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erste Menschen auf dem Mond - Nicht die Amerikaner ?
 
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mR.oRange



Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 01. Jun 2005 16:54    Titel: erste Menschen auf dem Mond - Nicht die Amerikaner ? Antworten mit Zitat

Moin,
also neulich in der Schule hat uns ein Lehrer erzählt, dass diese Mondlandung von Neil Armstrong tatsächlich nicht stattgefunden hat. Er hat da so Gründe genannt, wie, dass z.B. in dem Film auf dem Mond Wind wehte, was ja nachweislich nicht der Fall ist.
Kann mich da mal jemand aufklären ?
Danke :wink:

Gruß
pfnuesel



Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 120
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 01. Jun 2005 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

"The Apollo-Program was a hoax". Eine Verschwörungstheorie!

Wahrscheinlich will euer Lehrer euch auf solche Verschwörungstheorien sensibilisieren.

Tatsächlich existieren zwar fragwürdige Fotos und allerlei Ungereimtheiten, mit diesen wollen einige Leute beweisen, dass die Mondlandung nie stattgefunden hat.

Laut aktuellem Geschichtsstand waren aber immer noch die Amerikaner als einzige Nation auf dem Mond und das wird auch die Wahrheit sein, auch wenn wir diese genau genommen nie erfahren werden.
Bartoman88



Anmeldungsdatum: 13.01.2005
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 01. Jun 2005 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Da hatte ich vor einiger Zeit mal eine Dokumentation drüber gesehen (bei N24 glaube ich). Dort hatten die auch ein paar Astronauten interviewt, von denen auch einer aufm Mond war - angeblich, naja. Den Namen weiß ich auch nicht mehr. Tut aber nichts zur Sache, denn der hatte was entscheidendes gesagt: Er hatte gesagt, dass die Flagge auf dem Mond ganz normal nach unten (also zum Mondmittelpunkt Augenzwinkern ) sinkt. Deshalb haben sie eine Stange oben eingefädelt, damit sie ausgebreitet bleibt. Und da dort oben kein Wind ist und auch nur wenig Gravitation erschien es wie ein Wehen der Flagge, wenn man die Falgge nur kurz angestoßen hatte. Dann ist sie ständig hin und her geschwungen und sah wie ein Wehen aus.
Das sagte der Astronaut und ob man ihm glauben soll, bleibt jedem selbst überlassen.

_________________
Profil aufgeräumt, Signatur ab in den Müll Augenzwinkern
hammel



Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 01. Jun 2005 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

also zu dem Thema gibt es eine ganze Reihe von Dingen, die nach meinung andere sagen, es sei ein hoax (also ein fake), aber es gibt mindestens genau so viele gegentheorien (wie z.B. die Antwort von Bartoman88)
_________________
Gruß
[email protected]
Ostfriese mit Leib und Seele.
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Besser ein Schritt in die richtige Richtung, als gar keine Antwort.
mR.oRange



Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 04. Jun 2005 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

ah...ok smile
danke für eure Antworten
dann darf sich dazu also jeder denken was er will Augenzwinkern
werde mich evtl. mal bisschen in das Thema einlesen um mir dann ein eigenes Bild über die Wahrheit der Informationen machen zu können.

Gruß
hammel



Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 04. Jun 2005 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

So ist es halt mit der Geschichte.
vieles Bleibt im unklaren oder was zuerst fakten sind, werden evtl in 100 Jahren wiederlegt sein.
Aber erstmal muss man aus dem Schulgeshichtsunterricht übernehmen, dass die amerikaner bisher die einzigen und ersten auf dem Mond waren.

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Gruß
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Ostfriese mit Leib und Seele.
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GoTo
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 04. Jun 2005 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
ich musste mich in Physik intensivst mit dem Mond auseinander setzen. Somit habe ich auch zwangsläufig dieses Thema beackert. Eines ist dazu zu sgaen:
Wie haben es die Amis geschaft, nachdem die Russen, mit einem gewaltigen technischen Vorsprung, den ersten Mann im All hatten so schnell zum Mond zu fliegen?

