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Hochtechnologie im alten Ägypten
 
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Thomas
Administrator


Anmeldungsdatum: 18.06.2004
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: 27. Aug 2004 17:09    Titel: Hochtechnologie im alten Ägypten Antworten mit Zitat

Wer hat diese Bücher noch nicht gesehen? Da wird (in der Beschreibung, gekauft hab ich mir so ein Buch noch nicht) von Bildschirmtechnologie gesprochen u. ä.

Von z.b. Erich Däniken? Was haltet ihr davon? Augenzwinkern

Waren die Ägypter Ausserirdische? geschockt Augenzwinkern

Gruß,
Thomas
Gast






BeitragVerfasst am: 27. Aug 2004 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Big Laugh

Ne, Ägypter warn Menschen wie du und ich, nehm ich doch mal stark an Big Laugh
chefin
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Aug 2004 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Schade, dass du davon noch nix gelesen hast, Thomas. Du bist doch naturwissenschaftlich gut drauf, das waren die alten Ägypter wohl auch, nur verstehen wir vieles noch nicht. Es gibt ein tolles Buch "Macht und Geheimnis der frühen Ärzte" das zeichnet zumnidest den medizinischen Stand verschiedener Hochkulturen der Vergangenheit nach. Sehr empfehlenswert!!
Thomas
Administrator


Anmeldungsdatum: 18.06.2004
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: 29. Aug 2004 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

chefin hat Folgendes geschrieben:
Schade, dass du davon noch nix gelesen hast, Thomas. Du bist doch naturwissenschaftlich gut drauf, das waren die alten Ägypter wohl auch, nur verstehen wir vieles noch nicht. Es gibt ein tolles Buch "Macht und Geheimnis der frühen Ärzte" das zeichnet zumnidest den medizinischen Stand verschiedener Hochkulturen der Vergangenheit nach. Sehr empfehlenswert!!


Hi,

ich bezweifle nicht, dass die Ägypter schon ziemlilch weit waren, und allgemein die Hochkulturen früher. Leider ist viel Wissen auch verloren gegangen (schon allein in der Bibliothek von Alexandra ist viel einfach weggebrannt unglücklich ).

Die Beschreibungen dieser Bücher, die ich meine, klingen mir aber doch zu spektakulär / reißerisch.

Gruß,
Thomas
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 08. Sep 2004 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ja die alten Ägypter.
Eines meiner Lieblingsthemen.
Gelesen habe ich bisher 2 Bücher:
Von der schule aus: Ägypten - Hochkultur am Nil (Lernwelt)
Die Geburt der Hochkultur in Ägypten und Mesopotamien

Beide fand ich interresant.
Aber ich bin nicht der Überzeugung, dass die Ägypter die Hochkultur Nr. 1 war. Vielleicht waren sie die älteste oder frühste. Meiner Meinung nach sind die Mayas etc. mindestens gleichwertig einzustufen.
chefin
Gast





BeitragVerfasst am: 09. Sep 2004 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke nicht, dass die Hochkuluren der Vergangenheit in Konkurrenz gehen müssen. Es gab eine ganze Reihe von Hochkulturen zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten. Alle haben irgentwie ihre Spuren hinterlassen und die zu verstehen ist einfach sehr interessant. Die eigene Neigung zu der ein oder anderen Form sei jedem überlassen.
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 11. Sep 2004 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme dir zu. Man kann nicht sagen, die Mayas, Atzteken, Ägypter usw. waren die Besten.
Alle hatten nur eines gemeinsamm:
Sie sind irgendwann aller untergegangen. Augenzwinkern
Gast






BeitragVerfasst am: 12. Sep 2004 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Thomas hat Folgendes geschrieben:
Waren die Ägypter Ausserirdische? geschockt Augenzwinkern

Das halte ich persönlich für Nonsens, auch wenn ich selbst als rationaldenkender Mensch von einigen Theorien Dänikens schwerst beeindruckt bin. grübelnd

[quote="chefin"] Es gab eine ganze Reihe von Hochkulturen zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten. Alle haben irgentwie ihre Spuren hinterlassen [...][quote]
Um beim Thema Erich von Däniken und dem "Übernatürlichen" zu bleiben, finde ich genau diese Tatsache faszinierend: Laut den Dokumentationen Dänikens - die er im übrigen sehr glaubhaft formuliert hat - haben alle Hochkulturen "ähnliche" Götter und Gottbilder. So wurden sowohl in Südamerika in einer zugeschütteten Kammer ein Bildnis eines Wesens dargestellt, welches in einer Mischung aus Glocke und Motorrad 'gen Himmel geflogen ist. Jedoch sind identische Glocken - wie auf dem bild zu sehen - auch in Indien anzutreffen. Datiert sind beide Kunstwerke auf etwa die gleiche Zeit.
Zufall oder waren doch übernatürliche Kräfte von ausserhalb unserer bekannten Welt mit im Spiel?!?

