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Wer war vor Kolumbus in Amerika?
 
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seleukos



Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 06. Mai 2007 20:48    Titel: Wer war vor Kolumbus in Amerika? Antworten mit Zitat

dieser thread wäre sicher bei Mittelalter auch gut aufgehoben, doch besteht die Möglichkeit, dass Amerika bereits in der Antike entdeckt wurde, ausserdem muss ich doch die Antike Abteilung am Leben erhalten;)

Ich habe viele Geschichten gehört, doch wer hat nun die neue Welt vor 1492 entdeckt?
-Phönizier
-Ägypter
-Portugiesen
-Vikinger
-Chinesen
-oder weitere?

bin mal gespannt
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 06. Mai 2007 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Das was ich gehört habe:
Erich der Rote war wohl ziemlich sicher auf Neufundland. Als "Entdecker" würde ich ihn aber nicht feiern, weil er wohl auch ziemlich schnell wieder weg war.

Die Chinesen waren wahrscheinlich bereits ca. 91 Jahre vor Kolumbus in Amerika (Süd- und Mittelamerika). Sie sollen dort ein bisschen gehandelt haben. Dies sollen angeblich uralte Schachteln beweisen, die von der Machart her aus China stammen könnten und bei den Inkas (wo sie gefunden wurden) völlig fehl am Platz schienen. Die wurden wohl irgendwann sichergestellt, als Cortez, Pizarro und andere ihre Feldzüge gegen die Südamerikaner unternommen haben. Diese Info habe ich aus einem Heft der P.M.-History (wobei ich das Heft nicht mehr habe. Das Heft dürfte aus dem Jahr 2002 stammen, wenn ich mich nicht irre. Ich meine im Selben Heft war auch ein Bericht über Jamestown und über den habe ich im Zuge des Geschichtsunterricht der 9. Klasse irgendwann im Herbst diesen Jahres eine Präsentation gehalten...). Klar ist aber: Wenn ein Volk nur kurz erscheint und ein bisschen handelt, dann kann man das nicht so leicht beweisen, wie wenn ein Europäer kommt und erst mal alles abmetzelt Augenzwinkern .
Allerdings spricht gegen die Theorie, dass auf alten chinesischen Karten dieser Zeit China nicht abgebildet ist (aber vielleicht war es ja nur ein kurzer Besuch? Vielleicht war es eine einmalige Expedition die nicht zurückkehrte?)

Von den Portugiesen weiß ich nichts. Ägypter und Phönizier halte ich für ein Gerücht. Von letzterem hab ich aber auch schon irgendwo gehört. Ich kenn mich im Schiffsbau nicht besonders gut aus, aber ich glaube, dass zumindest die ägyptischen Schiffe eine Überfahrt nicht überstanden hätten. Die Phönizier waren da als Seefahrervolk schon besser, jedoch glaube ich auch hier, dass die Schiffe eher Küstenschiffe waren und nicht hochseetauglich, weil sie ja auch meistens gerudert wurden.

Ansonsten kenn ich nur noch die Geschichte von den Polynesiern, die (war das kurz vor Christus oder noch früher?) quasi den halben Pazifik bevölkert haben (u.a. die Osterinseln oder Hawai). Einige populärwissenschaftliche Theorien gehen davon aus, dass sie letztendlich auch in Amerika (vermutlich Südamerika) gelandet sind und dem dortigen Volk angehörig wurden (zu den Osterinseln gibt es einen Bericht in der Dezemberausgabe der Spektrum der Wissenschaft).

Da mal mehr zu erfahren wäre aber wirklich nicht schlecht!
Gruß
MI

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seleukos



Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 07. Mai 2007 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ja gut, Vikinger und Chinesen gelten als sehr wahrscheinlich, wobei man bei den Chinesen vielleicht immernoch zweifelt. Doch das ist alles Mittelalter.

Wäre Amerika schon in der Antike "entdeckt" worden, würde das wohl einiges auf den Kopf stellen. Ich persönlich schliesse die Ägypter aus, und bis vor kurzen hätte ich das bei den Phöniziern auch getan. Doch hier ist mal eine interessante Quelle...
http://phoenicia.org/america.html

man beachte vorallem die Karte auf der Münze!
naja gut ich hab eine Ahnung von Fotomanipulation, also es wäre kein Problem sowas zu faken, die Münze könnte aber durchaus echt sein. Man muss den Flecken auch nicht unbedingt als Amerika interpretieren...
was denkt ihr?
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2007 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Interessante Quelle, aber ich finde es ein wenig gewagt dieses "Flammensymbol" als den Kontinent Amerika zu identifizieren. Also ein bisschen mehr als eine Münze müsste man schon auftreiben, um die Phönizer als Entdecker Amerikas zu bezeichnen.
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 13. Mai 2007 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage wäre auch, wie sie auf diese sehr interessante Form von Amerika kommen. Wäre diese rund gewesen, okay. Aber so?

