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Der Kalte Krieg// Der Ost- West- Konflikt
 
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HammerFall



Anmeldungsdatum: 25.11.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 25. Nov 2007 20:30    Titel: Der Kalte Krieg// Der Ost- West- Konflikt Antworten mit Zitat

Hallo! Ich habe Geschichts- LK und gerade ein Referat zum Kalten Krieg fertiggestellt. Wer Lust hat bzw. auch Infos zu diesem Thema braucht, kann sich diesen Text gerne mal durchlesen.

Würde mich auf jeden Fall über einen Kommentar oder auch Verbesserungs-/ Änderungsvorschläge freuen und bedanken (muss meine Geschichtsnote retten...)


Der Kalte Krieg oder Der Ost- West- Konflikt


Definition

Die Auseinandersetzungen und der Konflikt zwischen den beiden Machtblöcken USA und Sowjetunion von 1945 bis 1990/ 91.
Eine direkte militärische Auseinandersetzung zwischen den beiden Supermächten gab es nicht, dafür aber erbitterte wirtschaftliche, ideologische und diplomatische Kämpfe. Das gegenseitige Misstrauen kam hauptsächlich durch die unterschiedlichen Interessen und ideologischen Vorstellungen (der Welt).

Vorgeschichte

Die Sowjetunion kämpfte während des Zweiten Weltkrieges zusammen mit den USA und England, alle drei waren an der Zerstörung Deutschlands interessiert.
Bei den Konferenzen von Jalta oder Potsdam, wo sich alle drei Mächte der Anti- Hitler- Koalition trafen, machten sich die ersten entscheidenden Meinungs- und Interessenunterschiede deutlich bemerkbar.
Zur Zeit des Krieges waren die westlichen Alliierten mit der sowjetischen Machtausdehnung und Erweiterung dessen Einflussbereiches einverstanden, um friedlich und erfolgreich gegen Deutschland vorgehen zu können, jedoch wurden bald Missverständnisse und Fehleinschätzungen sichtbar.
Die USA wollten ein demokratisches und pluralistisches System mit einem kapitalistischen Wirtschaftssystem (Privatbesitz und Marktwirtschaft) errichten, wohingegen die Sowjetunion ein System mit einer Einparteienherrschaft und einem sozialistischen Wirtschaftssystem (Kollektiveigentum und Planwirtschaft) aufbauen wollte.

Mit dem Abwurf zweier Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima im August 1945 kam es zur bedingungslosen Kapitulation Japans, damit war der 2. Weltkrieg beendet. Dies war der erstmalige Einsatz einer Nuklearwaffe. Bis 1945 besaßen die USA das Atomwaffenmonopol; ab 1949 begann das atomare Wettrüsten der beiden Großmächte und sorgte für eine Verschärfung des Gesamtkonfliktes.



Berlin- Blockade 1948- 1949


Am 20. Juni 1948 führten die Westalliierten ohne Absprache mit der UdSSR eine Währungsreform in ihren Besatzungszonen Deutschlands und in den Westsektoren Berlins ein, in welcher die fast wertlose Reichsmark durch die Deutsche Mark ersetzt wurde, denn die jahrelangen Diskussionen über eine einheitliche Währungsreform waren erfolglos verlaufen.
Die UdSSR betrachtete dies als Bruch der Potsdamer Konferenzbeschlüsse, die aussagten, dass Deutschland als politische und wirtschaftliche Einheit zu wahren war.
Die Antwort auf diese Währungsreform war die Berlin- Blockade. Sie entsprach einer totalen Wirtschafts- und Handelsblockade der Berliner Westsektoren. Die Westsektoren waren von der Versorgung mit Lebensmitteln und Brennstoffen abgeschnitten. Alle Zufahrtswege über Schienen und Straßen waren gesperrt, einzig allein die Luftkorridore waren offen.
Ziel der UdSSR war, eine totale „Unterwerfung“ unter sowjetische Kontrolle zu erzwingen. Dies war natürlich nicht im Sinne des Westens, die USA und England verhinderten die Blockade mit Hilfe der Berliner Luftbrücke.
Am 26. Juni flog die erste amerikanische Maschine nach Berlin, zwei Tage später folgten englische. Zu Beginn der Luftbrücke wurden 750 Tonnen Fracht pro Tag transportiert, Ende Juli waren es schon 2000 Tonnen und im April des folgenden Jahres lag der Rekord bei 12849 Tonnen Fracht und 1395 Flügen in 24 Stunden.