Von den Mythen, welche sich um die ägyptischen Götter, bzw den unvorstellbaren Bauwerken der Alten Ägypter ranken ganz zu schweigen.
Angefangen mit Genversuchen an Tieren und Menschen, deren Bildnisse noch in unserer Zeit als "Götter" (Isis, ...) zu bewundern sind, bis hin zu einer "verlorenen Bibliothek" der Ausserirdischen innerhalb der Pyramiden von Gizeh gibt es unzählige solcher Theorien.

Was daran nun war ist wird man bedauerlicherweise erst belegen können, wenn die entsprechenden Regierungen (im Speziellen natürlich die Ägypten's) und Einrichtungen grünes Licht geben würden...

mfg
Althraun
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 13. Sep 2004 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Erich von Däniken ist sicherlich unter vielen Kritikern der autor Nummer 1. Allerdings halte ich viele seiner Theorien einfach nur für totalen schwachsinn. Außeridische in der Antike? Naja es soll glauben wer will. Eins steht allerdings fest: keines der geichen wurde bisher wissenschaftlich bewießen. Das spricht sowohlö für als auch gegen Däniken.
Ich perönlich finde manche Theorien auch interessant, glaube ihnen aber nicht wirklich!
Däniken muss seine Bücher glaubhaft formulieren, da sonst keiner auf die idee käme eins davon zu kaufen.
Auch nur ein Gast
Gast





BeitragVerfasst am: 15. Sep 2004 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Der Themenverlauf übersieht bisher jedoch völlig, dass alle frühantiken Hochkulturen gravierende technologische Unzulänglichkeiten hatten, die erst in den nachfolgenden Zivilisationen, meist durch Synergie, gelöst wurden. Ich trenne nun die MIttelmeerkulturen von denen Süd- und Mittelamerikas.
Die Mittelmeerkulturen hatten einige gravierende Vorteile gegenüber anderen bereichen der Welt, insbesondere den heutigen "Hochkulturen" Westeuropas, wobei bei dem heutigen Stand der globalen Vernetzung der Begriff "Hochkultur" sicherlich schwammiger, da unscharfer, ist, als zu der Zeit der Pharaonen. Die ausschlaggebenden Vorteile waren meiner Meinung nach, erstens, das große Flüsse fruchtbare Talländer schufen und regelmäßig düngten, so dass eine wachsende Population auch ernährt werden konnte, zweitens, das mehrere solcher Kulturbereiche ausreichend nah aneinander lagen um sich gegenseitig zu beeinflussen, wobei Konflikte ausdrücklich positive Auswirkungen auf den Fortschritt einer Kultur haben und das drittens durch das fast-Binnenmeer eine gut befahrbare Schifffahrtsroute vorlag, die auch Fernhandel begünstigte. Hinzu kamen das Rote Meer und der Arabische Golf, für die ähnliches gilt. Die Ägypter hatten zudem einen besonderen Glücksfall mit dem Nil, da der Nil ohne Kraftaufwand in beide Richtungen zu befahren ist. Nilab mit der Strömung und nilauf weht ein steter Wind.
So ist es auch erklärbar, dass die Hochkultur Ägypten schnell aufstieg, wobei schnell einige Jahhunderte bedeutet, da sie zuerst die Grundsteine legen musst, die später alle übernahmen. Nichts desto trotz kam das Alte Reich mit primitivsten Werkzeugen aus, oder besser gesagt, es musste, da so gut wie keine Ressourcen, außer Nahrung vorhanden waren. Die Pyramiden wurden daher mit Kupferwerkzeugen erbaut, da Bronze noch nicht bekannt war. Dementsprechend waren Waffen äußerst ineffektiv, das Militär auch kaum entwickelt. Erst Jahrhunderte später lernte man Bronze kennen und erst unter der Fremdherrschaft der Hyksos in der 2. Zwischenzeit (die Hyksos waren vmtl. indoeuropäische Steppennomaden) wurden Dinge bekannt wie der Kompositbogen.