Aber wie gesagt: Wir sind uns ja schon mal einig, dass die Ägypter eher sehr unwahrscheinlich sind. Die Phönizier hatten scheinbar hochseetaugliche Schiffe (Handelsschiffe), aber warum sollten die dort rüber segeln? Hätte sich ein Handel gelohnt?

Ach ja, zur Website über die Phönizier:
Diese Seite finde ich sehr interessant. Von der Aufmachung erinnert sie mich eher an Kinderseiten, etc. (Pinker Hintergrund, etc.), der Domain Name zeigt aber da schon etwas anderes und die Seite scheint auch relativ angesehen zu sein... Aber ich finde den Unterschied zwischen Sein und Schein schon relativ krass... (hier eher negativ, weil ich ein solches Design sonst eher bei etwas weniger vertrauenswürdigen Seiten antreffe).

Gruß
MI

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MacHarms



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 622
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 13. Mai 2007 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Weitere Kandidaten:

St.Brendan
http://de.wikipedia.org/wiki/Brendan_der_Reisende

Prinz Madoc
http://de.wikipedia.org/wiki/Madoc_%28Entdecker%29


Gruß von der Waterkant,

Peter
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2007 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

Okay den Links zur Folge kämen als potentielle Amerikaentdekcer noch ein Ire und ein Engländer (Wales). Obwohl ich dies aufgrund eine Wikiartikels als eine sehr sehr dünne beweislage ansehen. Brendan soll irgendwo auf einer Insel gewesen sein, ich würde da auch eher auf die kanarischen oder zumindest Inseln in der Nähe Europas tippen.

Die Madoc-Story würde ich eher als legende abtun. Da wird es sicherlich irgendwelche Beweise für geben und mögen sie noch so sehr passend gebogen werden, aber es ist mir doch nicht so geheuer.

Ein ist festzuhalten: Das die Phönizier in amerika waren halte ich wahrscheinlicher, als einer der beiden obigen Personen.
Pat93



Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 15. Mai 2007 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
ich war vor ein paar Jahren auch in Irland auf der Dingle Peninsula
wo Brendan auch geboren wurde.Die Iren verehren ihn dort sehr
und schienen auch nicht daran zu glauben ,dass Kolumbus erster war.
Dort war eine Masse an Brendan-sachen vorhanden(sein Geburtshaus und anderes)und wie im Wikipediaartikel auch steht :es ist möglich mit einem Currach nach Amerika zu segeln.
Wobei wer zuerst da war lässt sich warscheinlich nur spekulieren,oder?

L.G.
Patrick
MacHarms



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 622
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 15. Mai 2007 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Noch´n Hinweis zu Prinz Madoc: Waliser sind (wie auch Schotten und Manx) keine Engländer und möchten auch nicht so genannt werden. Vergl. auch unter Kriegsende 1945.

Gruß von der Waterkant,

Peter
seleukos



Anmeldungsdatum: 28.12.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 17. Mai 2007 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Pat93 hat Folgendes geschrieben:
Hi,
ich war vor ein paar Jahren auch in Irland auf der Dingle Peninsula
wo Brendan auch geboren wurde.Die Iren verehren ihn dort sehr
und schienen auch nicht daran zu glauben ,dass Kolumbus erster war.
Dort war eine Masse an Brendan-sachen vorhanden(sein Geburtshaus und anderes)und wie im Wikipediaartikel auch steht :es ist möglich mit einem Currach nach Amerika zu segeln.
Wobei wer zuerst da war lässt sich warscheinlich nur spekulieren,oder?

L.G.
Patrick


Naja dass die Iren behaupten ihr Brendan sei zuerst in Amerika gewesen, glaube ich sofort:)

zur phönizischen Münze:
"Amerika" ist schon sehr seltsam dargestellt. Doch ist das doch auch die restliche Welt, vorallem die Proportionen tanzen aus den Reihen. Der linke Fleck könnte auch eine Insel (-gruppe) im Antlantik darstellen.

