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Totaler Krieg im 2. Weltkrieg
 
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Gast
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Jun 2005 20:41    Titel: Totaler Krieg im 2. Weltkrieg Antworten mit Zitat

Hallo hilft mir jemand weiter???? HILFE!!! traurig Augenzwinkern geschockt Prost
Ich muss demnächst ein Referat über dem Totalen Krieg von Hitler machen. Ich hab noch null Plan.

Könnt ihr mir ein paar Informationen oder so sagen?

Mit Zunge

Danke Danke im Voraus

LOL Hammer
Nebu



Anmeldungsdatum: 04.06.2005
Beiträge: 42
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 05. Jun 2005 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich glaube eine Recherche mit Google hilft da schon sehr.
Gast






BeitragVerfasst am: 05. Jun 2005 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Gott Danke für deine Hilfe. LOL Hammer

danke
Nebu



Anmeldungsdatum: 04.06.2005
Beiträge: 42
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 05. Jun 2005 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Augenzwinkern

sorry, aber da gibts nicht viel zu sagen. Jedenfalls für mich.
wenn ich da was schreiben sollte, müsste ich selber erst recherchieren.
Also ein eignes Referat machen. Ergo, deine Arbeit.
Das fällt mir allerdings nicht mal im Traum ein. Big Laugh

ergo, viel spaß.

und nochmal. Bei google wirst du schon infos finden.
(Und vielleicht sogar ein bereits geschriebenes Referat - möglich Wink )

also sammle die infos und schreib drauf los.

1. Idiologie
2. Planung
3. Angriff
4. Rückschläge
5. Totaler Krieg (Goebbles)
6. Niederlage und Untergang

etwa in dieser Reihenfolge.
Informationsmeister
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Jun 2005 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Totaler Krieg
der mit allen Mitteln und unter Missachtung aller Konventionen geführte Vernichtungskampf. - Im 2. Weltkrieg proklamierte J. Goebbels 1943 für Deutschland den totalen Krieg (den Begriff prägte 1935 E. Ludendorff).



Plakat mit Durchhalteparole: Totaler KriegAls Totaler Krieg wird allgemein eine Kriegsführung bezeichnet, die auf eine vollständige Ausnutzung des wirtschaftlichen und personellen Potenzials abzielt. Die Bezeichnung wird heute meist mit der am 18. Februar 1943 von Reichsmininster Joseph Goebbels während einer Propangandaveranstaltung der Nationalsozialisten im Berliner Sportpalast gehaltenen Rede in Verbindung gebracht, die unter dem Namen Sportpalastrede Geschichte machte. Allerdings hatte bereits Erich Ludendorff 1935 eine Broschüre mit dem Titel "Der totale Krieg" herausgegeben. Der Begriff selbst kann als Abwandlung dessen verstanden werden, was Carl von Clausewitz 1832 mit dem "absoluten Krieg" bezeichnet hatte.

Goebbels appellierte mit der Rede an den Durchhaltewillen der deutschen Bevölkerung.

Unter dem Eindruck des desaströsen Gefechts um Stalingrad stimmten die anwesenden 3000 ausgewählten Besucher der Frage Goebbels: "Wollt ihr den totalen Krieg?" begeistert und unter frenetischem Jubel zu.


Goebbels bei einer RedeDie Rede legte den Grundstein für die Möglichkeit des Einsatzes aller männlichen Deutschen zwischen 16 und 65 Jahren sowie für den Einsatz von Frauen zwischen 17 und 45 Jahren in der sogenannten Reichsverteidigung.


Mit der Erweiterung der Wehrpflicht ab August 1943 wurden Hitlerjungen unter 18 Jahren direkt aus Wehrertüchtigungslagern in die Wehrmacht eingezogen. Dem durch Einziehung zur Armee entstandenen Arbeitskräftemangel begegnete der "Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz", Fritz Sauckel, vor allem mit der verstärkten Anwerbung und Rekrutierung von Fremd- und Zwangsarbeitern. Eine ständig genährte Angst vor dem "jüdischen Bolschewismus" sowie Propagandaplakate und -broschüren mit einprägsamen Durchhalteparolen wie "Totaler Krieg - kürzester Krieg" oder "Nun, Volk, steh auf und Sturm brich los!" sollten aber auch die "opferbereite Heimatfront" zu Höchstleistungen animieren.

Die Folgen der Umstellung des deutschen Volkes auf den totalen Krieg waren unübersehbar und keineswegs so, wie Goebbels sie angekündigt hatte. Das Gegenteil war der Fall. Die Parole "Totaler Krieg - kürzester Krieg" war schlichtweg gelogen. Denn der Krieg wäre sicherlich schon viel früher zu Ende gegangen, wenn man sich nicht noch einmal so gegen den Feind "aufgebäumt" hätte. So tobte der Krieg noch bis zum 8. Mai 1945. Auch die Opferzahlen wurden durch diese Maßnahme enorm beeinträchtigt, sodass vom Februar 1943 bis zum Kriegsende mehr Menschen dem Krieg zum Opfer fielen, als in allen Kriegsjahren zuvor.