Hauptsächlich wurden Nahrungsmittel wie Mehl, Kartoffeln und Trockenmilch eingeflogen, aber auch Kohle, Benzin, Medikamente und weitere benötigten Dinge. Neben den Briten und Amerikanern flogen später auch noch Piloten aus Australien, Neuseeland, Kanada und Südafrika.

Zum Ende der Luftbrücke kam es am 12. Mai 1949, als die Sowjetunion alle Sperren wieder aufhob, da sie den „eisernen Willen“ der Westalliierten, Berlin am „Leben zu erhalten“, nicht mehr verhindern und unterdrücken konnte.


Der Eiserne Vorhang

1949 wurde die Teilung Deutschlands und Europas besiegelt. Die drei Westzonen wurden zur Bundesrepublik Deutschland (BRD) vereint und das Militärbündnis NATO (North American Treaty Organisation) gegründet. Die UdSSR antwortete darauf mit der Gründung der DDR und 1955 mit der Gründung des Warschauer Paktes. Mitglieder waren Bulgarien, die DDR, Albanien, Polen, Rumänien, Tschechoslowakei, Ungarn und die UdSSR. Diese sozialistischen Staaten waren alle planwirtschaftlich gelenkt.
Der Eiserne Vorhang zog sich vom Eismeer bis zum Mittelmeer und zum Schwarzen Meer. Die Grenze wurde durch Grenzanlagen, Stacheldrahtzäunen, Wachtürmen und Selbstschutzanlagen bestimmt, am 13. August 1961 kam es zum Bau der Berliner Mauer.


Der Koreakrieg

Beide Supermächte wollten ihre Interessen sichern, daraufhin entstand ein beispielloses Wettrüsten auf dem Gebiet der Atomwaffen, denn beide wollten das atomare Gleichgewicht für sich entscheiden. Es wurden immer gefährlichere Waffen hergestellt; die Folge war die Angst vor dem Ausbruch eines atomaren Krieges in Stellvertreterkriegen wie der Kubakrise, dem Vietnamkrieg, dem Koreakrieg und der militärischen Auseinandersetzung in Afghanistan.

Zum Koreakrieg kam es 1950. Die USA unterstützten Südkorea, Nordkorea wurde von der VR China unterstützt. 1949 verließen US- und sowjetische Truppen Korea; die Siegermächte hatten nach der Kapitulation Japans Korea entlang des 38. Breitengrades geteilt.
Beide koreanischen Staaten forderten jeweils den anderen Teil des Landes für sich allein. Daraufhin griff Nordkorea Südkorea an. Die USA verlangten die Einstellung der Kämpfe, dies scheiterte jedoch. Daraufhin entsendeten sie eigene Truppen aus und drängten die nordkoreanischen wieder zurück. Gleichzeitig entsendete China 300.000 Soldaten, diese drängten die US- Soldaten zurück.
Dieser Krieg endete 1953 mit 3 Mio. Toten; Korea ist bis heute am 38. Breitengrad geteilt.


Aufstand in der DDR: 17. Juni 1953

1952 teilte die DDR ihre fünf Länder in neue Bezirke auf. Die SED betonte ausdrücklich den Vorrang der Schwerindustrie vor anderen Industriezweigen und folgte damit dem sowjetischen Wirtschaftsmodell.
Am 17. Mai 1953 beschloss die SED eine Erhöhung der Arbeitsnormen um 10% und rief damit viele Unruhen in der Bevölkerung hervor. Bauern und kleine Handels- und Gewerbebetriebe sollten höhere Abgaben zahlen und wurden damit zur Aufgabe ihrer Selbstständigkeit gezwungen.