Auf dieser Frage bassiert die ganze Theorie, dass die Mondlandung von den Disney Studios irgendwo in der Wüste gedreht wurde.
Ich meine dazu:
Wenn mann auf Bilder, Filmem etc. lange genug sucht, findet man immer irgendetas, was nicht in das Konzept passt.

Wer einen "neutralen" BEricht zu diesem Thema lesen möchte, empfehle ich diesen:
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=7663&key=standard_document_1645740
hammel



Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 04. Jun 2005 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

GoTO
als Phyiker kannst du evtl folgende Frage klären:
warum sind die ganzen Mondfahrzeuge auf dem Mond nicht per teleskop zu sehen?
dreht sich der Mond und die Erde so, dass nur eine Seite vom Mond immer von der Erde aus zu sehen ist und die amies sidn auf der anderen Seite gelandet, oder woran liegt das?

Dies ist nämlich die einzige anmerklung, für die ich keine wiederlegung seitesn der amerikaner gefunden habe.

_________________
Gruß
[email protected]
Ostfriese mit Leib und Seele.
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Besser ein Schritt in die richtige Richtung, als gar keine Antwort.
Simonko_
Gast





BeitragVerfasst am: 04. Jun 2005 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht mal mit dem hubbel Teleskop würde man ein fahrzeug auf dem mond sehen können. dafür ist die auflösung zu klein. alles labert hier nicht irgend was wovon ihr keine ahnung habt
Nebu



Anmeldungsdatum: 04.06.2005
Beiträge: 42
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 05. Jun 2005 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

In dieser besagten N24-Sendung hat ein deutscher Astronaut (Ulf Merbold?) auch zwei - für mich - logische Argumente für die Mondlandung gebracht.

1. Das Projekt war so groß, (tausende von Mitarbeitern!) so das eine Vortäuschung und Geheimhaltung praktisch unmöglich wäre.

2. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich Russen und Amerikaner im Kalten Krieg. Die (Geheimdienstlich) sehr gut informierten Russen hätten eine vorgetäuschte Mondlandung mit Sicherheit für ihre (Propaganda) Zwecke genutzt.
hammel



Anmeldungsdatum: 06.03.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 05. Jun 2005 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Simonko_ hat Folgendes geschrieben:
Nicht mal mit dem hubbel Teleskop würde man ein fahrzeug auf dem mond sehen können. dafür ist die auflösung zu klein. alles labert hier nicht irgend was wovon ihr keine ahnung habt


Entschuldigung,
mich interessiert dieses Thema lediglich und ich habe für meien Frage bislang keine richtig Antwort erhalten.
Die Astrologen sind in der lage Bilder von weit entfernten Sonnensystemen zu machen.
Die NASA/USA können mir ihren satteliten Menschen aus dem All photografieren, da war ich nur etwas verwundert, dass bisher niemand in der Lage war/ist mal auf dem Mond nach der Raumfähre zu suchen.

_________________
Gruß
[email protected]
Ostfriese mit Leib und Seele.
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Besser ein Schritt in die richtige Richtung, als gar keine Antwort.
Simonko
Gast





BeitragVerfasst am: 05. Jun 2005 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Die Hubble-Aufnahmen sind von so guter Qualität, dass man noch Strukturen von rund 200 bzw. 100 m erkennen kann.
Das ist toll, jedoch die Landemodule haben bedauerlicher Weise mit ausgefahrenen Teleskopbeinen gerade einmal einen Durchmesser von 9,6 m. Mit Hubble kann man sie also beim besten Willen nicht entdecken.

Welche Auflösung müsste ein Teleskop auf der Erde haben, um die Landemodule als solche erkennen zu können?

α = arctan (9,6 m / 380.000.000 m) * 180° / π * 3600"/1°
α = 0,005 " (Bogensekunden)

Um die Landemodule als solche auch erkennen zu können, müsste die Auflösung sogar noch besser sein, den ein Punkt auf einer Abbildung sagt noch nicht viel über das Objekt aus.

quelle: http://www.mondlandung.pcdl.de/
Angus



Anmeldungsdatum: 14.05.2005
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 05. Jun 2005 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo erstmal,
ich habe mich in der Schule mit dem Thema auseinandergesetzt und würde (jetzt mal ohne irgendwem meine Meinung aufzudrängen) sagen, dass die Moonhoaxtheorie Schwachsinn ist.
Alle Argumente bzw. Widerlegungen kann man hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mondlandungsl%C3%BCge
finden. Ob sie einen denn überzeugen oder nich ist eine andere Sache.