[Bearbeiten]
Der 18. Februar 1943
Auszüge aus der Sportpalastrede von Joseph Goebbels:

"...Die Engländer behaupten, das deutsche Volk habe den Glauben an den Sieg verloren. Ich frage euch: Glaubt ihr mit dem Führer und mit uns an den endgültigen Sieg des deutschen Volkes? Ich frage euch: Seid ihr entschlossen, mit dem Führer in der Erkämpfung des Sieges durch dick und dünn und unter Aufnahme auch schwerster persönlicher Belastungen zu folgen?

Zweitens: Die Engländer behaupten, das deutsche Volk ist des Kampfes müde. Ich frage euch: Seid ihr bereit, mit dem Führer als Phalanx der Heimat hinter der kämpfenden Wehrmacht stehend, diesen Kampf mit wilder Entschlossenheit und unbeirrt durch alle Schicksalsfügungen fortzusetzen, bis der Sieg in unseren Händen ist?

Drittens: Die Engländer behaupten, das deutsche Volk hat keine Lust mehr, sich der überhandnehmenden Kriegsarbeit, die die Regierung von ihm fordert, zu unterziehen. Ich frage euch: Seid ihr und ist das deutsche Volk entschlossen, wenn der Führer es befiehlt, zehn, zwölf und - wenn nötig - vierzehn und sechzehn Stunden täglich zu arbeiten und das Letzte herzugeben für den Sieg?

Viertens: Die Engländer behaupten, das deutsche Volk wehrt sich gegen die totalen Kriegsmaßnahmen der Regierung. Es will nicht den totalen Krieg, sondern die Kapitulation. Ich frage euch: Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt noch vorstellen können?

Fünftens: Die Engländer behaupten, das deutsche Volk hat sein Vertrauen zum Führer verloren. Ich frage euch: Ist euer Vertrauen zum Führer heute größer, gläubiger und unerschütterlicher denn je? Ist eure Bereitschaft, ihm auf allen seinen Wegen zu folgen und alles zu tun, was nötig ist, um den Krieg zum siegreichen Ende zu führen, eine absolute und uneingeschränkte?


Joseph Goebbels
Ich frage euch als sechstens: Seid ihr bereit, von nun ab eure ganze Kraft einzusetzen und der Ostfront die Menschen und Waffen zur Verfügung zu stellen, die sie braucht, um dem Bolschewismus den tödlichen Schlag zu versetzen?

Ich frage euch siebtens: Gelobt ihr mit heiligem Eid der Front, dass die Heimat mit starker Moral hinter ihr steht und ihr alles geben wird, was sie nötig hat, um den Sieg zu erkämpfen?

Ich frage euch achtens: Wollt ihr, insbesondere ihr Frauen selbst, dass die Regierung dafür sorgt, dass auch die deutsche Frau ihre ganze Kraft der Kriegsführung zur Verfügung stellt, und überall da, wo es nur möglich ist, einspringt, um Männer für die Front frei zu machen und damit ihren Männern an der Front zu helfen?

Ich frage euch neuntens: Billigt ihr, wenn nötig, die radikalsten Maßnahmen gegen einen kleinen Kreis von Drückebergern und Schiebern, die mitten im Kriege Frieden spielen und die Not des Volkes zu eigensüchtigen Zwecken ausnutzen wollen? Seid ihr damit einverstanden, dass, wer sich am Krieg vergeht, den Kopf verliert?

Ich frage euch zehntens und zuletzt: Wollt ihr, dass, wie das nationalsozialistische Programm es gebietet, gerade im Krieg gleiche Rechte und gleiche Pflichten vorherrschen, dass die Heimat die schwersten Belastungen des Krieges solidarisch auf ihre Schultern nimmt und dass sie für hoch und niedrig und arm und reich in gleicher Weise verteilt werden?...

...Der Führer hat befohlen, wir werden ihm folgen. Wenn wir je treu und unverbrüchlich an den Sieg geglaubt haben, dann in dieser Stunde der nationalen Besinnung und der inneren Aufrichtung. Wir sehen ihn greifbar nahe vor uns liegen; wir müssen nur zufassen. Wir müssen nur die Entschlußkraft aufbringen, alles andere seinem Dienst unterzuordnen. Das ist das Gebot der Stunde. Und darum lautet die Parole: Nun, Volk, steh auf und Sturm brich los!"