Vieles davon war den Mittelamerikansichen Völkern fremd. Die Atzteken nutzten das Rad nicht, obwohl sie es kannten, da sie keine Straßen besaßen die einen Fernhandel möglich gemacht hätten. Die Inka hatten kein vernünfitges Zählsystem, die Kulturen existierten stark räumlich und/oder zeitlich getrennt, so dass sie sich gegenseitig selten beeinflußten und wenn, sie doch parallel existierten, war die eine deutlich schwächer als die andere oder im Nidergang (oder beides). Es entwickelte sich kein Devisenhandel (den hatte Ägypten allerdings auch nicht), keine Forschungsreisen, starre soziale gefüge verhinderten Reformen, die Macht war weltlich und religiös zentriert und somit waren auch Neuerungen kaum möglich. Die Ressourcen waren ebenfalls dünn, außer Gold und Silber, die allerdings einen anderen Stellenwert genossen, wie gesagt gab es keinen Devisenhandel.

Adios
Gast






BeitragVerfasst am: 15. Sep 2004 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Thumbs up!

Ein sehr intressanter und wichtiger Ansatzpunkt - gibts eigentlich nixmehr zum hinzufügen
GoTo
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2004 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schließe mich auch an, allerdings hatten auch die Mayas einen großen Fluss in ihrer Nähe. smile
Tirianthi
Gast





BeitragVerfasst am: 26. Okt 2004 00:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen allerseits,

ich bin die Beiträge mal durchgegangen und fand die alle ziemlich interessant. Was das Thema Ägypten und Hochtechnologie angeht ist so eine Frage, denn da sind sich glaube ich selbst die Wissenschaftler nicht wirklich sicher, was sie davon halten sollen. Ich habe mehrere Bücher durchflogen (im Sinne von interessante Themen rausgepickt und durchgelesen) und muss sagen, dass es immer noch sehr viele Ungereimtheiten bzgl Ägypten gibt. In einem Tempel (komme momentan leider nicht auf den Namen) hat man Abbildungen gefunden, die wie Glübirnen aussehen, die laut wissenschaftlichen Experimenten auch wirklich funktionieren. Woher kannten die alten Ägypter so etwas? Überhaupt gibt es in der Menschheitsgeschichte viele Ungereimtheiten und bis heute ist man sich nicht wirklich sicher, wozu die Pyramiden nun wirklich erbaut wurden. Sicherlich als Grabkammer, würden viele sagen, aber dann sind noch die vielen kleinen Geheimnisse, die in den Pyramiden stecken. Vielleicht liegt die Antwort auf der Hand und wir sind nur nicht in der Lage das Wesentliche zu erkennen, oder aber es steckt wirklich weitaus mehr dahinter und die Theorien von Außerirdischen erweisen sich als gar nicht mal so absurd (s. Stargate - nur als Beispiel, allerdings durch aus denkbar, oder nicht?)
diablo1502



Anmeldungsdatum: 21.10.2004
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 27. Okt 2004 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Däniken muss seine Bücher glaubhaft formulieren, da sonst keiner auf die idee käme eins davon zu kaufen.

Also ich glaube nicht das EvD es nötig hat sich irgendwelche Dinge "glaubhaft" zu umschreiben oder zu formulieren nur damit er ein paar Bücher verkauft. Vieles was er vermutet oder schreibt lässt sich nicht wiederlegen und ist auch gut recherchiert ich glaube nicht das er sich was aus dem Ärmel zieht.
Zitat:
...und die Theorien von Außerirdischen erweisen sich als gar nicht mal so absurd

Da schliess ich mich der Meinung von Tirianthi an denn was EvD für "Beweise" anführt lässt einen echt zweifeln ob es nicht vielleich doch stimmt. grübelnd

