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Wer hat Schuld am 1. Weltkrieg?
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mimi
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Feb 2006 11:29    Titel: Wer hat Schuld am 1. Weltkrieg? Antworten mit Zitat

Hi,

was denkt ihr?

wer hat Schuld am 1. Weltkrieg?

nehme auch gerne ne Internetadresse als Hilfe!

lg Mimi
Thunder
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Feb 2006 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

die Antwort ist nich ganz einfach zu klären. Aber vom Prinzip her haben alle europäischen Großmächte Schuld am Ersten WK. Denn dieser brach Aufgrund mehrer Ereignisse, die vom Handeln der europäischen Großmächte ausgingen, aus.

Ich hoffe meine Quellen können dir weiterhelfen!

Quellen:

www.geschi.de/artikel/1weltkrg.shtml
de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg
Vivi



Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 12. Feb 2006 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

hi
also soweit ich weiß gabs da viele Sachen, mit denen die Länder nicht zufrieden waren...
aber ich denke der Auslöser war, dass der Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau (aus Österreich) in Sarajewo umgebracht wurden.. am 28. Juni 1914
Daraufhin hat Österreich Serbien ein Ultimatum gestellt, dass für Serbien aber unannehmbar war. Dann hat Österreich-Ungrarn Serbien den Krieg erklärt..
Russland hat sich mobil gemacht, da sie unterstützend eingreifen wollten.. Deutschland hat eine Rücknahme der Mobilmachung von Russland gefordert; Österreich hat sich nun vollmobil gemacht
Deutschland hat Russland dann den Krieg erklärt...
Dann gabs viele Kriegserklärungen...
und dann war Krieg

(zwischen dem Tod Ferdinands und der Kriegserklärung gegen Serbien von Österreich liegt genau ein Monat)

(Russland und Deutschland haben eingegriffen wegen den Verträgen die sie mit den Ländern hatten.. aber mit welchen Ländern welches Land einen Vertrag hatte, weiß ich nicht mehr so genau...)

ich weiß jetzt nicht was in den Internetseiten steht smile

Wink
Thunder
Gast





BeitragVerfasst am: 12. Feb 2006 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

die Verträge waren:
- Österreich Ungarn mit Deutschland, Italien und dem Osmanischen Reich
- Serbien mit Russland
Russland mit Frankreich und England (glaube die Tripple Entente)

Anfängliche Parteien:
Österreich-Ungarn gegen Serbien

durch die Bündnisse sind dann die anderen Parteien eingetreten
Devin Cant
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 12. Feb 2006 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Thunder hat Folgendes geschrieben:
die Verträge waren:
- Österreich Ungarn mit Deutschland, Italien und dem Osmanischen Reich


Wann hatten das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn vor dem Ersten Weltkrieg einen Bündnisvertrag mit dem Osmanischen Reich?

Und wann hatte Italien je einen Bündnisvertrag mit den Osmanen?

_________________
"Wenn man eine ruhmvolle Tat zu erzählen hat, so braucht man nicht zu sagen, dass sie ruhmvoll gewesen ist. Die einfache Darstellung des Verlaufes enthält das Lob. Nicht dem Erzähler, sondern dem Leser gebührt, die Anerkennung zu spenden." - v. Moltke
Gast






BeitragVerfasst am: 12. Feb 2006 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

schuldigung kann sein das ich da was überlsen habe. Hatte es selbst für meine Hausaufgabe rausgesucht aber die Quelle nicht weiter verwendet und finde sie deshalb nich mehr.

Danke für den Hinweis
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 12. Feb 2006 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Das Thema hatten wir schon einmal:

http://www.geschichteboard.de/htopic,654,weltkrieg.html

Dort ist auch eine Wikipediaadresse, wenn du dies brauchst.

Dort ist auch meine Meinung dazu.
Gruß
MI

_________________
I have seen war, I hate war
Franklin D. Roosevelt
Gast






BeitragVerfasst am: 11. März 2006 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

"Daraufhin hat Österreich Serbien ein Ultimatum gestellt, dass für Serbien aber unannehmbar war"

Tatsächlich kamen die Serben den Österreichern überraschend weit entgegen. Die einzige Forderung, die sie ablehnten, war eine Beteiligung österreichischer Beamter bei der Fahndung in Serbien nach den Verantwortlichen des Anschlags. Das sah Serbien als Eingriff in seine Souveränität an. Die Serben gingen soweit auf ÖU zu, dass sogar der olle Wilhelm sagte, es gäbe keinen Grund mehr für einen Krieg. Österreich war das egal - die wollten den Krieg gegen Serbien, aus Gründen, die ich jetzt vergessen habe; ich glaube, um innenpolitische Probleme über außenpolitische Erfolge zu verdrängen. Die Rückendeckung durch Deutschland hatten sie, da Friedrich "Mitten im Frieden überfällt uns der Feind" Wilhelm II. ja hatte verlauten lassen, sein Land stünde der Donaumarchie unbedingt bei. Trotzdem, ob ein europäischer Krieg im Wiener Interesse lag, weiß ich nicht zu beurteilen.