MfG Angus
Axel
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Jul 2005 14:36    Titel: Ich weiß nicht so recht... Antworten mit Zitat

Ich finde sehr interessant, dass alle Flüge nur unter Präsident Nixon stattgefunden haben. Der hatte als Geheimprojekt geplant, die Mondlandung von Kubrick nachfilmen zu lassen, wenn es denn nicht klappen würde. Zwar haben an dem ganzen Projekt tausende von Menschen mitgearbeitet, aber die tatsächliche Mondlandung wurde getrennt von einem Stab mit ca. 8 Mitarbeitern durchgeführt. Alle anderen waren bis zu dem Moment, wo die Rückkehr zur Erde eingeleitet wurde, aussen vor. Ich könnte mir gut Vorstellen, dass die zwar um den Mond gekreist sind, aber nicht drauf gelandet.
GoTo
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 17. Jul 2005 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es also war wäre, dass die Mondlandung nur ein großer Fake war, welche Beweggründe hätten die USA gehabt?
nennt mir bitte jetzt nicht den wettlauf mit der UDSSR.
Die hatten zwar den ersten Menschen im All waren aber -meines Wissen- nicht in der Lage eine Landefähre auf der Mondoberfläche zu landen.
trin
Gast





BeitragVerfasst am: 18. Jul 2005 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Publicity, was andres fällt mir spontan nicht ein. Die größen bösen USA haben es geschafft und sogar das Weltall bezwungen - ein Ami auf dem Mond... einfach als Beweis, dass sie den Russen überlegen sind / waren.
nasdaq10



Anmeldungsdatum: 28.07.2005
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28. Jul 2005 23:01    Titel: Re: erste Menschen auf dem Mond - Nicht die Amerikaner ? Antworten mit Zitat

mR.oRange hat Folgendes geschrieben:

also neulich in der Schule hat uns ein Lehrer erzählt, dass diese
Mondlandung von Neil Armstrong tatsächlich nicht stattgefunden hat.

Wer wundert sich da noch über PISA? Ein Lehrer, der solchen Blödsinn
von sich gibt, gehört eigentlich fristlos entlassen!

Hier mal ein paar Links zum Thema:
http://www.apollo-projekt.de/
http://www.bernd-leitenberger.de/raumfahrt.html
http://www.clavius.info/index.html
http://www.apolloarchive.com/

Folgendes Essay von mir zum Thema, ob die Fälschung der
Mondlandungen im politischen Klima der USA zur damaligen Zeit
überhaupt durchführbar war, habe ich bereits auf

http://www.mondlandung.pcdl.de/

im dortigen Forum veröffentlicht:

Der Begriff "Verschwörungstheorien" (VT) geht m.W. auf Karl Popper zurück, der
ihn in seinen Buch "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" (Band II, Seite
111ff., erschienen 1945) erstmals verwendete. Er definiert VT als Fiktion im
Gegensatz zu real existierenden Verschwörungen. (Eine der populärsten "reellen"
Verschwörungen unserer Tage dürfte z.B. die Watergate-Affäre sein.)
Wesentliches Merkmal einer VT ist für Popper, "dass die Erklärung eines
sozialen Phänomens in der Entdeckung besteht, dass Menschen oder Gruppen
an dem Eintreten dieses Ereignisses interessiert waren und dass sie konspiriert
haben, um es herbeizuführen. (Ihre Interessen sind manchmal verborgen und
müssen erst enthüllt werden.)" Weiter führt Popper aus, dass "diese Ansicht [...]
der falschen Theorie entspringt, dass, was immer sich in einer Gesellschaft
ereignet, das Ergebnis eines Planes mächtiger Individuen oder Gruppen ist.
Besonders Ereignisse wie Krieg, Arbeitslosigkeit, Armut, Knappheit, also
Ereignisse die wir als unangenehm empfinden, werden von dieser Theorie als
gewollt und geplant erklärt."