Trotzdem finde ich gerade die Phönizier-These die interessanteste, da sie zu einer Zeit stattgefunden haben sollte, wo die halbe Weltbevölkerung noch beinahe in Höhlen wohnte:P
GoTo
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 18. Mai 2007 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Man überlege auch mal die Mittel, mit denen die Phönizier die "raue See" überquert haben müssten. Denn das sie über den Norden (Beringstraße) Amerika entdekct haben könnte, ist noch unwahrscheinlicher.

Hätten die Phönizier denn überhaupt solche Schiffe gehabt?
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
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BeitragVerfasst am: 20. Mai 2007 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hhmmm. Soweit ich weiß, vielleicht. Die Kriegsschiffe wurden gerudert. Ruderschiffe sind normalerweise Küstenschiffe und leichter gebaut um wendiger zu sein. Auf hoher See würde ich Segel einsetzen. Wie ich oben geschrieben habe, hatten die Phönizier aber wohl auch Handelsschiffe, die nur gesegelt wurden. Mehr habe ich aber leider nicht herausgefunden.

Gruß
MI

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Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 27. Mai 2007 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mal ein wenig gegooglet und folgendes gefunden:
http://www.indianer-welt.de/sued/chacha/chacha-herkunft.htm

Dort wird behauptet, dass das indianervolk Chachapoya (Volk in den Anden) eventuell von den Phönizier abstammen könnte:

"Gene Savoy hat die These aufgestellt, dass die Chachapoya von den Phöniziern abstammen. Dabei stützt er sich auf Parallelen in den Grabstätten, im Baustil und bei Ornamenten. Die Phönizier verzierten mit runden Formen, die wasserähnlich waren, was auf Seefahrer schließen lässt. Die Gesichter von Skulpturen und Reliefen wurden bei den Chachapoya meist raubkatzenartig dargestellt, ebenfalls ein Brauch der Phönizier. Einigen dieser Tierköpfe waren sogar Hörner aufgesetzt, dabei waren Tiere mit Hörnern in Südamerika unbekannt bis die Spanier kamen. Außerdem hat er bei seinen Forschungen ein Symbol gefunden, das dem auf Salomons Schiffen ähnelt, die von ihm auf die Reise nach Ophir geschickt wurden, um Gold und Edelsteine für seinen Tempel in Jerusalem zu holen. Auch andere Zeichen weisen Ähnlichkeiten auf und könnten sinaischen Ursprungs sein."

Hiernach wären die Phönizier zumindest in Südamerika gewesen. Allerdings werden auch gleich die passenden gegenargument egeliefert:
"Dagegen allerdings spricht, dass die Phönizier Händler waren, keine Krieger, und dass ihre Haarfarbe dunkel und nicht hell war."
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
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BeitragVerfasst am: 28. Mai 2007 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Die Gegenargumente hätten aber noch ausformulierter sein können. Waren die Chachapoya Krieger, oder warum kommt das Argument mit den Kriegern?

Und die "Hellhäutigkeit" der Chachapoya könnte ja auch in Relation zur Hautfarbe der anderen Indianer Südamerikas stehen (ein Südländer könnte von den Schweden auch als "dunkelhäutig" von den Afrikanern am Äquator aber als "hellhäutig" tituliert werden.
So etwas ist auch in der Wikipedia geschrieben und es wird darauf verwisen, dass in den spanischen Konquistadorenberichten nie die Rede von "blonden Indianern" gewesen sei. Inwiefern das stimmt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber die Phönizier werden wohl ähnlich den heutigen "Mediterranen Typen" ausgesehen haben, also vielleicht nur eine Art dunkelbraunes Haar, etc. gehabt haben - oder irre ich mich da?

Dennoch gibt es mit Sicherheit auch andere Dinge, die der Theorie widersprechen... Ich werd mich auch demnächst mal auf die Suche begeben....

Gruß
MI

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MacHarms



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
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BeitragVerfasst am: 29. Mai 2007 12:21    Titel: Mandan Antworten mit Zitat

Wenn jetzt Indianervölker gesammelt werden, die eine frühe Verbindung mit europäischen Amerika-Entdeckern gehabt haben könnten, darf man die Mandan Nordamerikas nicht vergessen. Sie sollen den oben erwähnten Prinz Madoc und seine Mannen getroffen haben; dafür spricht u.a., daß sie Boote hatten, die verblüffend den walisischen "Coracle" genannten runden Booten ähneln.
Näheres: http://de.wikipedia.org/wiki/Mandan_%28Volk%29 und die dortigen Abbildungen und Links.