Jedenfalls ist die Kriegsschuldfrage ja nicht nur ein Teil der Geschichtswissenschaft, sondern selbst Geschichte. Mit dem Artikel 231 im Versailler Vertrag legten die Siegermächte die ganze Schuldlast auf Deutschland, um ihre ungeheuerlichen Forderungen zu legitimieren (übrigens wären die Forderungen Deutschlands im Falle eines Sieges nicht glimpflicher ausgefallen - siehe auch der Vertrag von Brest-Litowsk, der deutsch-russische Teilfriede mit immensen deutschen Annektionen). Durch Weimar und die Nazizeit hindurch gab es in Deutschland keinen Zweifel daran, dass dieses Urteil jeder Gerechtigkeit entsagte. Erst Fritz Fischer stellte dann in den 60ern die These auf, Deutschland sei für den Krieg verantwortlich, weil seine Führung über Jahre und Jahrzehnte auf ihn hingearbeitet hätten. Die Balkankrise wäre damit also eine lang erwartete und willkommene Gelegenheit für Kaiser und Konsorten gewesen. Fischers These löste eine Kontroverse aus, bei der sich so langsam die These vom "kalkulierten Risiko" herausstellte. Die besagt in etwa, dass Berlin den Krieg nicht unbedingt zum Ziel hatte, aber durchaus auf ihn vorbereitet war und bereit war, es darauf ankommen zu lassen.

Wenn man mich nach meiner Meinung fragt, würde ich sagen, dass der Krieg durch die imperialistische Mentalität in allen europäischen Ländern schon geradezu vorprogrammiert war. Die Regierungen hatten damals vor allem die Größe ihrer Nation, weniger das eigentliche Volkswohl im Auge. Wenn die Engländer mehr eine Friedenspolitik auf dem Kontinent praktiziert haben, dann doch nur, weil es eben für das weltumspannende Empire am besten war, wenn der Kontinent gespalten und keine Hegemonie vorhanden war. Ein europäischer Krieg, das bedeutete immer auch die Gefahr, das eine Macht daraus als Hegemonialmacht hervorging.
Es herrschte damals eine Mentalität wie bei einer Partie Risiko: Hauptsache möglichst viel Land in der eigenen Farbe. Irgendein britischer Kolonialist sagte sogar einmal, dass er es für seine patriotische Pflicht hielte, so viele Gebiete des Gobluses wie möglich in köngliches Rot zu tauchen (das Rot war dann eher blutfarben). Dazu kam dann auch, dass der Volkskrieg in seiner totalen Ausprägung noch nicht bekannt war. Eine Front vom Ärmelkanal bis zu den Alpen, 1.000.000 Tote für ca. 18 Kilometer Landstreifen (Somme-Offensive), 10.000.000 Tote ingesamt - solche Dimensionen des Krieges waren noch unbekannt. Überhaupt war Krieg damals noch sehr beliebt. 1914 zogen die Europäer noch voller Freude ins Gefecht, 1939 hieß es z.B. in Frankreich dagegen schon nur noch lapidar "Il font en finir" - "man muss es beenden" - und auch die Deutschen wollten die Sache in der Mehrheit dann nur so schnell wie möglich hinter sich bringen (das war vor den bemerkenswerten Erfolgen, kam aber wieder mit dem Rollback an der Ostfront).
Kurz: Die Europäer waren sehr ehrgeizig in Bezug auf ihre Nationen. Deshalb lag ihnen wenig an Zusammenarbeit. Friede und Kooperation erweitert keine Grenzen. Den Krieg unterschätzten sie. All das war das Pulverfass - der Schuss auf Franz Ferdinand der Funke.
französischer Deutscher
Gast





BeitragVerfasst am: 11. März 2006 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab Schuld.
aläääx
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Apr 2009 19:03    Titel: Bündnis zwischen Frankreich und England Antworten mit Zitat