Popper argumentiert nun, dass es Verschwörungen zwar in der Realität laufend
gibt, dass VT aber falsch sind, weil "Verschwörer nur selten die Früchte ihrer
Verschwörung genießen." Dies liegt für Popper darin begründet, dass soziale
Aktionen oft unplanbare soziale Reaktionen hervorrufen, die "zum Teil gar nicht
vorhergesehen (werden) können." (So konnten z.B. Nixon und Co. die
Entdeckung des Einbruchs im Watergate-Hotel und die darauf folgenden
Recherchen von Woodward und Bernstein wohl kaum in ihre Verschwörung
einplanen geschweige denn vorhersehen.)

Betrachten wir die VT "Die Mondlandungen haben nie stattgefunden" nun einmal
im Lichte von Poppers obigen Thesen. Die Verschwörungstheorie lautet grob wie
folgt: Die NASA und/oder die amerikanische Regierung hat erkannt, dass
bemannte Mondlandungen technisch nicht realisierbar sind. Deshalb hat sie
beschlossen die Öffentlichkeit mit inszenierten Mondlandungen zu täuschen. Ihr
Ziel dabei war die Demonstration, dass die "freien und kapitalistischen" USA der
sozialistischen UdSSR "überlegen" sind.

Ich möchte hier nun einmal die politisch-soziologischen Probleme dieser VT
ausführlicher darlegen. (Die technisch-wissenschaftlichen Probleme bei dieser VT
sind hier ja schon ausführlich dargestellt worden.) Ich bin mir dabei bewusst,
dass meine Argumente natürlich zum Teil hier schon diskutiert wurden. Ich hoffe,
dass es mir gelingt, trotzdem einige neue Betrachtungsweisen in die Diskussion
einzuführen und die Position der VT'ler erfolgreich anzugreifen.

Versuchen wir als erstes das Entstehen der vermeintlichen Verschwörung zu
rekonstruieren. Nachdem Kennedy das Ziel, dass die USA bis Ende der 60er
Jahre einen Menschen auf den Mond bringen, formulierte, muss sich in der Zeit
zwischen seiner Rede am 12.09.1962 ("We choose to go to the moon in this
decade...") und der ersten "gefälschten" Mondlandung am 20.07.1969 die
Erkenntnis bei der NASA durchgesetzt haben, dass sich die bemannten
Mondlandungen nicht innerhalb der 60er Jahre realisieren lassen. (Den
Ausgangspunkt, dass bereits Kennedy wusste, dass dies unmöglich ist, spare
ich mir hier. Wie ich zu zeigen beabsichtige, war schon die Durchführung der
wesentlich "einfacheren" Verschwörung nicht möglich.)

Hier stellt sich nun die Frage wann diese Erkenntnis sich durchsetzte. Da es eine
gängige These der VT ist, dass der Unfall von Apollo 1 schon Bestandteil der VT
ist, da ja die Crew zum Schweigen gebracht werden musste, liegt dieser
Zeitpunkt also wohl vor dem 27.01.1967. Daraus folgt, dass die NASA in der Zeit
zwischen 1962 und 1967 vor dem Problem stand, dass sie das Ziel der
bemannten Mondlandung (BML) nicht erreichen konnte und nun in irgendeiner
Weise reagieren musste. Hieraus ergeben sich zwei Alternativen:

1. Die NASA beschloss den Betrug (auch gegenüber der US-Regierung)

oder

2. die NASA informierte die Regierung und diese beschloss die Täuschung bzw.
legitimierte den von der NASA vorher beschlossenen Betrug.