Anfang Juli 1953 fand in Ostberlin die zweite Parteikonferenz der SED statt. Forderungen waren u.a. der „planmäßige Aufbau des Sozialismus“, die „Sowjetisierung der Gesellschaft“ und eine „Stärkung der Staatsmacht nach sowjetischem Vorbild“. Auch wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung und eine Stärkung der allgemeinen Rechtssicherheit beschlossen. Damit sollte gegen die in der Bevölkerung aufgetretene Missstimmung angegangen werden.
Am 16. Juni traten viele Bauarbeiter in Ost- Berlin aus Protest gegen die Erhöhung der Arbeitsnormen in Streik.
Am 17. Juni weiteten sich diese Streiks zu Massenstreiks aus, in Berlin kam es zu Demonstrationen. Der Aufstand wurde durch sowjetische Truppen niedergeschlagen, hatte aber zu Folge, dass die Normerhöhungen zurückgenommen wurden. An diesen Demonstrationen waren aber auch andere Berufsgruppen beteiligt, die ihre Privilegien und Besitztümer verloren hatten, wie z. B. Großbauern, Ärzte, Pfarrer, Lehrer, Beamte, Offiziere oder ehemalige Besserverdienende.


Aufstand in Ungarn

Am 23. Oktober 1956 kam es zu einem weiteren Volksaufstand, nämlich in Ungarn.
Mehrere hunderttausende Demonstranten forderten mit Generalstreiks und Rundfunkbesetzungen freie und demokratische Wahlen, eine Loslösung von der UdSSR und Meinungs- und Pressefreiheit.
Der Ministerpräsident Imre Nagy verkündete den Austritt aus dem Warschauer Pakt. Dies ging natürlich gegen die Meinung und Einstellung der UdSSR. 200.000 Ungarn wurden getötet, als sowjetische Truppen den Aufstand niederschlugen. Der Aufstand endete am 4. November, vereinzelte Kämpfe dauerten jedoch noch länger.


Kubakrise 1961- 1962

Einige Jahre später kam es zu der bekannten Kubakrise. Seit 1959 hatte Kuba unter der Führung von Fidel Castro einen sozialistischen Kurs eingeschlagen.
Die UdSSR stationierte dort Mittelstreckraketen. Als dies durch die US- Amerikaner entdeckt wurde, wollten diese den weiteren Waffentransport nach Kuba mit Hilfe einer Seeblockade für sowjetische Schiffe verhindern, scheiterten jedoch daran. Daraufhin drohten sie mit einem Angriff auf die kubanischen Raketenbasen.

Da beide Seiten bei den folgenden Verhandlungen nicht nachgeben wollten, stand die Welt vor einem erneuten Atomkrieg. Die Lösung war schließlich, dass die USA ihre atomaren Waffen aus der Türkei und aus Italien abzogen und die Sowjets ihre aus Kuba.

Ein Atomkrieg fand daher nicht statt, Kuba musste sich nicht mehr vor einem möglichen US- Angriff fürchten. Die Lage entspannte sich und man konnte vorerst auf Weltfrieden hoffen.


1986 bis 1991


Seit Anfang der 80er Jahre litt der Ostblock unter einer wirtschaftlichen Stagnation. Dies hatte zur Folge, dass sich auch die politische Führung der Sowjetunion einem „Kurswechsel“ innerhalb der Innen- und Außenpolitik hingab.

Der weitestreichende Durchbruch zur Abrüstung, der gleichzeitig auch das Ende des Kalten Krieges einläutete, war 1987 der Plan von Gorbatschow, der die Vernichtung aller Mittelstreckraketen in Europa, die Reduzierung der Kernwaffen etc. vorsah.