Das Bündnis zwischen Frankreich und England nannte sich "entente cordiale" Augenzwinkern
memo
Gast





BeitragVerfasst am: 25. Sep 2009 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich haben alle imperalistiche staaten dran schuld, denn alle wolten mehr von der welt.
Doch Serbien und Ungarn/Österreich haben am meisten schuld, denn serbien hat mit den attentat auf den Österreichichen tronfolger das fass zum Überlaufen gebracht. Und da deutschland zu der zeit mit Ostereich/Ungarn und Italien In einen Dreibund stehen und deutschland mit Österreich eine Pakt hatten stand Deutschland natürlich hinter Österereich. Und da Russland (stehen feindlich gegen über in einer etente Mit England un Frankreich) sich hinter den befreundeten serben stehen wurde der krig ausgelöst.
R
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Okt 2009 21:54    Titel: Auslöser zum 1.Weltkrieg Antworten mit Zitat

Nach meinen Erkenntnisen aus dem Geschichtsunterricht gibt es mehrere Faktoren die den 1.Weltkrieg ausgelöst haben.
Als erstes den Imperalismus, bahnte sich schon durch die Industrialisierung an, der sich nacher in den Kampf um die Rohstoffe umwandelte.
Weiterhin kann man sagen das auch der Nationalismus ein entscheidener Auslöser wahr. Ein Beispiel für den Nationalismus ist die fehl Interpretation der Deutschen Nationalhymne. Die Text Stelle "Deutschland, Deutschland über alles...!" wurde nicht mehr als Wunsch für die vereinigung der Deutschen Fürstentümer zu einem gemeinsamen Reich, sondern man meinte man seie besser als die anderen.
Auch der Millitarismus war wichtig. Die Erbfeindschaft zu den Franzosen erleichterte das ganze auch nicht, und die Aufrüstung der Flotten schaffte sicher auch kein gutes verhältnis zu Großbritanien, aber auch der Schlieffenplan war nicht richtig durchdacht.
Ein Teil der Entwicklung lag sicher auch in der Person des Wilhelm II. Einerseits seine Erziehung und Persönlichkeit, denn er war sicher ein Mensch der sich selbst überschätzt hat und auch seine "Freunde" mit dennen er sich umgab, die Kamerilla führten zu einer Persönlichkeit die sicher nicht ganz optimal für die führung eines Landes geeignet war.
Die absetzung Bismarcks war sicher auch einer der ersten fehler, denn mit dem absetzten Bismarcks verschwand auch die von ihm so aufrecht erhaltene Bündnispolitik, der Staus Quo (entschuldigung ich weiß nicht wie dies geschrieben wird ^^).
ZUm Schluss muss auch noch die Balkankriese mit einbezogen werden. Denn der "Panther" sprung führte zur starken außenpolitischen Isolation
Der Auslöser, der das Pullverfass zum überlaufen brachte, war dann aber sicher wie schon von anderen erwähnt der Mord von Sarajewo am 28.Juni 1914.

Das ist was ich zummindest im Unterricht zum Thema auslöser für den 1.Weltkrieg gelernt habe.

Hoffe es hat irgentwem geholfen ... Rebeck =)
aedil



Anmeldungsdatum: 17.12.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 17. Dez 2009 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.youtube.com/watch?v=kPvegtsYTyw&feature=PlayList&p=930D8A54BECE0E6B&playnext=1&playnext_from=PL&index=1

Vielleicht erweitert dieses Video euren Horizont bzw. findet Eingang in eure Gedanken.
Es ist so vieles nicht so, wie es scheint....alles gegen Deutschland, weil Deutschland zur Zeit des letzten Kaisers so unglaublich stark wurde.
DER STREBER
Gast





BeitragVerfasst am: 29. März 2010 18:36    Titel: Antwort auf deine Frage Antworten mit Zitat

Als erstes hat Deutschland sich ausgekreist Haue / Kloppe / Schläge , indem sie eine Flotte aufbauten: England wurde böse Teufel
Dadurch wuchs das Bündniss zwischen F und GB Prost
Deutschland ist in der zwischenzeit ein Bündniss mit Ö-U eingegangen. Thumbs up!
Als nun König Ferdinand von einem serbischen Studenten ermordet wurde LOL Hammer erklärte Ö-U Serbien den Krieg. böse
Deutschland war jetzt verplichtet gegen Serbien zu kämpfen. Hilfe
Russland machte nun mobil Ansage . Als D R angriff mischten F und GB mit. Prost
Devin Cant
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 29. März 2010 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Mal abgesehen davon, dass dies eine sehr stark gekürzte Zusammenfassung der Ereignisse und Ursachen ist, war Franz Ferdinand Erzherzog Augenzwinkern
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Anonym
Gast