Betrachten wir zuerst Alternative 1. Die Wissenschaftler der NASA entdecken die
Unmöglichkeit der BML und informierten die Führung der NASA. Leitung und
Wissenschaftler der NASA stehen jetzt also vor dem Problem wie sie mit der
Unmöglichkeit der BML umgehen sollen. Würde man die Regierung informieren,
bestünde die wohl realistische Gefahr, dass die NASA das gesamte
Mondprogramm gestrichen bekommt, da das Programm innerhalb des
Kongresses äußerst umstritten ist. (Die USA haben schwere innenpolitische
Probleme mit der Bürgerrechtsbewegung und befinden sich seit 1964 im Krieg in
Vietnam. Viele Politiker empfinden die Fortführung des BML-Programms deshalb
als finanzielle Zumutung.) An diesem Punkt ist die obige VT aber schon
widerlegt. Wenn es "nur" die NASA war, die den Betrug inszenierte, dann hatte
die ganze Verschwörung nichts mit der Überlegenheit des amerikanischen
Systems gegenüber der UdSSR zu tun, sondern war nur ein Mittel um das NASA-
Budget zu erhalten. Aber selbst wenn man nun auf diese neue VT umschwenkt,
ergeben sich daraus die zum Großteil gleichen Probleme wie bei Alternative 2.
Außerdem werde ich zeigen, dass die NASA praktisch keine Möglichkeit hatte,
die BML-Täuschung vor der Regierung geheimzuhalten.

Alternative 2 besagt ja nun, dass die NASA die Regierung informierte und dass
daraufhin die beiden Gremien die Fälschung der BML beschliessen. Ab sofort gilt
absolute Geheimhaltung. Die NASA stellt ihre Forschung und Entwicklung um auf
die Inszenierung gefälschter Mondlandungen. Alle wissenschaftlichen Mitarbeiter
werden zur Verschwiegenheit verpflichtet. Jetzt ergeben sich aber gewaltige
Probleme für die NASA-Verantwortlichen und die Regierung: Wer soll eingeweiht
werden?

Fakt ist, dass man irgendwann die Astronauten einweihen musste! Warum wurde
dann aber die Crew von Apollo 1 umgebracht? Hätte man ihnen nicht einfach
nach ihrer Kritik an der Technik die Wahrheit sagen können, dass für sie keine
Gefahr bestand, da sie ja sowieso nicht mit diesen Kapseln zum Mond fliegen
müssen, sondern nur in Area 51 durch Kulissen hüpfen werden?

Das nächste Problem der NASA und der Regierung ist die Finanzierung der
inszenierten Mondlandungen. Woher sollten die Mittel dafür kommen? Die
Zulieferer des bisherigen Programms arbeiteten ja weiter und wollten bezahlt
werden. Oder weihte man die Entwickler und Geschäftsführer bei den Zulieferern
auch ein, dass die BML gefälscht werden sollte und sie statt der normalen
Entwicklung ab sofort für die Fälschung entwickeln sollten? Man hätte sie
natürlich mit dem Argument der alternativen Streichung des Programms zum
Mitmachen bewegen können, aber es ist wichtig festzuhalten, dass dann also
Mitwisser existierten, die nicht mehr der Befehlsgewalt der NASA und der
Regierung unterstanden - ein gewaltiges Sicherheitsrisiko beim Versuch der
Geheimhaltung. Wie konnte man Thomas Baron dann überhaupt nur entlassen?
Jeder Mitwisser hatte nun die Möglichkeit, seinen Arbeitgeber auf
Weiterbeschäftigung unter allen Umständen zu erpressen. Außerdem wurde jeder
Mitwisser zu einer politischen Zeitbombe für die Regierung von Lyndon B.
Johnson. Sollte der Kongress bemerken, dass er in dieser Frage vom
Präsidenten belogen wurde, wäre das wohl das Ende der Regierung Johnson
gewesen. Oder war etwa der gesamte Kongress auch eingeweiht? Spätestens
hier wird klar, dass es sich dann eigentlich schon nicht mehr um eine
Verschwörung handeln kann, wenn praktisch der gesamte US-amerikanische
Politikbetrieb eingeweiht ist. Das Risiko einer Enttarnung wäre unkalkulierbar
geworden! Da der Kongress also nicht eingeweiht werden konnte, folgt daraus,
dass die Regierung kein zusätzliches Budget hatte und die Zulieferer
zwangsläufig eingeweiht sein mussten (mit allen oben angeführten Konsequenzen
der Potenzierung der Enttarnungsgefahr).