Gruß Diablo
M. Tullius Cicero



Anmeldungsdatum: 24.10.2004
Beiträge: 9
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BeitragVerfasst am: 27. Okt 2004 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht sollte man nicht nur an Ausserirdische denken, sondern mal ueberlegen, ob die nicht vielleicht wirklich schon Gluehbirnen hatten und die Technik dann nur vergessen wurde.
Man sieht ja solche "Rueckschritte" auch nach dem Zerfall des Roemischen Reiches und ganz besonders auch als die Dorier die Mykenaer in Griechenland erobert haben: die Mykenaer konnten schreiben, die Dorier nicht und die Faehigkeit zu schreiben ist erst spaeter wieder aufgetaucht.
Also man sollte nicht unbedingt von Ausserirdischen ausgehen, diese Erklaerung halte ich fuer zu einfach. Es sind viele Dinge in der Bibliothek von Alexandria verlorengegangen und wir wissen bei weitem nicht alles. Also ich koennte mir das mit der Gluehbirne schon vorstellen, zumal auch im heutigen Irak und Iran, wo frueher das Persische Reich war, ein Geraet gefunden wurde, das einer Batterie sehr aehnlich sieht und auch die Chemikalien zur Erzeugung von Spannung enthaelt. Die Spannung ist nicht sooo hoch, vielleicht 3 milliVolt oder so aber immerhin!!

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Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit. - Die Kenntnis der Ursachen bewirkt die Erkenntnis der Ergebnisse.
chefin



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BeitragVerfasst am: 30. Okt 2004 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Wofür die armen Ausserirdischen nicht alles herhalten müssen! böse Warum vermuten wir denn immer die Intelligenz woanders nur nicht in der eigenen Spezies? Schaut Euch doch einfach mal in der eigenen neuesten Geschichte um. Schau Euch unsere berühmten alten Dichter an (und das was sie geschrieben haben) und dann schaut euch mal das an, was heute so geschrieben wird (z.B. auch hier im Forum) wider alle Rechtschreibregeln und Grammatikregeln. Vieles muss man mehrmals lesen um es zu verstehen. An anderer Stelle hier wird das Fehlen von Allgemeinbildung bedauert: Auch ein Beweis für unsere Rückentwicklung. Warum soll es nicht schon früher geniale Menschen und Entwicklungen gegeben haben, die nur durch Katastrophen verloren gegangen sind?
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Anmeldungsdatum: 08.09.2004
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BeitragVerfasst am: 31. Okt 2004 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Katastrophe ist das richtige Wort.
Nach dem Zerfall des römischen reiches wurden nie wieder solch hoch entwickeltes Gebäude (Kolosseum, "Schnellstraßen" usw.) erbaut.
Aber warum wurde so ein gewaltiges Bauwerk nicht mehr in Auftrag gegeben?
Gast






BeitragVerfasst am: 31. Okt 2004 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Sach ich doch.
Aber goto, wenn man sich heute mal die Fußballstadien und Bürogebäude angeuckt, das sind auhc gewaltige Gebäude, es hat nur mehr als 1000 Jahre gedauert bis wir wieder auf den Trichter kamen, wie man sowas macht!
Also Außerirdische sind wie gesagt die letzte Möglichlkeit, ich gehe eher davon aus, dass da ne Menge Wissen verloren gegangen ist, ist ja scho häufiger passiert!!
M. Tullius Cicero



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BeitragVerfasst am: 31. Okt 2004 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry das war eigentlihc ein Post von mir, ich hab nur vergessen mich einzuloggen *g* Also denkt euch einfach meinen Namen und mein Bild da an die stelle geschockt
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BeitragVerfasst am: 31. Okt 2004 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Im späten Mittelalter fing solangsma die "moderne" Architektur wieder an. Aber warum eigentlich erst so spät? Was ist denn mit den ganzen Aufzeichnung von den antiken Architekten passiert?
M. Tullius Cicero



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BeitragVerfasst am: 31. Okt 2004 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Die Mönche in den Klöstern haben diese Dokumente aufbewahrt und mehrfach kopiert. Die Leute haben sich aber erst in der Renaissance wieder dafür interessiert. Das liegt meiner Meinung nach an der Lebensweise. Zwischen 500 und 1500 (grob gesagt) bestand das Leben für die meisten einfach nur aus Bauernleben und man hat keine Zeit gehabt sich für etwas zu interessieren. Als dann Johannes Gutenberg den Buchdruck erfunden hat, waren diese ganzen antiken Dokumente für eine breitere Schicht zugänglich und die Leute haben sich wieder für die antiken Sachen interessiert, das war die Renaissance.
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Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 31. Okt 2004 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Auch wurden, meines Wissens nach, viele Schriften antiker Architekten (Philosophen) als heidnisch erklärt und somit verbrannt/verboten.
M. Tullius Cicero



