Kasa Gast
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Verfasst am: 13. Dez 2010 13:47 Titel: |
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Hey,
die USPD ist mehr oder minder aus der SPD hervorgegangen. D.h. Ende des 19. Jahrhunderts gab es die SPD (vorher SAP) als Massenpartei der Sozialdemokratie. Es zeichnete sich aber bereits ab, dass die Mitglieder unterschiedliche Vorstellungen von der Entstehung einer neuen Sozialdemokratie hatten und dieser Konflikt entbrannte dann im ersten Weltkrieg.
Zunächst stimmte die SPD den Kriegskrediten noch ein letztes Mal geschlossen zu, wenige Monate später jedoch sonderten sich Karl Liebknecht und Haase von dieser Entscheidung ab. Sie wollten keinen Krieg und traten daher aus der Partei aus. Liebknecht und Rosa Luxemburg gründeten den Spartakusbund, Haase formierte die USPD, der sich der Spartakusbund aber später anschloss.
Die SPD stellte dann nach der Ausrufung der Weimarer Republik eine vorrübergehende Regierung in Berlin und Friedrich Ebert als Kanzler. Sie wollten eine Sozialdemokratie unter Parlamentarischer Regierung, die vom Volk gewählt werden sollte und sich repräsentativ für dieses einsetzte.
Die USPD war entschieden gegen den Rätekonkress, verlor aber die Abstimmung mit 50 zu 300 Stimmen, wenn ich mich recht entsinne.
Sie hatten also gänzlich andere Vorstellungen von der Republik.
Z.B sahen die den Beschluss des Rätekongress, dass Deutschland weiterhin in den Strukturen des Kaiserreiches (also Bundesländern) weitergeführt werden sollte, als Verrat am sozialistischen Gedanken an. Sie forderten ein geeinigtes Deutschland unter gleicher Regierung und nicht wie von Ebert die langsam umstrukturierung vorgenommene Einführung der Demokratie.
Ich hoffe das hat dir ein wenig geholfen.
Liebe Grüße |
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