Wir müssen also davon ausgehen, dass lediglich die Regierung beteiligt war (trotz
der damit verbundenen Risiken für die Akteure). Hieraus ergibt sich aber nun das
nächste Problem. Was geschah nach dem Regierungswechsel 1969? Sämtliche
"angeblichen" BML fanden ja in der Regierungszeit Nixons statt. Sollte hier also
ein republikanischer Präsident, der die Kennedys aus vollem Herzen hasste, an
einem Betrug der gesamten amerikanischen Bevölkerung beteiligt gewesen sein,
der den Fortbestand seiner Präsidentschaft gefährdete, um die Vision von
JFK zu erfüllen? Darüberhinaus soll ausgerechnet die Regierung Nixon in der
Lage gewesen sein, diesen Betrug erfolgreich zu begehen? Ausgerechnet Nixon
soll dies gelungen sein? Wie man sieht, kann ich meine Verwunderung kaum
verbergen. Keine US-Regierung war jemals das Ziel einer so umfangreichen
Durchleuchtung ihrer Aktivitäten wie die Nixon-Administration! Gerade Nixon soll
es also geschafft haben, den BML-Fake zu verheimlichen und gleichzeitig über
eine im Vergleich "Baby-Verschwörung" wie Watergate zu stürzen? Dies ist m.E.
praktisch unmöglich, da ein Präsident, der die BML-Verschwörung erfolgreich
durchführte, doch so eine Kleinigkeit wie die Bespitzelung des politischen
Gegners mit links durchführen musste...

Bleibt also nur die Annahme, dass die neue Regierung Nixon bei der
Amtsübergabe nicht in die Verschwörung eingeweiht wurde. Da aber zweifellos
der NSA, der CIA und die militärischen Geheimdienste während der angeblichen
BML bemerken mussten, dass diese gefälscht waren, hätten sie Präsident Nixon
davon informiert. Nixon war also in jedem Fall eingeweiht! Hierin liegt auch das
Problem, dass man Alternative 1 getrost eliminieren kann. Die NASA hätte, wie
oben bereits behauptet, nicht die Möglichkeit gehabt, die BML-Täuschung,
unbemerkt für die Regierung, zu inszenieren.

Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, meinen oben formulierten Ansprüchen zu
genügen und darzulegen, warum die Mondlandungs-VT aus politisch-
soziologischer Sicht nicht haltbar ist. Ich habe bewusst die Rolle der UdSSR
nicht erwähnt, da es mir m.E. auch so schon gelungen ist zu klären, warum die
VT nicht haltbar ist. Die Analyse des Verhaltens der UdSSR verstärkt meine
Argumentation nur noch und liefere ich gerne nach.

Gruß

David
li



Anmeldungsdatum: 24.07.2005
Beiträge: 6
Wohnort: home sweet home

BeitragVerfasst am: 29. Jul 2005 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

ganz ehrlich, ich finde, dass lehrer sowas nicht erzählen ürfen, wenn es keine echten beweise dafür gibt!
wie soll man das denn nachweisen?
geht meines erachtens nämlich gar nicht.... böse
gibt es eigentlich noch das Gefährt der 1.Mondlandung?
Gast






BeitragVerfasst am: 24. Okt 2005 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

wann war der neil armstrong aufm mond?oder soll gewesen sein?1969? ?( ?(
MacHarms



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 622
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2005 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Anonymous hat Folgendes geschrieben:
wann war der neil armstrong aufm mond?oder soll gewesen sein?1969? grübelnd grübelnd


Neil Armstrong hat am 21. 7. 1969 als erster Mensch den Mond betreten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Armstrong


Gruß von der Waterkant,

Peter
Gastmann
Gast





BeitragVerfasst am: 28. Okt 2005 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Meint ihr nicht, dass es aufm Mond, wo etwa 1/6 der Erdanziehungskraft herrscht, möglich ist die Fahne zunächst mit diversen Mitteln "steif" zu machen und dann umherschwenken zu lassen? Das wäre bei den Entwicklungssummen wohl das geringste Übel gewesen.
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