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ZED
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Okt 2004 13:57    Titel: Luther Antworten mit Zitat

Also ich habe 3 fragen an euch, es were sehr nett wen ihr mir da weiter helfen könnt:

Worin bestand Luthers Rechtfertigunglehre?

Was besagt das Wormers Edikt von 1521?

Inwiefern war der buchdruck für die entwicklung der reformation wichtig?

Also das ist ein blatt wo mehrere Fragen drauf stehen aber die 3 konnte cih einfach nicht lösen danke im voraus !!!!!!!
niggi
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Okt 2004 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

1. mit dem buchdruck grübelnd
jeronimal
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Okt 2004 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

2. siehe hier Gott


Augenzwinkern jeronimal sikic
zed
Gast





BeitragVerfasst am: 17. Okt 2004 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

nei auf dere seite kan ich nicht viel verstehen!!! also kein antwort auf meine frage!!!
Stefan



Anmeldungsdatum: 12.09.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Südhessen

BeitragVerfasst am: 17. Okt 2004 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Worin bestand Luthers Rechtfertigunglehre?

Was besagt das Wormers Edikt von 1521?

http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther

Zitat:
Inwiefern war der buchdruck für die entwicklung der reformation wichtig?

Der Buchdruck ermöglichte es, die von Luther "korrekt" übersetzten Bibeln schnellstmöglich zu vervielfältigen und somit eine schnelle, weite Verbreitung zu garantieren.
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 18. Okt 2004 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Also zu 1)
Ich habe vor längerem auch mich mit dieser Frage beschätigen müssen (Schule). Mir hat dabei folgende Seite weiter geholfen:
http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/thi/3267.html (einfach runter scrollen; letzter abschnitt)

zu 2)
Auszug von Wikipedia:
Als Wormser Edikt wird die Reichsacht über Martin Luther bezeichnet. ...

Zuvor war er durch die Bannbulle "Decet Romanum Pontificem" exkommuniziert worden. Das Wormser Edikt verbot es, die Lehre Luthers weiter zu verbreiten oder Luther zu beherbergen.

Das Wormser Edikt konnte nicht im gesamten Reich durchgesetzt werden, da Karl V. dazu die Macht fehlte. Er musste Wahlkapitulationen geben, um als König von den Fürsten gewählt zu werden (Wahlkönigtum). So wurde das Wormser Edikt unter dem Kurfürst von Sachsen, Friedrich dem Weisen, nicht angewandt.

zu 3)

Wie Stefan (so heiß ich übringsen auch smile )
Schon erklärt hat, half der Buchdruck die Übersetzung der Bibel zu verbreiten. Allerdings half der Druck eher Flugblätter (Flyer) gegen und für Luther in die Welt zu setzen.
zed
Gast





BeitragVerfasst am: 19. Okt 2004 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

vielen dank ich schaue mir diese seiten mal an und dan notiere ich die wichtigsten dinger nochmals vielen dank!!!!
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2004 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

"dinger" deute ich jetzt mal als Informationen Augenzwinkern
zed
Gast





BeitragVerfasst am: 19. Okt 2004 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

genau cih wollte information sagen LOL Hammer
nochmals vielen dank
Juergen



Anmeldungsdatum: 03.09.2004
Beiträge: 10
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: 20. Okt 2004 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß jetzt nicht, in welchem Fach (Schule: Geschichte? Reli? oder Studium: Geschichte? Theologie?) die Fragen zu beantworten sind. Kurz und knapp ist die erste Frage leider nicht zu beantworten.

Knapp könnte man es auf einen Satz bringen: "Der Mensch wird alleine durch den Glauben gerechtfertigt" (also nicht durch "gute Werke" etc.)


Die Rechtfertigungslehre hängt aber zudem stark an dem Satz "simil iustus et peccator" und dem Verständnis davon ab.

Denn was besagt der Satz? -- Ich will versuchen eine Kurzerläuterung zu geben:

Er besagt, daß der Mensch sündig ist; aber in dem Augenblick, wenn er auf das Kreuz blickt und beschämt und zerknirscht sein Sündhaftsein erkennt, gerechtfertigt ist; sobald er sich aber wieder den Dingen der Welt zuwendet, wieder Sünder ist. Er ist mal Sünder, mal Gerechter, mal beides zugleich - ein "Wechselbad der Gefühle".

----------------------

Ich will hier zusätzlich drei Sichtweisen in der Gnadenlehre herausgreifen: Paulus (im Jakobusbrief); Augustinus (und Trient); Luther.

Bei Paulus stehen sich Gott und das Menschengeschlecht gegenüber. Stellvertretend im Judentum aber auch im Gewissen der Menschen hat Gott zu den Menschen gesprochen. Aber nur Gott selbst konnte in Christus tun, was vernünftigerweise der Mensch auch von sich selbst fordern muß. Insofern der Einzelne auch Teil hat an der Menschennatur, tut er auch die Werke, wie der Jakobusbrief betont. Dominant aber nicht erdrückend ist das Handeln Gottes in Jesus Christus.

Bei Augustinus setzt sich das Individuum stärker vom Menschengeschlecht ab und steht ihm gegenüber. Gott wirkt auf das Menschengeschlecht: in Adam, dem "alten Sünder" und in Christus als Heilsbringer. Aber auch direkt wirkt Gott auf den Menschen durch die aktuelle Gnade. Trient betont nun auch die Rückwendung des einzelnen Menschen zu Gott durch die Werke und betont auch ihren Lohn und Verdienst.

Bei Luther gibt es keine Vermittlung mehr. Der Mensch steht Gott allein gegenüber. Gottes Gnade wirkt direkt. Dabei hat das Ich eine so isolierte Position, wie es in keiner alten Gnadenlehre zu finden war. Die endliche Energie, wei sie nicht (bewußt) auf Gott gerichtet ist, wird freigesetzt und säkularisiert. Die Werke sind nur nach Dinge der Welt und haben mit Gott nichts zu tun.

Zur Verdeutlichung ein Schaubild:

http://www.juergen-niebecker.de/forum/gnade.gif

Man möge die schlechte Qualität entschuldigen, aber mit Grafikprogrammen stehe ich immer etwas auf Kriegsfuß.

_________________
stabilitas contra mundum
pfnuesel



Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 120
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 06. Nov 2004 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

gut getextet, jürgen.

zum buchdruck:

die bedeutung des buchdruckes wurde vor allem vor der bibelübersetzung klar ersichtlich. allgemein bekannt: luther veröffentlichte 1517 die 95 thesen. die 95 thesen waren als diskussionsgrundlage unter gelehrten theologen gedacht, nicht als revolutionsschrift, wie sie später oftmals interpretiert wurden. da sich allerdings schnell ein drucker fand, der diese 95 thesen verbreitete, wurden sie auch im volk bekannt. auch die folgenden schriften wurden verbreitet und populär. ohne buchdruck hätte luther nie einen solchen bekanntheitsgrad weit über deutschland hinaus erreicht. es ist klar, dass der buchdruck auch der anti-luther propaganda hätte helfen können, doch wer schrieb schon so viel und ausserdem so aus dem herzen (und damit volksnah) wie luther?
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 07. Nov 2004 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zu dieser Zeit wohl keiner. Mir ist zumindest kein "Volksanführer", der volksnah geschrieben hat, aus dieser Zeit bekannt.
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