BeitragVerfasst am: 01. Mai 2010 12:32    Titel: England und USA Antworten mit Zitat

ich denke es war England, da England und die USA , denn man muss sie erst Mal fragen wer denn überhaupt Intersse an einem Krieg haben könnte. USA und England hatten zur der Zeit eine boomende Wirtschaft ...doch damals fing auch an deutschlands wirtschaft stetig zu wachsen und dies konnte nur durch eins verhindert werden -->Krieg
Die meisten schieben die Kriegsschuld auf Deutschland ...doch wieso sollte deutschland ein Interesse an einem Krieg haben wenn ihre wirtschafltiche situation zu der Zeit sehr gut war????
Außerdem gab es auch noch das Osmanische Reich dass eine große Bedrohung für die Engländer darstellte, wenn es den 1 WK nicht gäbe würde die Türkei heute vielleich eines der reichsten Länder sein aufgrund des ganzen Ölvorkommens in dem Osmanischen Reich
sciencehunter
Gast





BeitragVerfasst am: 18. Jun 2010 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hay,

ja, es ist meines Wissens nach richtig, dass das Osmanische Reich zumindest mit dem Deutschen Reich einen Bündnisvertrag unterhielt.
Ob das Osmanische Reich auch mit Soldaten einen Beitrag zum Krieg leistete weiß ich nicht mehr 100%, ich meine mich aber zu erinnern, dass osmanische Soldaten in südlichen Gebieten im Einsatz waren, also nicht direkt in Mitteleuropa, sicher weiß ich das aber nicht.
Wie es mit den restlichen Ländern steht, kann ich nicht sagen.

Der Krieg beschränkte sich ja nicht nur auf einen europäischen Kriegsschauplatz, sondern auch auf Kolonien der beteilligten Mächte, sofern vorhanden.



Ich jedenfalls bin sehr froh, dass nun kein Krieg durch Europa wütet und wäre noch froher, wenn es überhaupt keinen Krieg unter der Menschheit gäbe.

Aber zumindest wir hier können in fast allen Situationen wieder miteinander feiern Big Laugh

Prost

LG

sciencehunter
Devin Cant
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 19. Jun 2010 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

sciencehunter hat Folgendes geschrieben:
ja, es ist meines Wissens nach richtig, dass das Osmanische Reich zumindest mit dem Deutschen Reich einen Bündnisvertrag unterhielt.


Es gab bei Kriegsausbruch lediglich Militärmissionen mehrerer Staaten im Osmanischen Reich, u.a. eine deutsche sowie eine britische. Maßgeblichen Einfluss auf den Kriegseintritt zu Gunsten der Mittelmächte hatte der Durchbruch der deutschen Mittelmeerdivision (SMS Goeben und SMS Breslau) unter dem damaligen Konteradmiral Wilhelm Souchon bis zu den Dardanellen. Jedoch erfolgte erst im Oktober 1914 der offizielle Kriegseintritt des Osmansichen Reiches gegen die Entente.

sciencehunter hat Folgendes geschrieben:
Ob das Osmanische Reich auch mit Soldaten einen Beitrag zum Krieg leistete weiß ich nicht mehr 100%, ich meine mich aber zu erinnern, dass osmanische Soldaten in südlichen Gebieten im Einsatz waren, also nicht direkt in Mitteleuropa, sicher weiß ich das aber nicht.


Die osmanischen Streitkräfte kämpften an nahezu allen Grenzen des Reiches, u.a. in Persien sowie im Kaukasus gegen Russland (inklusive der Aktionen gegen die armenische Bevölkerung), im Irak gegen die Briten (Schlacht bei Kut al-Amara), in Arabien gegen den Aufstand der Stämme, an den Dardanellen gegen Franzosen und die vereinigten Commonwealth-Truppen (Schlacht bei Gallipoli) sowie später auch in Palästina gegen die britisch-arabischen Truppen.

An allen genannten Schauplätzen waren übrigens auch zahlreiche deutsche Offiziere eingebunden, u.a. Generalfeldmarschall Colmar Freiherr von der Goltz-Pascha, General der Infanterie Erich von Falkenhayn, General der Kavallerie Otto Liman von Sanders Pascha, der damalige Generalmajor und spätere Generaloberst Hans von Seeckt sowie der damalige Major und spätere General der Infanterie z.V. Alexander Freiherr von Falkenhausen.