Anmeldungsdatum: 24.10.2004
Beiträge: 9
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 31. Okt 2004 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Genau das war noch ein weiteres Problem, die strenge Herrschaft der Kirche, da sind ne Menge wertvolle Sachen zu Bruch gegangen... naja so ist das eben! Ändern kann man es jetzt auch nicht mehr!
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Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 01. Nov 2004 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

leider, kann man es nicht mehr ändern. Vielleicht wären wir dann heute weiter fortgeschritten.
Stefan



Anmeldungsdatum: 12.09.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Südhessen

BeitragVerfasst am: 01. Nov 2004 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

GoTo hat Folgendes geschrieben:
Nach dem Zerfall des römischen reiches wurden nie wieder solch hoch entwickeltes Gebäude (Kolosseum, "Schnellstraßen" usw.) erbaut.

Naja, sooo gewaltig ist das Kolosseum oder sind die Pflasterstraßen auch wieder nicht. Da finde ich die erdbebensichere Wolkenkratzertechnologie in Japan ausgeklügelter undvor allem "größer".

Zitat:
Aber warum wurde so ein gewaltiges Bauwerk nicht mehr in Auftrag gegeben?

Es hat sich einfach nicht mehr so ergeben. Im frühen Mittelalter sah man keinen Zweck in der Errichtung solch gigantischer "Ungetüme". Warum auch? Die Könige hatten keinen festen Regierungssitz, sind vielmehr von einer Pfalz zur anderen gereist. Und in jeder Pfalz ein solches Projekt zu starten wäre niemals realisierbar gewesen.
Desweiteren wurden otfmals solch große Bauwerke geplant oder gar in Auftrag gegeben, nur nicht realisiert. Man schaue sich nur die Pläne Albert Speers für ein "Neues Berlins", Germania, an. Die dortige Halle des Volkes hätte alles bisher geschaffene in den Schatten gestellt.
GoTo
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 05. Nov 2004 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

ich muss meine Meinung teils revedieren.
Wenn man dedenckt, dass im mittelalter ein Dom nach dem anderen gebaut wurde, kann man nicht behaupten es wurden keine großen bauwerke in Auftrag gegeben.
seleukos



Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 29. Dez 2006 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

hallo ich gib auch mal nen Kommentar ab:)

noch mal zu den Ägyptern und deren "ausserirdischen Fähigkeiten"
ich denke nicht alles ist kulturell so hoch wie man es macht. Zum Beispiel die Hieroglyphen sind abgesehen von der Heiligkeit viel zu kompliziert und deshalb nur den Priestern zugänglich. Also da hatten die Phönizier ein nützlicheres Schriftsystem.


seleukos
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
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BeitragVerfasst am: 29. Dez 2006 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Schon klar, das die Hieroglyphen die Schrift der Gelehrten war, aber es ist doch beeindruckend, das es eine Kultur gab, die es geschafft hat solch eine, in der heutigen Zeit doch sehr komplizierte Schriftsprache zu entwickeln.
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
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BeitragVerfasst am: 29. Dez 2006 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Da fällt mir ein, dass doch auch die Mayas hochkomplizierte Kalender hatten, mit denen sie sogar die Phasen der Venus auf Jahrhunderte genau voraussagen konnten (hab ich mal in Feynmanns Biographie gelesen, kann aber leider keine weitere Quelle nennen - ich glaub das war der Dresdner Maya Kodex ?).
Waren das dann auch Außerirdische?
Die waren ja überall und zu allen Zeiten der Weltgeschichte Big Laugh Augenzwinkern .

