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Revolution in Germany 1918
 
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lulu14



Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 12. Sep 2006 00:33    Titel: Revolution in Germany 1918 Antworten mit Zitat

Hallo liebe geschichtsfreunde

Meine Aufgabe ist es den Verlauf der Revolution in politischer, militärischer und parlementarischer hinsicht zu benennen.
Hier paar Punkte, kann jemand vielleicht ergänzen,verbessern.


parlamentarisch
-General Erich Ludendorff forderte einen sofortigen Waffenstillstand, verbunden mit der Parlamentarisierung,
-Ende der Monarchie und des Kaiserreichs
-Einer demokratisch zu wählenden Nationalversammlung sollte die Entscheidung über die zukünftige Staatsform des Deutschen Reichs vorbehalten bleiben.


politischer
-Angst vor Bolschewismus
-Matrosenaufstand ->Folge: Arbeiter- und Soldatenräte.
-Abdankung des Kaisers.
-Die Übernahme der Macht durch revolutionäre Räte
-Jägerbataillion schlossen sich ebenfalls der Demo an
-Friedrich Ebert löste von Baden ab
-Nationalversammlung
-Scheidemann:Republik
-Karl Liebknecht:freien sozialistischen Republik Deutschland
-Spartakusbund unter Rosa Luxemburg lehnte Parlamentisierung ab
->soz. Rätepolitik
-Rat der Volksbeauftragen:provisorische Regierung
-Vollzugsrat, Kontrolle von Arbeiter und Soldatenräten
-Spartakisten versuchten noch einen Putsch



militärisch
-s.o Waffenstillstand
-Jägerbataillion
-General Wilhelm Groener sicherte im Namen der OHL eine Loyalitätserklärung gegenüber der Volksbeauftragen ab militärische Unterstützung im Fall linksradikaler Angriffe zu.
- Mit dem Ebert-Groener-Pakt stellte sich mit dem Militär ein entscheidender Machtfaktor der Regierung zur Verfügung. Der Pakt ermöglichte es der Sozialdemokratie in den folgenden Wochen, ihren Machtanspruch auch in den bürgerkriegsähnlichen Kampfhandlungen durchzusetzen.
MacHarms



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 622
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 13. Sep 2006 13:55    Titel: Novemberrevolution Antworten mit Zitat

Eine ausführliche Darstellung findet sich bei

http://de.wikipedia.org/wiki/Novemberrevolution
und den dortigen Weblinks.

Im übrigen ist die Revolution "in parlamentarischer Hinsicht" Teil der politischen und sollte m.E. bei der Darstellung nicht getrennt behandelt werden.


Gruß von der Waterkant,

Peter
lulu14



Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17. Okt 2006 23:58    Titel: questions Antworten mit Zitat

in meiner hausaufgabe soll ich das Bild Friedrich E. in Bezug auf Ursachen, Verlauf, folgen und zukünftige Wirtschats-, sozial Ordnung beurteilen.

http://de.wikisource.org/wiki/Rede_zur_Er%C3%B6ffnung_der_Nationalversammlung_(Friedrich_Ebert)

Was genau heisst beurteilen?Meine Meinung wieder geben oder seine Standpunkte und was ist genau gemeint mit wirtschats- und sozial Ordnung??

Ausserdem soll ich sein Demokratieverständnis mit dem der Arbeiterbewegung vergleichen.

Mit Arbeiterbewegung sind doch die Arbeiterräte gemeint und dessen Demokratieverständnis war doch gleich?

-abdankung des kaisers
-waffenstillstand->Frieden
-parlamentarische Rebublik

Die letzte Frage ist das ich die Quelle im Hinblick auf den Erfolg der Revolution beurteilen soll:
und da ist es ja so, das die Revolution gelungen ist, da ja die parlamentarische Republik ausgerufen wurde, aber in Hinsicht auf die Weimarer Republik ja dann doch gescheitert ist...

kann mir jemand bisschen helfen...
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 18. Okt 2006 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich probier's noch mal. Wollte den Link oben ändern, war aber nicht möglich... http://de.wikisource.org/wiki/Rede_zur_Er%C3%B6ffnung_der_Nationalversammlung_(Friedrich_Ebert).
Das ist der vollständige Link, der andere führt nur zu einer leeren Seite!

