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Machtstützen im Zeitalter des Absolutismus
 
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Sunshine



Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 2
Wohnort: Effelder

BeitragVerfasst am: 27. Feb 2009 16:07    Titel: Machtstützen im Zeitalter des Absolutismus Antworten mit Zitat

Willkommen Hi

ich muss einen Vortrag über das Thema "Das Zeitalter des Absolutismus" halten. Jetzt finde ich nirgens die Machtstützen und Einnahmequellen in der Zeit.

Wär echt cool wenn ihr mir helfen könntet und mir die Machtstützen und Einnahmequellen nennen bzw. erläutern könntet ... Thumbs up!

Schon mal danke!?
Devin Cant
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 28. Feb 2009 00:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du schon bei Wikipedia nachgeschaut? Die dort genannten Machtsäulen decken sich größtenteils mit denen, die mir damals beigebracht wurden.

PS: Ich habe mal das Thema nach "Neuzeit" verschoben.

_________________
"Wenn man eine ruhmvolle Tat zu erzählen hat, so braucht man nicht zu sagen, dass sie ruhmvoll gewesen ist. Die einfache Darstellung des Verlaufes enthält das Lob. Nicht dem Erzähler, sondern dem Leser gebührt, die Anerkennung zu spenden." - v. Moltke
Sunshine



Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 2
Wohnort: Effelder

BeitragVerfasst am: 28. Feb 2009 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ja da hab ich auch geschaut aber irgendwie hab ich da nix gefunden was mich weitergebracht hätte.
Ich hab aber noch mal geschaut und hab jetzt die Machtsäulen gefunden aber von den Einnahmequellen --> keine Spur. grübelnd

Ja ist okay mit dem verschieben. Thumbs up!
Reefi



Anmeldungsdatum: 10.08.2005
Beiträge: 43
Wohnort: Brandenburg in Brandenburg

BeitragVerfasst am: 15. Mai 2009 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Einnahmequelle des absolutistischen Staates war die selbe wie heute: Steuern^^

http://books.google.de/books?id=pQKYc_DC0v8C&pg=PA121&lpg=PA121&dq=Absolutismus+Steuern&source=bl&ots=gWIfq-wXjq&sig=FRqwosJ-3XTtZDXiOp5gc7acjJk&hl=de&ei=ldANSpncLpSysgbRgqiZCA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=8

Gruß

_________________
Nimm´s leben nicht zu ernst; kommst sowieso nicht lebend raus.... *fg*
Separado



Anmeldungsdatum: 11.05.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 19. Mai 2009 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

unter ludwig XIV war der absolutismus in frankreich auf seinem höhepunkt.
ludwig musste seinen prunk, und vor allem seine machtstütze, seine truppen , finanzieren.
das erledigte colbert, sein finanzminister, für ihn. er führte in frankreich den merkantilismus ein.
importe wurde nahezu verhindert, bis auf die einführung von rohstoffen. exporte wurden gefördert
besser als dieser bericht aus wikipedia kann ich es dir auch nicht erklären:


Frankreich
Jean-Baptiste Colbert

Nach einer Periode 30-jähriger Bürger- und Religionskriege entschloss sich der siegreiche Hugenotte Henri de Navarre, zum Katholizismus überzutreten ("Paris ist eine Messe wert") und als König Heinrich IV. ab 1594 zu regieren. Er übertrug das Amt des Finanzministers seinem alten hugenottischen Freund und Waffenkameraden Sully, der bei Amtsantritt neben völlig zerrütteten Staatsfinanzen ein verwüstetes Land mit brachliegender Landwirtschaft und darniederliegendem Handwerk und durch Räuberbanden und zerstörte Verkehrswege weitgehend verschwundenem Handel vorfand. Doch der Merkantilismus hatte in Frankreich bereits im frühen 16. Jahrhundert, bald nachdem die Monarchie die wichtigste Macht in der französischen Politik geworden und den Adel aus seiner regionalen Einflussmöglichkeit verdrängt hatte, eingesetzt. Die wenigen wirtschaftstheoretischen Erörterungen jener Epoche in Frankreich verdanken wir dem Controlleur Générale du Commerce und President du Conseil du Commerce Barthélemy Laffémas, Antoine de Montcrétien und François Véron de Forbonnais. Der bedeutendste frühe französische Vertreter des Merkantilismus war Sully. 1539 wurde eine Verordnung erlassen, der zufolge Wollgüter aus Teilen der habsburgisch beherrschten Gebiete (Spanien und Teile Flanderns) nicht mehr eingeführt werden durften. Ein Jahr später wurden zahlreiche Restriktionen gegen den Export von Gold in Kraft gesetzt. Über das restliche 16. Jahrhundert wurden weitere protektionistische Maßnahmen eingeführt. Der Höhepunkt des französischen Merkantilismus ist eng verknüpft mit Jean-Baptiste Colbert, der 22 Jahre lang (1661 bis 1683) Finanzminister war. Dies geht soweit, dass der französische Merkantilismus manchmal Colbertismus, in Italien Il Colbertismo, genannt wird. Unter Colbert kontrollierte die französische Regierung die Wirtschaft in sehr hohem Maße, um die Einnahmen zu erhöhen. Protektionistische Verordnungen wurden in Kraft gesetzt, um Importe zu begrenzen und Exporte zu fördern. Manufakturen wurden in Gilden und Monopole aufgeteilt. Durch den Staat wurde durch mehr als tausend Anweisungen geregelt, wie verschiedene Güter produziert werden sollten. Um die Produktion zu fördern, wurden Spezialisten für Seiden- und Brokatstoffe als ausländische Arbeitskräfte aus Flandern abgeworben. Aus den italienischen Staaten wurden Spezialisten für Glas, aus dem Norden Metallspezialisten ins Land geholt. Auswanderung für Spezialisten wurde verboten, später sogar unter Todesstrafe gestellt. Da die Privatinitiative trotz vieler Anreize nicht allzu groß war, wurden staatliche Manufakturbetriebe, wie die Tapeten- und Möbelfabrik Hôtel Royale eingerichtet. Colbert ergriff auch Maßnahmen, um interne Handelsbarrieren zu vermindern, reduzierte interne Zölle und schuf ein umfassendes Netzwerk an Straßen und Kanälen (Canal du Midi). Um die internen Zölle (traites) zu reduzieren, wurden 1664 die zwölf inneren Provinzen zu einer Zolleinheit, den cinq grosses fermes zusammengeschlossen. Die Sorge für den Ausbau und die Instandhaltung dieser Verkehrswege entzog Colbert dem Hochadel und entwickelte eine spezielle Verwaltung, aus der sich die „ponts et chaussées“ entwickelte. Dennoch gelang es ihm nicht, die Straßen- und Brückenzölle zu beseitigen. Die vorher bestehenden landschaftlichen Bezüge verschwanden zugunsten der vom Staat gesetzten einheitlichen Gewichte, Maße, der Währung und der Zölle. Straffe Zentralisierung der wirtschaftlichen und politischen Entscheidungskompetenz begleitete diese Phase in Frankreich. Zur Sanierung der Staatsfinanzen unter Ludwig XIV. verlagerte er die direkte Besteuerung auf die indirekte (Akzise). Dies ging mit Markt- und Straßenzwang, Verbot von Fürkauf, unkontrolliertem Land- und Tauschhandel einher. Damit sollten die immensen Handelsgewinne stärker der Besteuerung unterworfen und die Lasten auf der Landwirtschaft reduziert werden. Durch die Senkung der direkten Steuern wurde die Landwirtschaft, in der drei Viertel der Bevölkerung ihren Lebensunterhalt erzielte, und der dritte Stand gefördert, während mit den indirekten Steuern (gabelle und dîme royale) Adel und Klerus trotz Erhalt des Steuerprivilegs an der Finanzierung des Staates beteiligt wurden. Mit der Reglementierung wurde die Markttransparenz zwar gesteigert, aber ein Teil der Wirtschaftsaktivitäten, die mit Konkurrenz und Spekulation verbunden waren, unterblieben. Colberts Maßnahmen waren sehr erfolgreich: Frankreichs Produktion und Wirtschaftsmacht wuchsen in dieser Zeit so beträchtlich, dass es zur führenden europäischen Macht aufstieg. Weniger Erfolg hatte Colbert dabei, aus Frankreich eine führende Handelsmacht zu machen, worin England und die Niederlande vorherrschend waren.
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