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Franklin D. Roosevelt
seleukos



Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 29. Dez 2006 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

eine Frage: was ist kulturell höher, ein Schriftsystem zu entwickeln das kompliziert ist oder eines das einfach ist?
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
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BeitragVerfasst am: 29. Dez 2006 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde sagen:

Sind die Sprachen gleichkomplex und sollen allgemein verständlich sein, so ist eine weniger komplizierte Sprache höher entwickelt.
Sollen die Sprachen nicht für jedermann entzifferbar sein, so sind die komplizierteren Sprachen höher entwickelt.
Ein ganz wichtiges Kriterium empfinde ich das der Komplexität der Sprache an sich (nicht nur des Alphabets). Wenn eine Sprache nur grundlegende Begriffe beinhaltet, dann mag sie noch so einfach sein, aber sie ist weniger hoch entwickelt als eine noch so komplizierte, aber dafür komplexere Sprache. Mit "Komplex" meine ich vor allen Dingen die Anzahl von Synonymen mit ganz leicht verschiedenen Aussagen - oder zum Beispiel einer Unterscheidung zwischen "oder/und" und "oder, aber nicht beide/alle" (was in der Informatik sehr wichtig ist!).

Allerdings - auf deine Anspielung hin - finde ich das heutige Sprachsystem doch besser entwickelt - aber wir entwickeln uns zurück! Viele Unterscheidungen werden immer schwammiger.

Gruß
MI

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Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 29. Dez 2006 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

ja tolle Antwort.
Obwohl ich auch die Hieroglyphen bewundere so denke ich nicht, dass es Absicht war sie so schwer entzifferbar zu machen, sondern hat sich die Piktogrammschrift einfach aus dem Zusammenhang ergeben, Sachen bildlich festzuhalten. Soweit ich mich erinnere waren die Hieroglyphen überhaupt das erste komplexere Schrifsystem (neben der Keilschrift aus Mesopotamien). Das phönizische Alphabet halte ich persönlich für höher entwickelt, da es später erfunden wurde und in der Anwendung wesentlich effizienter war.
Das mit der Komplexität der Sprache ist natürlich richtig, doch je komplexer die Sprache, desto besser wäre dann auch ein einfaches Schriftsystem (wie das Alphabet), das die grosse Komlexität an Wörter und Begriffen wiedergeben kann, ohne ständig neue Piktogramme zu erfinden. Ich denke da gerade an die chinesische Schrift, die eigentlich viel zu kompliziert geraten ist (obwohl sie wunderschön ist;))
sorry für die langen Sätze


Grüsse
seleukos
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 30. Dez 2006 09:08    Titel: Antworten mit Zitat

Lange Sätze sind kein Problem - solange die Grammatik stimmt und die Sätze also verständlich sind! (Ich selbst liebe lange Sätze).

Ja du hast Recht. Komplizierte Sprachen erfordern einfache Alphabete. Ich selbst sehe auch auch das Problem der chinesischen oder japanischen Sprache, gerade auch in unserer technisierten Welt. Anstatt die Wörter zu schreiben, muss man da in Lautschrift schreiben - und das ist doch witzlos, dann kann man die Schrift gleich in Lautschrift umwandeln. Aber auch zum Lernen ist das natürlich problematisch, weil man im Deutschen ab einer gewissen Stufe weiß, wie ein vorher noch nie zuvor geschriebenes Wort aussehen muss - ich weiß nicht genau, aber im chinesischen scheint das nicht so zu sein.
Allerdings ist die piktographische Sprach der Ägypter insofern eine Revolution, als dass es eine der ersten Schriftsprachen überhaupt ist - und dann auch noch so komplex (und im Vergleich zur chinesischen Sprach noch scheinbar einfacher).

Wenn wir hier noch länger weiterdiskutieren wollen (was ich begrüßen würde - leider kann ich erst in einer Woche wieder mitmachen), dann müssten wir das Thema allerdings abspalten - der Übersicht halber!

Gruß
MI

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seleukos



Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 31. Dez 2006 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Die meisten chinesischen Zeichen sind Piktogramme oder sie bestehen aus einem ersten Teil der etwas über die Bedeutung aussagt und einen zweiten der die Betonung und Ausprache definiert. Eigentlich muss man zu jedem neuen Wort das Zeichen auswendig lernen, also recht aufwändig. Ähnlich wie bei den Hieroglyphen.
Also meine Meinung:
Piktogrammschriften wie chinesisch oder die Hieroglyphen sind zwar unglaublich spannend und schön, aber die kompliziertere Variante als das Alphabet.

übrigens eigenlicht noch spanned, dass die Hieroglyphen erst so spät entziffert wurden und nur mithilfe eines Textes der auf algriechisch übersetzt wurde...
Alienx



Anmeldungsdatum: 19.09.2008
Beiträge: 20
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 20. Sep 2008 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ich weiß das grenzt schon fast an Grabschändung, aber ich möchte den Thread trotzdem mal wieder hochholen.