Irgendwie funktionieren die URL-Klammern in diesem Thread nicht grübelnd , ganz komisch...

zu Beurteilen, eine Definition aus dem Web:
http://www.socioweb.de/lexikon/lex_geb/begriffe/beurteil.htm hat Folgendes geschrieben:
sich eine Meinung über einen Sachverhalt oder eine Person bilden und daran anschließend eine Bewertung vornehmen.


Sprich: Du sollst erklären, ob du die Ansichten von Ebert teilst oder nicht und warum.

Deine Frage über die "zukünftige Wirtschafts- und soziale Ordnung" verstehe ich nicht so ganz. Was ist dein Problem damit? Spricht Ebert in seiner Rede denn nicht die Zukunft Deutschlands an? Die Frage ist, was meint er mit seinen Anspielungen, gibt es irgendwelche konkreten Hinweise - und wenn du das weißt: Was hälst du davon?

zur Arbeiterbewegung: Die Frage finde ich komisch...
Die Arbeiterbewegung als solche ist nämlich nicht unbedingt eine leninistische, sondern eher eine marxistisch geprägte Bewegung, die für ein menschenwürdige Dasein (sprich Sachen wie: 5-Tage-Woche) eintrat. Sicher, Arbeiter, die in der kommunistischen Arbeiterbewegung, sprich in den kommunistischen Parteien untergekommen waren, forderten nach dem Krieg auch Arbeiterräte nach sovietischem Vorbild.
Dennoch bleibt zu erwähnen: Auch die SPD ist ein Produkt der Arbeiterbewegung gewesen! Und da Ebert ein SPD-Politiker war, erscheint mir diese Frage etwas seltsam. Du solltest dir aber vielleicht das Demokratieverständnis von Ebert im Vergleich zu dem seiner Partei anschauen (überprüfe deine selbstgenannten Punkte: "Waffenstillstand->Friede hat jetzt mMn nicht direkt etwas mit dem "Demokratieverständnis" zu tun, aber vielleicht habe ich das auch falsch verstanden).

Vielleicht ist der ein oder andere Punkt hilfreich, es wäre aber gut, wenn noch der ein oder andere hinzugefügt würde...
Gruß
MI

_________________
I have seen war, I hate war
Franklin D. Roosevelt
sirius



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 85
Wohnort: Erlangen

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2006 08:25    Titel: Ebert Antworten mit Zitat

Stimmt: Ebert und Arbeiterbewegung zu trennen ist Unsinn. Ebert war Chef der SPD und diese IST die organisierte politische Arbeiterbewegung im 19. Jh. (Die KPD entsteht ja erst in der Revolutionsphase.)
Aber vielleicht hift dieser Aspekt weiter:
In der SPD wollten viele (Die Grenzen zu USPD und dann KP waren ja nicht scharf zu ziehen) eine Fortsetzung der Revolution - ob mit Räten oder anders. Dazu hätte eine dauerhaft hoch politisierte Arbeiterschft gehört. Man muss nicht von "Diktatur des Proletariats" sprechen um zu sehen, dass eine Entmachtung der bisherigen Eliten nötig gewesen wäre, um eine dazu alternative Ordung zu etablieren.
Ebert dagegen wollte eine möglichst rasche Rückkehr zu staatlicher Ordnung mit eine Parlament nach westlichem Muster, schon aus der außenpolitischen Erwägung heraus, nur so ein vielleicht doch akzeptabler Partner bei den anstehenden Friedensverhandlunge zu sein. Wilsons Vorstellungen von der Nachkriegsordnung spielen da mit. Den Preis, die alten Kräfte ungeschmälert zu lassen, nahm er dafür in Kauf. So rettete sich der konservative Block, der sich dann in DVP, DNVP und z.T. auch Zentrum etablierte, über die Revolution und prägte die Politik der WR mehr als die SPD bzw. die Arbeiterbewegung, auf deren Agieren diese Republik wesentlich fußte. (Auch die Kieler Matrosen waren im Zivilleben weitgehend Arbeiter!)

Gruß
Sirius

_________________
Macht bedeutet nicht, Geschichte zu machen, sondern Geschichte zu interpretieren.
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