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Icke
Gast





BeitragVerfasst am: 13. Jan 2011 16:10    Titel: aber... Antworten mit Zitat

Wenn es keine alleinige Kriegsschuld gab, wieso kam es dann zu dem Versailler Diktat?
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 13. Jan 2011 16:15    Titel: Re: aber... Antworten mit Zitat

Weil die Sieger den Vorteil haben, die Bedingungen zu diktieren, wenn Deutschland BEDINGUGSLOS kapituliert Augenzwinkern


Wink

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HannaR



Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 13. Jan 2011 17:15    Titel: Kriegsschuldfrage Österreich Antworten mit Zitat

Wir sind ja nicht die ersten, die sich mit dieser Frage befassen, nech? Ich sage nur Fischer-Kontroverse. Ich habe mich mal gefragt, wie dieses Thema eigentlich in österreich rezipiert wird und habe jetzt so auf die Schnelle beim Durchsuchen von einigen Wikipedia-Artikel dazu keine Hinweise gefunden. Mir scheint, dass die Kriegsschuldfrage Österreich wohl nicht so beschäftigt hat wie die Deutschen. Weiß jemand dazu etwas?
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 13. Jan 2011 17:24    Titel: Re: Kriegsschuldfrage Österreich Antworten mit Zitat

Österreich-Ungarn besß auch im Gegensatz zu Deutschland nicht die alleinige Kriegsschuld und musste daher gar nicht mit den Schwierigkeiten der Deutschen kämpfen

Wink

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Devin Cant
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 13. Jan 2011 22:04    Titel: Re: Kriegsschuldfrage Österreich Antworten mit Zitat

Xabotis hat Folgendes geschrieben:
Weil die Sieger den Vorteil haben, die Bedingungen zu diktieren, wenn Deutschland BEDINGUGSLOS kapituliert Augenzwinkern


Wobei das Deutsche Reich nicht bedingungslos kapituliert hat.

Xabotis hat Folgendes geschrieben:
Österreich-Ungarn besß auch im Gegensatz zu Deutschland nicht die alleinige Kriegsschuld und musste daher gar nicht mit den Schwierigkeiten der Deutschen kämpfen


Versailler Vertrag, Artikel 231 :

„Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.“

Auch Österreich hat in St. Germain seine Kriegsschuld unterschreiben müssen, war aber aufgrund der enormen Gebiets- und Menschenverluste schon genug gestraft und blieb daher von alliierten Provokationen in der Nachkriegszeit, wie sie das Deutsche Reich regelmäßig erleiden musste, relativ geschont.

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BetaOri



Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 14. Jan 2011 00:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hab dazu auch was gefunden - nochmal ne andere Darstellung. (wenn auch durchaus teils sehr gewagt, wie ich finde)

"Kriegsschuld und Kriegsschuldfrage:
Abgesehen von Österreich-Ungarn, verfolgten alle kriegsführenden Staaten schon vor 1914 klar definierte Kriegsziele: Das zaristische Russland wollte seinen Einfluss am Balkan vergrößern; das Deutsche Kaiserreich suchte seinen Einfluss als Welt-Seemacht (gegen England) zu etablieren und besaß ausgeprägte koloniale Interessen; Frankreich ging es nicht nur um Elsass-Lothringen, sondern auch um handfeste Wirtschaftsinteressen in Europa; Italien wiederum wollte Istrien, Dalmatien, Triest, das heutige West-Slowenien bis Laibach und natürlich Tirol bis zum Brenner okkupieren. Die USA, sehr lange klug im Hintergrund agierend, finanzierte den Krieg für die Entente und verfolgten wirtschaftliche Großmachtinteressen. Nur das alte, ehrwürdige Österreich-Ungarn verfolgte kein einziges Kriegsziel, sondern wollte seinen Staat nur verteidigen, retten, bewahren!

Nach 1918 wurde seitens der Sieger festgehalten, dass Deutschland und Österreich die alleinige Kriegsschuld hätten. Eine glatte Geschichtsverfälschung angesichts der Tatsachen - und mit eine Hauptursache für den Aufstieg Hitlers, Mussolinis, Horthys, Stalins für den Zweiten Weltkrieg.
"
Quelle: http://gebirgskrieg.heimat.eu/5029.htm (aber schon auch recht interessante Darstellung, aber gruselig ... zum Glück sind die Zeiten vorbei)

Vor allem frag` ich mich, was das die 'glatte Geschichtsverfälschung' mit dem Aufstieg von ... ähm .. unaussprechlichen Unmenschen zu tun hatte. Kann das jemand bestätigen?