Die Däniken-Theorien haben ja inzwischen eine beachtliche Popularität erlangt. Zumindest kann man sagen, dass sie einen teilweise zum Nachdenken anregen. Und die Möglichkeit ist nicht ganz absurd. Nur geht Däniken etwas stark in die Richtung, zu behaupten, die gesamte Technologie derartiger Hochkulturen könnte extraterrerstrischen Ursprungs sein. Vielmehr halte ich es, wenn schon, für wahrscheinlicher, dass, sollte es derartige Einflüsse gegeben haben (über die zumindest gewisse Aufzeichnungen der Maya spekulieren lassen), diese ab einem gewissen Zeitpunkt wirkten, ab dem die Menschen selbst fähig waren, das gelernte umzusetzen - die Ägypter waren zum Beispiel in der Lage Bewegungen visuell zu erfassen, zu archivieren und später wiederzugeben. Dieses Wissen könnte natürlich selbst erarbeitet worden sein - jedoch wäre es ebenso möglich, dass dieses Wissen von "außerhalb" kam. Hier möchte ich gerade einmal auf den Pyramidenbau eingehen, der sich über den gesamten Globus (Maya, Inka, Inder, Ägypter usw.) wenn ich mich nicht täusche zu unterschiedlichen Zeiten in vielen Teilen der Welt errichtet wurden. Bauform und Größe variieren, aber beachtlich ist, dass der Zweck fast immer mit Religion und Kultausübung zu tun hatte. Evtll. zu Ehren derer, von denen man dieses Wissen erlangt hatte?

Auch die Entwicklung der Hyroglyphen in einer so ausgeprägten Form, wie bei den Maya oder Ägyptern im Gegensatz zu anderen Völkern, die zumeist buchstabenähnlichere Alphabete verwendeten, kann auf äußere Einflüsse zurückzuführen sein - muss, wie gesagt, aber nicht zwangsläufig. Jedenfalls ist es ebenso erstaunlich, dass Menschen, die behaupten, Kontakt mit außerirdischen (intelligenten) Lebensformen oder deren Technologie gehabt zu haben, von den Hyroglyphen äußerst ähnlichen Schriftzeichen berichten, die sie in Zusammenhang mit jenen Lebensformen erkannt haben wollen.

Ich möchte nicht behaupten, dass sämtliche Technologien dieser Kulturen auf außerirdische Einflüsse zurückzuführen sind, jedoch dass gewisse Dinge einen gemeinsamen Ursprung haben könnten. Und wenn man sich ansieht, dass gerade die frühen Hochkulturen, die derart empor gestiegen sind genannte Merkmale aufweisen, kann man sich die Fragen nach einer planmäßigen Selektion zur "Verteilung von Wissen" durch Dritte durchaus stellen.

Das sind, wie gesagt, sehr weit gezogegen Theorien, aber ich halte es nicht für ganz ausgeschlossen.

MfG Alienx

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Talh
Moderator


Anmeldungsdatum: 07.11.2004
Beiträge: 251
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 20. Sep 2008 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Alienx hat Folgendes geschrieben:
ich weiß das grenzt schon fast an Grabschändung, aber ich möchte den Thread trotzdem mal wieder hochholen.

Grabschändung, ach, Mumpitz. Alte Dinge ausgraben und neu diskutieren entspricht völlig dem Selbstverständnis eines Historikers oder Archäologen und ist deshalb hier ausdrücklich erwünscht smile

Zitat:
die Ägypter waren zum Beispiel in der Lage Bewegungen visuell zu erfassen, zu archivieren und später wiederzugeben.

Hast du dafür ein Beispiel? Ich kann mir darunter gerade nichts vorstellen.

Zitat:
Hier möchte ich gerade einmal auf den Pyramidenbau eingehen, der sich über den gesamten Globus (Maya, Inka, Inder, Ägypter usw.) wenn ich mich nicht täusche zu unterschiedlichen Zeiten in vielen Teilen der Welt errichtet wurden. Bauform und Größe variieren, aber beachtlich ist, dass der Zweck fast immer mit Religion und Kultausübung zu tun hatte. Evtll. zu Ehren derer, von denen man dieses Wissen erlangt hatte?