Gruß von der Waterkant,

Peter
GoTo
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 29. Mai 2007 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleict geht das mit den Indianervölkern wirklich zu weit weg vom ursprünglichen Thema, denn dan wären wir ja schon bei der besiedlung Amerikas durch europäische Völker und nicht mehr bei der Entdeckung.
febee



Anmeldungsdatum: 29.05.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 29. Mai 2007 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

jetzt noch mein senf dazu:

Habt ihr mal von der Piri reis Karte gehört? (Es handelt sich hierbei nicht um ein reisgericht!! Lehrer )

Mal ein ausschnittt aus http://www.insidersegeln.de/Piri/Reis.html:

Piri Reis war Seefahrer und kannte das Mittelmeer von Ost bis West. Er hatte an Seeschlachten teilgenommen und war wegen seiner Klugheit zum Admiral aufgestiegen. Seine Karten stellten den Mittelmeerraum dar, die afrikanischen Küsten außerhalb des Mittelmeerres und Nordamerika. 1513 entstand seine berühmte Weltkarte die u.a. die Antarktis zeigt und die Ostküste Südamerikas. Bis heute ist die Frage ungelöst, woher er die Informationen für diese Karte hatte. Sein Handbuch des Mittelmeeres und der Ägäis (Kitqab-i Bahriye) war für die osmanische Marine von hohem Wert.
MacHarms



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 622
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 30. Mai 2007 06:26    Titel: Piri Reis Antworten mit Zitat

Von der Karte des Piri Reis habe ich schon vor vielen Jahren gelesen, und zwar in den Büchern von Erich von Däniken; da gehört sie m.E. auch hin.

Ausführliche Informationen im übrigen bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Karte_des_Piri_Reis
und den dortigen Links.


Gruß von der Waterkant,

Peter
febee



Anmeldungsdatum: 29.05.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 30. Mai 2007 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

siehst du einen engen zusammenhang mit der Entdeckung Amerikas und der Piri reis Karte?

Deine Einschätzung würd' mich mal interssieren....
MacHarms



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 622
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 30. Mai 2007 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

febee hat Folgendes geschrieben:
siehst du einen engen zusammenhang mit der Entdeckung Amerikas und der Piri reis Karte?


Nein.

Peter
febee



Anmeldungsdatum: 29.05.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 31. Mai 2007 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

aaaaber wie soll der die karte gezeichnet haben, wenn er nicht dort war!?
MacHarms



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 622
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 31. Mai 2007 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

febee hat Folgendes geschrieben:
aaaaber wie soll der die karte gezeichnet haben, wenn er nicht dort war!?


Er hatte das Wissen, die Karte zu zeichnen, von den "Außerirdischen" (so Erich von Däniken).

Peter
febee



Anmeldungsdatum: 29.05.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 01. Jun 2007 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

wie soll dieses Statement stichhaltig sein, wenn man nicht mal nen beweis für die existenz von Außerirdischen hat...
MacHarms



Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beiträge: 622
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 02. Jun 2007 07:06    Titel: Antworten mit Zitat

febee hat Folgendes geschrieben:
wie soll dieses Statement stichhaltig sein, wenn man nicht mal nen beweis für die existenz von Außerirdischen hat...


Eben!

Peter
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 02. Jun 2007 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Die wichtigste Frage ist, ob die auf der karte vorhandene Datierung überhaupt stimmt, bzw. ob eine ursprüngliche alte karte im Laufe der vielen jahrhunderte nicht einfach immer wieder egänzt und weiter gezeichnet wurde, dann ist es gut möglich, dass der Westteil viel später eingetragen wurde.
Auch stimmen lediglich, mit viel Phantasie die Karte mit dem Sünd-Ost Südamerikas überein, dafür müssen aber erhebliche Annahmen getroffen werden (siehe wiki).
Ich finde es ist Zufall, oder villeicht ein Ostkontinent, der auf der fehlenden Osthälfte der Karte abgeschnitten ist und auf der Westhälte fertig gezeichnet wurde.
bugi



Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 04. Jun 2007 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Leute,
Ich habe neulich ein Buch gefunden "Bevor Kolumbus kam. Die frühen Entdecker Amerikas." von Rene Oth. Da es vom Verlag Theiss ist, bin ich mir ziemlich sicher, dass es kein Müll sein kann.
In der Inhaltsbeschreibung wird folgendes gesagt:
Wer entdeckte Amerika? Seit der Steinzeit kamen Asiaten und Europäer, Afrikaner und Polynesier auf den Doppelkontinent - sie entdeckten und besiedelten Amerika schon Jahrtausende vor Kolumbus!
Seit dem Sensationsfund europäischer Steinzeitmenschen in den USA entwickeln Wissenschaftler aus aller Welt - Archäologen und Historiker, Ethnologen und Genforscher - ein völlig neues Bild von der frühen Entdeckung und Besiedelung Amerikas: es waren nicht erst die Wikinger, die vor Kolumbus ihren Fuß auf amerikanischen Boden setzten. Bereits steinzeitliche Jäger und polynesische Fischer, phönizische Kapitäne, altchinesische Entdecker, römische Seefahrer und afrikanische Ruderer landeten auf Entdeckungs- oder Irrfahrten in Amerika.
Dieses packende Sachbuch fasst erstmals alle wissenschaftlichen Fakten auf dem neusten Forschungsstand zusammen. (Nach Theiss)

Na ja vieleicht kann es euch ja weiterhelfen...

Liebe Grüße,
Luisa
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 06. Jun 2007 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich waren schon Leute in der Steinzeit da, wenn man von der Theorie ausgeht, dass die Wiege der Menschheit in Afrika liegt. Wie sonst, ist Amerika besiedelt worden?
Aber diese Leute haben Amerika nicht "entdeckt" im Sinne der Rennaissanceentdeckungen, sondern sind halt dort geblieben, sodass den anderen Menschen dieser Kontinent verborgen blieb.

Die Frage ist vielmehr: Wer ist nicht "aus Versehen" dort gelandet, sondern ist auch zurückgekommen und hat davon erzählt? Vielleicht könntest du dahingehend etwas mehr erzählen?
Und wie sicher erscheinen die "Entdeckungen der Phönizier, Römer, Afrikaner und Chinesen?

Gruß
MI

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Franklin D. Roosevelt
bugi



Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 06. Jun 2007 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Tut mir leid, aber ich weiß über das Thema wirklich nicht viel. traurig
Ich dachte nur das euch das Buch weiterhelfen könnte. Ich besitze es ja auch nicht und habe es nur genannt um euch weiterzubringen.

Luisa
GoTo
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 06. Jun 2007 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne das Buch auch, habe es zwar selbst nicht komplett gelesen sondern nur überflogen.
Auf recht guter Art und Weise werde die prähistorischen Funde aufgearbeitet und in verknüpfung gestellt. Jedoch hat es nicht mit der, von MI angesprochren "Wiederentdeckung" zur Zeit der Renaissance zutun.
Aber du musst jetzt nicht beleidigt sein, weil das Buch nicht hier in den themenzusammenhang passt. Mal einen kleinen Tipp, um deinen Wissenslücken in Punkto Amerikaentdeckung aufzufrischen: lese doch einfach die obigen Links durch und diskutiere dann mit uns.
Lestat de Lioncourt
Gast