Zum Abschluss noch was schöneres (von Alpinist Ingomar Pust):
"Es gehört zu der Merkwürdigkeit unserer Zeit, dass Italien dieser Krieg von niemand übel genommen wird. Nicht von der Geschichte, schon gar nicht von Österreich!" Quelle: http://gebirgskrieg.heimat.eu/5029.htm
Icke nochmal
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Jan 2011 14:18    Titel: Re: aber... Antworten mit Zitat

Xabotis hat Folgendes geschrieben:
Weil die Sieger den Vorteil haben, die Bedingungen zu diktieren, wenn Deutschland BEDINGUGSLOS kapituliert Augenzwinkern


Wink


Ja, eben. Da liegt ja das Problem. Das Deutsche Reich hat nicht kapituliert. Die Wehrmacht hat das getan.
icke schonwieder
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Jan 2011 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

oh, ich muss meinen text zuvor revidieren, ich hab die weltkriege verwechselt. ich beschäftige mich grade mit beiden, da hab ich den überblick verloren Zunge raus

(der übersichthalber kann beides gelöscht werden)
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 14. Jan 2011 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

@Devin Cant: Deutschland und seine Verbündeten, da liegt der Unterschied, Deutschland steht aleine und hat dammit auch den größten Teil der Schuld zu tragen, als "Anführer"

und warum sagst du, dass das deutsche Reich nicht bedingugslos kapituliert habe? Bin ich irgendwie im falschen Denkmuster gelandet? grübelnd

@BetaOri: Du hast Recht, der Text ist ziemlich gewagt, vor allem, dass er die Frage der Kriegsschuld, die bis heute nicht geklärt ist, einfach so von Deutschland abschiebt.
Zu deiner Frage: Hitler kam unter anderem an die Macht, weil die Menschen sich einen radikalen Aktivisten wünschten, der handelt, weil:
- sie durch die maßlosen Forderungen rachsüchtig wurden
- ihre eigene Ordnung mit einer so kleinen Millitärtruppe kaum noch zu halten war
- die hohen Reparationskosten ein Ankurbeln der Wirtschaft unmöglich machten

um nur einige Gründe zu nennen


Wink

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Devin Cant
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 14. Jan 2011 23:39    Titel: Antworten mit Zitat

Xabotis hat Folgendes geschrieben:
@Devin Cant: Deutschland und seine Verbündeten, da liegt der Unterschied, Deutschland steht aleine und hat dammit auch den größten Teil der Schuld zu tragen, als "Anführer"


Von den übrigen Mittelmächten gab es 1919 auch nicht mehr viel zu holen, zumal einige gar nicht mehr in der Form existierten, in der sie in den Krieg eingetreten waren (Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich).

Xabotis hat Folgendes geschrieben:
und warum sagst du, dass das deutsche Reich nicht bedingugslos kapituliert habe? Bin ich irgendwie im falschen Denkmuster gelandet? grübelnd


Dann nenn mir doch mal Ort und Datum jener bedingungslosen Kapitulation.

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Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2011 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

stimmt, aber das macht ja ihre Strafe im Gegensatz zu Deutschland nicht höher Augenzwinkern

Ort und Datum kann ich dir leider nicht nennen, nur, dass ich aufgrund eines Dokumentarfilmes und einiger Beiträge von Historikern, die ich mal gelesen habe davon ausgegangen bin, dass eine bedingungslose Kapitulation vorherrschte, aber ich entnehme deinen Texten schon, dass du es besser weißt, also spann mich nicht auf die Folter und klär mich auf Big Laugh

Wink

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DmitriJakov



Anmeldungsdatum: 15.11.2010
Beiträge: 164

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2011 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ort und Datum wäre Compiègne am 11. November 1918. Nur war dies keine Kapitulation, sondern ein Waffenstillstand.

Was vielleicht wie eine Wortklauberei ausieht, hat jedoch einen signifikanten Unterschied zum Gegenstand: Die Kapitulation beinhaltet auch die Entwaffnung und die Besatzung des besiegten Gegners, also seine Unterwerfung des Militärs unter die Befehlsgewalt des Siegers und auch die politische (=zivile) Unterwerfung. Dies fand nach dem Waffenstillstand von Compiège eben nicht statt.

