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Xabotis Gast
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Verfasst am: 10. Dez 2010 21:47 Titel: |
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Ich glaube es wird Zeit, dass ich mich richtig ausdrücke:
Ich hatte lediglich mit dem Begriff ein paar Probleme, es ging mir darum, nochmal zu verstehen, wie genau MI die Macht des Kaisers in seiner Abhängigkeit zum Papst definiert
ich bin nämlich wie er der Meinung, dass der Kaiser bzw erst der König durch den Katholizismus wie jeder Bauer vom Papst abhängig war, hat man ja sehr schön im Beispiel Canossa gesehen, aber ansonsten von allen als oberste weltliche Macht angesehen war.
Wenn man die Macht des Königs definieren will, muss die Kirche auch genannt werden, das wollte ich noch mal wissen, Ob MI das genau so sieht
Wie kommst du jetz auf Ludwig?
Wegen des Absolutismus?
Das war nur ein Beispiel für eine andere Form der Alleinherrschaft, die MI weiter oben erwähnt hat, glaub ich
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Commander Help Gast
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Verfasst am: 10. Dez 2010 22:01 Titel: |
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Achso, dann hatte ich dich da komplett falsch verstanden.
Tut mir Leid und Bis bald mal!  |
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MI Administrator

Anmeldungsdatum: 01.11.2004 Beiträge: 1710 Wohnort: München
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Verfasst am: 11. Dez 2010 12:02 Titel: |
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| Xabotis hat Folgendes geschrieben: |
ich bin nämlich wie er der Meinung, dass der Kaiser bzw erst der König durch den Katholizismus wie jeder Bauer vom Papst abhängig war, hat man ja sehr schön im Beispiel Canossa gesehen, aber ansonsten von allen als oberste weltliche Macht angesehen war. |
Um das dann nochmal gänzlich auszuführen:
Genau so würde ich es auch sehen - wobei die Abhängigkeit des Kaisers vom Papst noch größer ist, da das Königtum durch die Erbfolge dem päpstlichen Einfluss teilweise entzogen ist. Auf der anderen Seite waren viele Kaiser mächtige Persönlichkeiten und konnten daher ein wenig auch die Kirche diktieren (siehe z.B. auch Gegenpäpste). Dass die Macht eines Königs eng mit der Kirche (und damit dem Papst) verbunden ist, erkennt man ja auch in den Bezeichnungen: "Von Gottes Gnaden".
Erst in der Neuzeit, die ja auch durch den Verfall der katholischen Macht geprägt ist (nicht umsonst fallen viele Glaubenskriege und die Lehren von Luther in diese Zeit), kommt es zur Ablösung der päpstlichen Einflüsse. Siehe dazu z.B. Heinrich VIII. in England oder später Ludwig XIV. in Frankreich.
Gruß
MI _________________ I have seen war, I hate war
Franklin D. Roosevelt |
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Gast1234500 Gast
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Verfasst am: 17. Dez 2010 18:37 Titel: :Danke |
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OK...ich hatte iegentlich nur ganz kurz nach dem König gefragt, aber es ist super, dass hier so eine Diskussionsrunde draus geworden ist. Vielen Dank für die ganzen Infos (ich versteh zwar wenig bis gar nichts aber egal)!!!
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MI Administrator

Anmeldungsdatum: 01.11.2004 Beiträge: 1710 Wohnort: München
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Verfasst am: 18. Dez 2010 00:05 Titel: |
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Wenn du verstehen möchtest, was wir oben schreiben, kannst du gerne Bescheid geben und die Stellen sagen, wo du nicht mitkommst - so kannst du noch mehr profitieren .