In Polen und Ungarn kam es 1988 zu wilden Streiks und Aufständen, es wurden Bürgerkomitees und neue Parteien gebildet und Parlamentswahlen angesetzt.

In der DDR verstärkte sich im Juli 1989 die Flüchtlings- und Ausreisewelle. In Ungarn wurde die Grenze nach Österreich geöffnet und mehrere hundert DDR- Bürger konnten ungehindert passieren. Die Montagsdemonstrationen nahmen immer mehr zu. Dabei wurden zunehmend Forderungen nach einer Demokratisierung der Gesellschaft gestellt.
Vor einem Militäreinsatz gegen die Aufstände und Demonstrationen schreckte die DDR- Führung zurück, da sie nicht auf den Einsatz von sowjetischen Streitkräften zählen konnte.
So kam es erst zu der Absetzung Honeckers und schließlich zum spontanen Massenansturm auf die Berliner Grenzübergänge und zum Mauerfall am 9. November 1989 aufgrund eines liberalisierten Reisegesetzes für alle DDR- Bürger.
Im Dezember folgten Massenproteste und erfolgreiche Revolutionen auch in der Tschechoslowakei und in Rumänien.


Nach einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialreform vom 1. Juli wurde am 31. August der deutsche Einigungsvertrag geschlossen. Am 3. Oktober 1990 wurde die Deutsche Wiedervereinigung durch Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetztes vollzogen.
Am 21. November 1990 wurde der Kalte Krieg formell beendet. Die offizielle Auflösung des Warschauer Paktes erfolgte 1991.
Talh
Moderator


Anmeldungsdatum: 07.11.2004
Beiträge: 251
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 25. Nov 2007 22:15    Titel: Re: Der Kalte Krieg// Der Ost- West- Konflikt Antworten mit Zitat

Hallo Hammerfall, danke dass du dir die Mühe gemacht hast, dieses Handout hier für andere reinzustellen. Hier und da sind mir ein paar stilistische Schnitzer aufgefallen, die ich hier aber nicht breittreten möchte; geh doch einfach nochmal mit dem Bügeleisen drüber. Sonst finde ich es recht gut. Es fasst die wichtigsten Daten des Kalten Krieges informativ zusammen.
Trotzdem gibt es einige Dinge, die ich vermisse:
- die Reaktionen des Westens auf die Aufstände in der DDR, Ungarn, Prag und Polen
- wenn wir schon dabei sind, es fehlen: der Prager Frühling, Polen 1980, der Afghanistankrieg 1979
- die Rolle Afrikas im Kalten Krieg (zugegeben, ein Randthema, aber es ist recht interessant zu beobachten, welches afrikanische Land von welcher Supermacht "gesponsort" wurde; das erkennt man heute z.B. noch in der Ausstattung des jeweiligen Militärs - vielleicht könnte man das wenigstens in einem Halbsatz erwähnen, dass beide Supermächte um die Gunst der Entwicklungs- und Schwellenländer buhlten)
- möglicherweise sollte auch stärker beleuchtet werden die Rolle Chinas und Asiens generell im Kalten Krieg
- die innenpolitischen Auswirkungen des Kalten Krieges im Westen, zum Beispiel wären da zu nennen: die Kommunistenverfolgung unter McCarthy, die Studentenbewegungen der 60er-80er, die RAF und ähnliche Gruppen
- der Wettlauf zum Mond (ist 1. hochspannend und 2. zwar nicht mehr sooo aktuell, da die benannte Raumfahrt heute ja nicht mehr denselben politischen Stellenwert wie in den 60ern einnimmt, aber das sieht ganz anders aus wenn man im Hinterkopf behält, wie wichtig heute Satelliten in Alltag der Industrienationen geworden sind)
- die Schlagworte Glasnost und Perestroika Augenzwinkern
HammerFall



Anmeldungsdatum: 25.11.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 26. Nov 2007 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ok Danke! Mit den stilistische Mitteln hast du recht, daran arbeite ich noch mal.