Erstmals wurde der Begriff "Bedingungslose Kapitulation" im amerikanischen Sezessionskrieg verwendet, nach der die Südstaaten ihre staatliche Identität aufgaben und sich der Union unterwarfen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde auf der Konferenz von Casablanca dieser Begriff wieder verwendet, um damit auszuschliessen, dass ein Waffenstillstand mit einer anderen politischen Führung abgeschlossen werden könnte. Deutschland sollte entwaffnet, besetzt und einer alliierten Militärregierung unterworfen werden.

Dies macht denke ich den Unterschied zwischen dem Ende des Ersten und dem des Zweiten Weltkriegs deutlich. (http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitulation)
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2011 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

gut, dass leuchtet mir ein, den Unterschied der beiden Weltkriege in diesem Bezug kenne ich ja
Wink

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gfrwak
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Jan 2011 14:07    Titel: 1. WK Antworten mit Zitat

Da sieht man doch schon wie die Geschichte verfälscht wird, bedingungslose Kapitulation, war das ne Doku von Guido Knopp. Der bringt nämich nur
einseitige Darstellungen gegen die Deutschen, egal ob 1914-1918 oder
1939-1945. Besonders zuletzt verhähnt er Feldzug Babarossa, weil die
Propaganda sagte der Russe greift an, das hatte dieser wirklich vor und
ganz Europa wäre kommunistisch geworden. Angriff ist die beste
Verteidigung, da hat der Führer ob man ihn mag oder nicht doch den
Franzosen und Westdeutschland den Arsch gerettet.

Fakten zum Nachlesen im Buch Stalins verhinderter Erstschlag und
Eisbrecher.

Zurück zum Ersten Weltkrieg, die deutschte Flotte war im Vergleich zu
England winzig, es gin darum sich zu verteidigen.
Krieg genau kurz vor Fertigstellung der Bagdadbahn an, wer sagt das
ist Zufall, der läuft wie ein Blinder durch die Welt. Die völkerrechtswidrige
Seeblockade ist sowieso der Hammer, da kam niemand vor ein
Tribunal wie alle nach 45 oder Milosevic oder Saddam.
Außerdem gabs damals noch keine Menschenrechte, und daher sind
das Schauprozesse der Sieger gewesen, die Gesetze wurde nach den
begangenen Taten kreirt, gelten als erst ab da. Das ist schon ein
römischer Grundsatz.

Und wer hier als Deutscher bei Versaille von einem Vertrag spricht
der verrät sein eigenes Volk, wie könnt ihr das Vertrag nennen?
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 21. Jan 2011 18:23    Titel: Re: 1. WK Antworten mit Zitat

ich respektiere deine Meinungen und Ansichten, bitte dich aber, sie in diesem öffentlichen Forum für dich zu behalten und dich auf die Fakten zu beschränken, ob der Prozess gestellt war oder nicht und ob die Akzeptanz des Versailler Vertrages (deren Bedingungen wir, das Land selbst, übrigends bis 1989 erfüllt haben) Vaterlandsverrat ist, soll jedem selbst überlassen werden. es geht hier nicht um politische Richtungen, sondern um Geschichte.

Diese, sowie die starke Mäßigung deines Tonfalls bitte ich dich zu beachten.
Vielen Dank

Wink

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(Konfuzius)
gfreak
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Jan 2011 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hättest du richtig gelesen, dann wäre dir aufgefallen das ich zahlreiche
Fakten und Quellenangaben geliefert habe. Außerdem gibt es bestimmte
Dinge, das man überhaupt von einem Vertrag sprechen kann und
Versaille gehört nicht dazu, das ist Fakt. Das ist Wissen, keine Meinung.

Mal ne Parabel, ein Gleichnis:

Lieber Xabotis ich halte dir eine Pistole oder was auch immer an den Kopf
und sage wenn du nicht unterschreibst das ich dich vergewaltigen darf, dann
töte ich dich. Du unterschreibst, war das dann ein konformer Vertrag?

Tja, jetzt bin ich wieder einmal aufs neue auf deine Antwort
gespannt und darauf wo ich jetzt meine Meinung gesagt habe.
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 21. Jan 2011 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe keinesfalls geleugnet, dass du mehrere Quellen und Belege geliefert hast, auch einigen deiner Thesen stimme ich vollkommen zu, doch du hast in deinem Text ebenfalls deine eigene Meinung eingebracht (was nicht falsch ist, wenn man es auch als eigene Meinung ausgibt) und einen sehr provokanten Schreibstil gewählt, den du beibehalten hast, obwohl ich dir keinerlei anlass dazu gab, das war mein einziger Verweis.