BeitragVerfasst am: 29. Sep 2009 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Meiner Meinung nach KÖNNTEN all die angesprochenen Ur- und Antikenvölker in Amerika gewesen sein. Phönizier, Polynesier und Südamerikaner hätten (nach den Erkenntnissen von Thor Heyerdhal) den Atlantik/Pazifik überqueren können. Chinesen? Wäre kein Problem gewesen, man denke an die Schatzschiffe des Zheng (Cheng) He, der vielleicht als Vorbild für Sindbad gedient hat. Ehrlich gesagt wundert es mich, das Heyerdahl's Name noch nicht gefallen ist... Man kann natürlich auch zu weit gehen, die Diskussion ad absurdum führen, indem auf die (immer wieder gern mit Verschwörungstheorien belegten) Templer verweist. Trotzdem möchte ich hier noch zum Abschluss aus dem Nachwort von Rainer M. Schröders Jugendbuch "Das Labyrinth der Schwarzen Abtei- Die Bruderschaft vom Heiligen Gral III" zitieren:
Unstrittig ist, dass die Schiffe der Templer zu den besten ihrer Zeit zählten und sogar schon nach chinesischen Vorbild mit Magnetkompassen ausgerüstet waren. Insbesondere die Schiffe der Westflotte waren von außergewöhnlicher Seetüchtigkeit. [...] Was mich vielmehr bei meinen Recherchen faszinierte..., ist die aztekische Chronik der Geschichte eines mexikanischen Volkes, das den schwer auszusprechenden Namen Nonohualca Teolixca Tlacochcalca trug. Verfasst hatdie Chronik Francisco de San Anton Munon Chimpalpahin Chuauhtlehuanitzin, ein im 17. Jahrhundert zum Christentum übergetretener Azteke. Er schreibt das die Angehörigen dieses Stammes aus einem Land mit dem Namen Tlapallan Nonohualco kamen. Dieser Name wird von den Wissentschaftlern unterschiedlich übersetzt, nämlich mit "Land im Osten", "Land der Morgenröte", "Land jenseits des Meeres", "Osten inmitten des Wassers", doch in ihrer Bedeutung sind sie sich alle einig: Das Volk der Nonohualca Teolixca Tlacochcalca kam aus einem Land jenseits des Atlantiks, also aus Europa. Der Übersetzer René Simeon erwähnt zudem, das die Fremden "auf Muscheln" fuhren. Das klingt im ersten Moment merkwürdig. Doch wenn man sich in Erinnerung ruft, dass auch wir Schiffe als "Nussschalen" bezeichnen und der Begriff "Kogge" für die mittelalterlichen Handelsschiffe verwandt wurden, ist die Bezeichnung Muscheln für ein Volk, das bis dahin selbst keine Schiffe kannte, alles andere als verwunderlich. Bei der Übersetzung der einzelnen Teile des Stammesnamens jedoch finden sich Hinweise auf die Templer zuhauf. Im groben Überblick:
Tlacochcalca leitet sich aus drei aztekischen Wortstämmen ab, von denen jeder eine eigenständige Bedeutung hat. Erstens aus tlacochtli, was "Pfeil" oder "Waffe" bedeutet. Zweitens aus calli, was mit "Haus" übersetzt wird. Und Drittens aus ca, der Mehrzahl von catl, womit "Personen" gemeint sind. Zusammengefasst ergibt das "Personen vom Haus der Waffen"- kurz Soldaten.
Teolixca leitet sich ebenfalls aus drei Wortstämmen ab: aus tèotl, was "Gott" bedeutet, aus ixtli, dem Wort für "Anlitz", aber auch für "Bote" oder "Gesandter" sowie wieder ca für Personen. Somit bedeutet Tlacochcalca zusammen mit Teolixca: "Von Gott gesandte Soldaten aus einem Land jenseits des Meeres". Sie werden in der Chronik aber auch als Tecplantlaca bezeichnet. Tecpan ist der "Tempel", Pantli bedeutet "Mauer" und tacatl weist wiederum auf die "Personen" hin. Da fällt es nicht schwer, Tecplantlaca als "Leute vom Tempel" zu übersetzen- also als Templer! [...]
Zum Abschluss soll ohne Nennung der aztekischen Wörter folgende Stelle aus der Chronik zitiert werden: "Sie erreichten festes Land an einem Punkt, wo sich die Mündung eines sehr großen Flusses befand, dem sie an seinen Ufern bis dorthin folgten, wo der Fluss seine erste Biegung tat. Dann verließen sie das Ufer des Flusses und marschierten in östlicher Richtung weiter..."
In Verbindung mit La Rochelle, dem Heimathafen der Templer-Westflotte, führte manchen zu der Vermutung, es könne sich bei diesem Fluss um den Mississippi handeln. Denn an einem seiner Nebenflüsse, dem Arkansas, existiert ein Ort, der Little Rock heißt und damit dieselbe Bedeutung hat wie La Rochelle, nämlich "kleiner Felsen". Die Theorien, wie die Templer von da aus ins Aztekenreich gekommen seien sollen, sind sehr gewagt.
[...] Aber das Kreuz der Conquistadoren war den Azteken bekannt, wenn auch nicht in seiner christlich- lateinischen Form, sondern als Tatzenkreuz, wie es die Tempelritter trugen. [...] Aber einen Beweis kann man das nicht nennen, und das trifft auch mit Einschränkungen auf die Chronik des Francisco de San Anton zu. Aber sie bietet Anlass zu berechtigten Spekulationen [...]!
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