Gruß
MI _________________ I have seen war, I hate war
Franklin D. Roosevelt |
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geschichtslover Gast
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Verfasst am: 07. Dez 2014 12:42 Titel: Re: Tätigkeiten des Königs |
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| Xabotis hat Folgendes geschrieben: | | Der König im Mittelalter hatte je nach Regierungsform ganz verschiedene Aufgaben, aber generell kann man sagen, dass er die drei Ebenen der Politik, Exekutive (ausführende Gewalt, also Polizei etc) Judikative (richterliche Gewalt) und Legislative (gesetzgebende Gewalt) vereint hat, wie der feudalismus es zu der Zeit vorsah. Er war also oberster Kriegsherr, damit Befehlshaber von Polizei und Militär, erklärte die Gesetze und achtete als oberster Richter auch darauf, dass sie eingehalten wurden |
vielen dank mir hat das auch sehr geholfen denn ich schreibe auch eine geschichtsarbeit und in meienm heft steht gar nicht danke!!!!!  |
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geschichtslover Gast
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Verfasst am: 07. Dez 2014 12:51 Titel: Re: Tätigkeiten des Königs |
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| Xabotis hat Folgendes geschrieben: | | Der König im Mittelalter hatte je nach Regierungsform ganz verschiedene Aufgaben, aber generell kann man sagen, dass er die drei Ebenen der Politik, Exekutive (ausführende Gewalt, also Polizei etc) Judikative (richterliche Gewalt) und Legislative (gesetzgebende Gewalt) vereint hat, wie der feudalismus es zu der Zeit vorsah. Er war also oberster Kriegsherr, damit Befehlshaber von Polizei und Militär, erklärte die Gesetze und achtete als oberster Richter auch darauf, dass sie eingehalten wurden |
vielen dank mir hat das auch sehr geholfen denn ich schreibe auch eine geschichtsarbeit und in meienm heft steht gar nicht danke!!!!!
ihr habt mir sehr geholfen!!!!!!!!!!!!!!  |
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Philipp283425634872346789 Gast
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Verfasst am: 11. Jan 2016 11:51 Titel: No Ahnung |
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auchtung!achtung!wichtige durchsage! Ich weiss null komma null über des zeug!!!
Euer
Philipp Kaiser
76676 Graben-Neudorf
Gartenstr.11
[email protected]
schreibt mir mal!!! |
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ixh bxn exne exte Gast
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Verfasst am: 30. Aug 2016 08:41 Titel: |
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Wo die deutschen Könige im Mittelalter lebten? In einem großen Palast oder zumindest in einer tollen Burg? Und in einer Hauptstadt? Nein, im Mittelalter war das ganz anders!Es gab gar keine Hauptstadt und eine feste Residenz hatte der König auch nicht. Im frühen und hohen Mittelalter reiste er vielmehr durch sein Reich, darum nennt man dies auch Reisekönigtum. Man sagt zu den Herrschern darum auch manchmal Wanderkaiser.Es gab ja noch kein Fernsehen! Die Könige mussten sich überall zeigen, um bekannt zu sein. So sicherten sie sich ihre Macht. Im ganzen Land gab es deshalb Pfalzen. Darin wohnte der König mit seinem ganzen Gefolge. Für die Bewohner der Stadt bedeutete es harte Arbeit, wenn der König kam: Sie mussten Nahrung herbeischaffen und alles tun, damit es dem König gut ging. Das heutige Wort “König” stammt aus dem Germanischen und entwickelte sich über das althochdeutsche “kuning” und das mittelhochdeutsche “künic”. Seine Bedeutung läßt sich am besten mit “aus vornehmem Geschlecht stammender Mann” wiedergeben. Der König war das Oberhaupt jedes mittelalterlichen Staates, er hielt ihn zusammen und lenkte ihn; nur durch ihn wurde aus einer Schar von Adligen und deren Ländereien ein richtiger Staat. Die Adligen beherrschten ihre “Adelstümer” selbständig, sie waren die dünne, führende Schicht oberhalb einer großen Schar von Bauern und waren weitgehend unabhängig und autonom. Der König wohnte während seiner Umritte in Klöstern, bei den Adligen selbst oder auf einer seiner Pfalzen z.B. in Aachen (aus lat. palatium = Palast), deshalb gab es keine eigentliche Hauptstadt. Bei seinen Besuchen gab der König den Adligen Anweisung und hielt Gerichtstage ab (es gab ja kein geschriebenes Recht). Der König im Mittelalter hatte je nach Regierungsform ganz verschiedene Aufgaben, aber generell kann man sagen, dass er die drei Ebenen der Politik, Exekutive (ausführende Gewalt, also Polizei etc) Judikative (richterliche Gewalt) und Legislative (gesetzgebende Gewalt) vereint hat, wie der feudalismus es zu der Zeit vorsah. Er war also oberster Kriegsherr, damit Befehlshaber von Polizei und Militär, erklärte die Gesetze und achtete als oberster Richter auch darauf, dass sie eingehalten wurden
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