Den Prager Frühling und einige weitere Details werde ich noch hinzufügen.
Aber nochmal danke für die weiteren Infos.

LG
Digga
Gast





BeitragVerfasst am: 14. Mai 2009 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

es heißt "North Atlantic Treaty Organization" nicht "North American Treaty Organization" Zunge raus
sonst top !!!
Me
Gast





BeitragVerfasst am: 10. Nov 2009 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich selbst eine GFS (ne Art Referat, nur ne Nummer größer) über das Thema machen muss, hab ich mich über dein Eintrag echt gerfreut, weil er für einen ersten Überblick sehr interessant und übersichtlich ist, da ein Lob von mir!

Eine ganz kleine Kleinigkeit is mir allerdings aufgefallen, die so nicht stimmt, betreffen den Koreakrieg: Der Krieg entstand nicht deswegen, weil beide Teile den jeweiligen anderen für sich forderten, zumindestens waren es die Interessen der Nordkorea, die hier im Vordergrund standen. Wie es dazu kam weiß man bis heute nicht zu 100%, dazu gibt es verschiedene Theorien, unter anderem dass Südkorea den Krieg provoziert oder Moskau Nordkorea zu dem Angriff angestifftet haben soll, weil ihnen bewusst war, das die USA sich einmischen würden. So waren die Amerikaner in Asien beschäftigt, was der Sowejtunion erst mal Raum und vor allem Zeit in Europa verschaffte.

Ansonsten wie gesagt: gutes Referat ^^ Augenzwinkern
Gastleser
Gast





BeitragVerfasst am: 11. Nov 2009 16:45    Titel: Kalter Krieg Antworten mit Zitat

Es gibt auch weitere interessante und entscheidende Ereignisse des Kalten Krieges.

//de.wikipedia.org/wiki/Chile#Pr.C3.A4sidentschaft_Salvador_Allende

//de.wikipedia.org/wiki/Grenada#US-Intervention_1983

//de.wikipedia.org/wiki/Nicaragua#Die_Sandinisten

//de.wikipedia.org/wiki/Schweinebucht

//de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerkrieg_in_Angola#Nach_der_Unabh.C3.A4ngigkeit

//de.wikipedia.org/wiki/Operation_PBSUCCESS

//de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax

Auch das ist alles Kalter Krieg mit allen Konseauenzen.

Gruß
fonti



Anmeldungsdatum: 14.04.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 26. Nov 2009 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

hier ein interessante bilderreihe
berliner mauer usw. sehr düster die vergangenheit....
http://www.v-like-vintage.net/de/suchergebnis/kalter%20krieg/

Prost
oOFiaraOo
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Feb 2010 16:18    Titel: KSZE? Antworten mit Zitat

Hi =)
vielen Dank für die vielen Informationen.
Mir sind da noch ein paar Fragen eingefallen...
1. Waren die drei Großmächte im 2. Weltkrieg wirklich an einer Zerstörung Deutschlands interessiert oder wollten sie vielmehr den Nationalsozialismus, nicht aber die Deutschen auslöschen? (s. Entnazifizierung...)
2. Ich habe neben den Schlagworten Perestroika (und Glasnost) auch KSZE (?) aufgeschnappt. Ich meine, das wäre eine Verhandlung. Weiß jemand, was das war und was genau da verhandelt wurde und ob es davon mehrere gab?

MfG und vielen Dank für die Mühe an HammerFall,
Anna
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 19. Feb 2010 02:08    Titel: Antworten mit Zitat

zu 1: Naja, nicht nur. Siehe z.B. den Morgenthau-Plan.

zu 2: Ja, die KSZE war die sog. (Folge von) Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, also eine Menge von Konferenzen, in der es um Menschenrechte und Anerkennung von Grenzen ging (u.a.). Die KSZE war übrigens so eine Art "Vorläufer" der OSZE. Siehe für einen Überblick den entsprechenden Wikipedia-Artikel.