Was das Versailler Diktat betrifft (ich bin deiner Meinung, es war ein Diktat), so kann ich nicht einfach behaupten, dass es so war, wenn sich Historiker bis heute nicht darüber einig sind, ob es als Vertrag oder Diktat angesehen werden muss. Fakt ist jedoch nicht die Art, wie der Vertrag aufgebaut war, sondern dass er bestand und Deutschland sich daran halten musste als Kriegsverlierer, ebenso wie in deinem Beispiel der von uns verfasste Vertrag laut damaliger Satzung rechtskräftig gewesen wäre.

Ich kann deine Aufregung verstehen, es kommt in diesem Zeitraum hier im Forum oft zu radikaleren Aussagen, aber ich möchte dich noch einmal freunbdlich bitte, deinen Ton sachlicher und objektiver zu halten.

Wink

_________________
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(Konfuzius)
gfreak
Gast





BeitragVerfasst am: 21. Jan 2011 21:17    Titel: Schuldfrage? Antworten mit Zitat

Das ist ja gut das wir halbwegs in ein paar Punkten übereinstimmen, ich
finde das ich objektiv und sachlich geblieben bin. Auf radikale Sprüche
oder Parolen habe ich gar keine Lust. Dafür gibts hier Administratoren
und Moderatoren die dann eingreifen wenns soweit kommt. Aber das ist
nicht meine Absicht, denn so fördert man nichts.

Parolen und radikale Sprüche sind von mir nicht zu hören.

Man kann mir aber vorwerfen einen sarkastischen, manchmal zynischen
Stil beim Schreiben zu haben.

Und die Schuldfrage kann sowieso nicht eindeutig geklärt werden wenn
man objektiv bleibt. Wobei in letzter Zeit immer mehr anti Entete
ans Licht kommt, auch von Deutschen/Englischen und Amerikanischen
Historikern. Da gibts ne Liste welche Nationen bei wievielen Kriegen
beteiligt war, England und Frankreich ganz weit vorn, wo Deutschland und
Preußen ist hab ich mir nicht gemerkt.

Das ist eben das Problem des Imperialismus, gibts auch nen
gleichnamiges Spiel.
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 21. Jan 2011 21:50    Titel: Re: Schuldfrage? Antworten mit Zitat

Freut mich, dass wir übereinkommen.

Es ist egal von welcher Nation wir reden, sie haben sich alle nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wenn wir von den südwestafrikanern, den Natives und den Juden absehen.

Wink

_________________
Alles ist ein Zugang, um das Zentrum zu suchen.
(Konfuzius)
Faexi
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Mai 2011 21:34    Titel: Deutschland hatte keine Pflicht Antworten mit Zitat

Deutschland hatte keinen Vertrag mit ÖU, der es verpflichtet hätte, Serbien oder Russland anzugreifen.
Deutschland hatte ein Verteidigungsbündnis mit ÖU, hätte also bei einem Angriffskrieg vertraglich nicht helfen müssen.
Deutschland hat ÖU dazu gedrängt den Krieg zu beginnen und das möglichst bald nach dem Attentat, da Deutsche Generäle die Chancen auf einen Sieg höher einschätzten, wenn sie angriffen bevor die russische Mobilmachung voll in Gang wäre.
Deutschland wollte also den Präventivschlag gegen Russland und gegen Frankreich.

Wie schon erwähnt provozierte die wachsende deutsche Flotte die Briten.
Beim Frankreich-Feldzug durchquerte das deutsche Militär das neutrale Belgien -> Kriegseintritt FR + GB

ÖU + D greifen Serbien an, Russland fühlt sich als Beschützernation der Balkanvölker -> Kriegseintritt RUS
Gran
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Jan 2012 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss sagen das ist ein gutes Argument Faexi. Ich wußte bisher nicht dass der Dreierbund nur ein Verteidigungsbündnis war. Kann man eigentlich irgendwo nachlesen dass Wilhelm ÖU zum Krieg gedrängt hatte? Ich konnte bisher nichts dazu nachlesen.
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 10. Jan 2012 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Gedrängt hat Deutschland nach allem was ich weiß nicht. Aber eingeladen. Man hat Österreich ja versichert, dass man sie unterstützen würde. In jedem Fall.
Das ist natürlich ein Blankoscheck und kann als Einladung zum Krieg verstanden werden. Zudem wusste Österreich, dass die deutsche Führung einem solchen Krieg nicht abgeneigt war.

Gruß
MI

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