Totaler Krieg, Bezeichnung für eine Kriegsführung, die alle verfügbaren Kräfte und Reserven ausschöpft und nahezu alle Lebensbereiche ausschließlich auf ihre Ziele konzentriert und bei der die Unterscheidung zwischen Zivilbevölkerung und kämpfender Truppe zunehmend verschwindet.

Der Begriff totaler Krieg geht auf Erich Ludendorff zurück, der während des 1. Weltkrieges den Primat des „totalen Krieges” vor der Politik postulierte; während des 2. Weltkrieges wurde der totale Krieg ab Februar 1943 in die Wirklichkeit umgesetzt. Der nationalsozialistische Propagandaminister Joseph Goebbels stellte in seiner Rede im Berliner Sportpalast – gehalten am 18. Februar 1943, nach der verlorenen Schlacht um Stalingrad und nach der Konferenz von Casablanca – die Suggestivfrage: „Wollt ihr den Totalen Krieg?”; das Auditorium stimmte frenetisch zu. Die Proklamation des totalen Krieges bedeutete für die deutsche Bevölkerung zusätzliche schwere Belastungen: Die Dienstverpflichtung für „Aufgaben der Reichsverteidigung” erstreckte sich nun auf alle Männer vom 16. bis zum 65. Lebensjahr und erstmals auch auf alle Frauen vom 17. bis zum 45. Lebensjahr, die Arbeitszeit in den Rüstungsbetrieben wurde auf 12 bis 14 Stunden pro Tag erhöht, alle nicht kriegswichtigen Betriebe wurden geschlossen, Unterhaltungsveranstaltungen durften nur noch in Ausnahmefällen stattfinden, und die Kriegsstrafgesetze wurden deutlich verschärft und rigoroser angewandt.
Gast






BeitragVerfasst am: 06. Jun 2005 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Nebu"]Augenzwinkern

sorry, aber da gibts nicht viel zu sagen. Jedenfalls für mich.
wenn ich da was schreiben sollte, müsste ich selber erst recherchieren.
Also ein eignes Referat machen. Ergo, deine Arbeit.
Das fällt mir allerdings nicht mal im Traum ein. Big Laugh

ergo, viel spaß.

und nochmal. Bei google wirst du schon infos finden.
(Und vielleicht sogar ein bereits geschriebenes Referat - möglich Wink )


[size=24]Erstmal habe ich dich nur um ein paar Informationen gebeten ( nur wenn du lust gehabt hättest)
Ich meinte nicht, dass du mir ein referat schreiben sollst !!!!!!!![/size]Was falsch verstanden? Überleg und lese erstmal und dann reg dich auf.


gast
Gast






BeitragVerfasst am: 06. Jun 2005 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lieber Informationsmeister, Tanzen

vielen dank für die vielen Informationen!!!!!

Du hast es auch richtig verstanden, dass ich NUR informationen möchte und kein feritiges Referat, wie jemand anders das meint (nebu)

Danke

Liebe grüße


gast LOL Hammer
hammel



Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 06. Jun 2005 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

das thema wurde hier schon öfters angesprochen, such mal im forum
_________________
Gruß
[email protected]
Ostfriese mit Leib und Seele.
----------------------------
Besser ein Schritt in die richtige Richtung, als gar keine Antwort.
Gast






BeitragVerfasst am: 06. Jun 2005 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für deinen Tipp, Hammel!! Wink

Danke!!!

lg

gast Mit Zunge
Nebu



Anmeldungsdatum: 04.06.2005
Beiträge: 42
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 11. Jun 2005 00:27    Titel: Antworten mit Zitat

@Gast
Ich haben mich NICHT aufgeregt; ich war nur zu faul dir infos zu geben. Big Laugh
Gast






BeitragVerfasst am: 11. Jun 2005 16:07    Titel: [email protected] Antworten mit Zitat

Hallo Nebu,

ich brauch und wollte auch keine Informationen von denen die mir keine geben wollen oder zu faul sind, okay???
Du kannst dich ja angesprochen fühlen. Big Laugh Big Laugh

Übrings ist mein referat eh schon fertig, dank vielen anderen und meinen Hirn!!!! Tanzen

leb wohl, und bleib faul kommst sicher weit in deinem Leben. LOL Hammer

bye


[email protected] Wink
Nebu



Anmeldungsdatum: 04.06.2005
Beiträge: 42
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 11. Jun 2005 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

@gast
keine sorge; da fühl ich mich nicht angesprochen. Big Laugh
Ich bin nur zu faul, anderer leute arbeit zu machen.
Ich mach lieber meine eigne. Und damit komm ich Sicher weit im Leben.

leb wohl, gast LOL Hammer

und frag weiter andere nach lösungen, ohne selber welche zu suchen.
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