Möglich - aber es müssen keine Außerirdischen gewesen sein. Es gibt ja auch die Theorie, dass diese Völker Nachkommen einer Kultur gewesen sein könnten, die auf beiden Seiten des Atlantiks ansässig war. Oder dass es z.B. den Ägyptern gelungen sein soll, bis nach Südamerika vorzustoßen und den Pyramidenbau exportierte.
Davon kann man aber auch halten, was man will... ich persönlich bin davon nicht überzeugt.
Vor allem stellt sich die Frage, warum sich diese Völker zwar überschneiden in der Tatsache, dass sie Pyramiden bauten, sich die Religionsinhalte aber kaum überschneiden.
Ich denke vielmehr, dass die Pyramide/der Ziggurat ein Ding aus dem Urmythos der Menschheit ist, ein Archetypus. Dem Menschen war der Himmel schon immer unerreichbar und daher irgendwie sakral belegt. Ein Berg oder eine Pyramide ermöglicht dem Menschen, diesem sakralen Bereich näher zu sein. Es erscheint mir daher logisch, dass in vielen Religionen Berge und Pyramiden heilige Orte sind, und das vollkommen unabhängig von anderen Religionen. (Und auch unsere moderne Gesellschaft hat eine "vertikale" Ausrichtung - ich schaue gerade auf die Frankfurter Skyline...)

Zitat:
Jedenfalls ist es ebenso erstaunlich, dass Menschen, die behaupten, Kontakt mit außerirdischen (intelligenten) Lebensformen oder deren Technologie gehabt zu haben, von den Hyroglyphen äußerst ähnlichen Schriftzeichen berichten, die sie in Zusammenhang mit jenen Lebensformen erkannt haben wollen.

Ich kontere mal mit Assoziationsketten: Ein Mensch sieht irgendwann in seinem Leben Hieroglyphen. Irgendwann später in seinem Leben glaubt er eine extraterristische Erfahrung gemacht zu haben. Sollte er dabei Schriftzeichen "gesehen" haben, wie soll er, wenn sie nicht der lateinischen Schrift entsprechen, diese bezeichnen? Als vergleichbar mit dem, was er sonst so alles an Schriftzeichen kennt: Hieroglyphen.
Alienx



Anmeldungsdatum: 19.09.2008
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Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 20. Sep 2008 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hio,

das sage ich ja selten, aber hiermit hast du mich doch großteils von einigem überzeugt!

An die unterschiedlichen Religionstypen hatte ich zuerst gar nicht gedacht. Die Idee mit der Absicht, dem Himmel (und damit den Gottheiten) näher zu kommen, leuchtet ein. Wobei sich letztendlich auch hier Gegenthesen finden lassen würden, doch schließlich würde man der Wahrheit zu diesem Zeitpunkt so nie ganz nah kommen. Doch dafür gibt es ja diese Art von Diskussion.

Zu den Hyroglyphen: stimmt, es kann sich dabei auch um unterbewusste Assoziation handeln. Doch nimmt man zum Beispiel die Maya, so zeigen sie per Hyroglyphe eindeutig Lebewesen (Götter, Menschen -> Außerirdische?), von denen sie bestimmte Dinge, wie den Pyramidenbau, aber auch den Ackerbau und die Schrift gerlernt haben. Und an eine ägyptische Atlantikexpedition glaube ich ebenswowenig, wie du, zumal diese dann zu einer Zeit vor 10. 000 vor Christus hätte stattfinden müssen und DAS ist unwahrscheinlich.

Achso, wegen deiner Frage zu dieser Wiedergabe von Bewegungen. Du musst es dir, wie bei dem von Aristoteles entworfenen Fotoapparat vorstellen. Das von den Lichtquellen ausgehende Licht wurde irgendwie in ein bestimmtes Material gebrannt und konnte anschließend wieder von diesem auf zum Beispiel eine Wand projeziert werden. So konnte man die Bewegungen von Menschen, Tieren oder anderen Dingen festhalten und später in Schwarz-weißen Schattenbildern anderen Menschen vorführen. Das Erstaunliche ist, dass praktisch jede Sekunde (oder öfter!) ein Bild hätte gebrannt werden müssen und dass eine Technologie wie diese damals schon existierte, ist verblüffend.

MfG Alienx

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