Gruß
MI

_________________
I have seen war, I hate war
Franklin D. Roosevelt
halotw
Gast





BeitragVerfasst am: 22. Apr 2012 18:10    Titel: Quellen Antworten mit Zitat

Wie hießen deine Quellen?
james71



Anmeldungsdatum: 17.02.2016
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 11:25    Titel: nice Antworten mit Zitat

Hallo Hammerfall, danke dass du dir die Mühe gemacht hast, dieses Handout hier für andere reinzustellen. Hier und da sind mir ein paar stilistische Schnitzer aufgefallen, die ich hier aber nicht breittreten möchte; geh doch einfach nochmal mit dem Bügeleisen drüber. Sonst finde ich es recht gut. Es fasst die wichtigsten Daten des Kalten Krieges informativ zusammen.
Trotzdem gibt es einige Dinge, die ich vermisse:
- die Reaktionen des Westens auf die Aufstände in der DDR, Ungarn, Prag und Polen
- wenn wir schon dabei sind, es fehlen: der Prager Frühling, Polen 1980, der Afghanistankrieg 1979
- die Rolle Afrikas im Kalten Krieg (zugegeben, ein Randthema, aber es ist recht interessant zu beobachten, welches afrikanische Land von welcher Supermacht "gesponsort" wurde; das erkennt man heute z.B. noch in der Ausstattung des jeweiligen Militärs - vielleicht könnte man das wenigstens in einem Halbsatz erwähnen, dass beide Supermächte um die Gunst der Entwicklungs- und Schwellenländer buhlten)
- möglicherweise sollte auch stärker beleuchtet werden die Rolle Chinas und Asiens generell im Kalten Krieg
- die innenpolitischen Auswirkungen des Kalten Krieges im Westen, zum Beispiel wären da zu nennen: die Kommunistenverfolgung unter McCarthy, die Studentenbewegungen der 60er-80er, die RAF und ähnliche Gruppen
- der Wettlauf zum Mond (ist 1. hochspannend und 2. zwar nicht mehr sooo aktuell, da die benannte Raumfahrt heute ja nicht mehr denselben politischen Stellenwert wie in den 60ern einnimmt, aber das sieht ganz anders aus wenn man im Hinterkopf behält, wie wichtig heute Satelliten in Alltag der Industrienationen geworden sind)
- die Schlagworte Glasnost und Perestroika



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Soviet Knight
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Dez 2017 16:02    Titel: Antwort Antworten mit Zitat

BEI DER KUBAKRISE SOLLTE MAN NOCH NENNEN
DASS DIE USA ALS ERSTES BOMBEN GEGENÜBER DER SOWJETUNION
ALSO IN DER TÜRKEI STATIONIERTEN(türkeikrise)
die udssr stationierte auf antwort bomben in kuba gegenüber von miami
(kubakrise)
Soviet Knight
Gast





BeitragVerfasst am: 27. Dez 2017 16:11    Titel: Antwort Antworten mit Zitat

es sollte noch ergänzt werden
dass wegen gorb
die udssr eine krise hatte
wegen seiner katastrophalen führung(vernichten sowjetischer weinreben und ganzer bierflaschen)
gorb wollte dass sowjets keinen alkohol zu sich nehmen
gorb verschwendete so viele gelder für seine frau...und so ging es weiter bis ganze supermarktketten leer standen
da ist es ja klar wieso solch ein schönes land einfach so zerfällt und kapitalistische länder entstehen
man könnte behaupten dass er entweder ein spion ist oder er einfach nur alles für sich wollte
Soviet Knight
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Dez 2017 21:25    Titel: Antwort Antworten mit Zitat

samantha smith könntest du noch ergänzen
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