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Gk-Geschiklausur: Außenpolitik Bismarck und Wilhelm II.
 
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Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 05. März 2007 17:44    Titel: Gk-Geschiklausur: Außenpolitik Bismarck und Wilhelm II. Antworten mit Zitat

Hi @all,
ich schreibe am Mittwoch eine Klausur wahrscheinlich über Bismarcks Politk im Vergleich zum "Neuen Kurs" von Wolhelm II. Ich wollte euch mal fragen, ob ich auf meinem Stichwortzettel irgend ein wichtiges Thema vergessen habe:

Außenpolitik

Ausgangslage: Die militärische und wirtschaftliche Stärkung Deutschlands durch die Reichsgründung bedeutete eine Änderung im europäischen Mächtesystem. Die anderen Großmächte fühlten sich gleichsam wie Deutschland aufgrund seiner geographischen Mittellage bedroht. Die Gefahr eines Mehrfrontenkriegs zeichnete sich ab. Frankreich zeigte sich nach der Eingliederung Elsass-Lothringens in das Deutsche Reich unversöhnlich. Auf dem Balkan gab es Spannungen zwischen Russland und Österreich-Ungarn. Dazu kam die Schwäche des Osmanischen Reiches.

Bismarck strebte eine Situation an, in der alle Mächte Deutschlands bedurften und in der ihre Beziehungen untereinander sie von Allianzen gegen Deutschland abhielten.

Prinzipien:
- Verzicht auf Weltpolitik (kein weiterer Ländererwerb, keine Kolonien)  Saturiertheitspolitik.
- Aufbau von guten Beziehungen zu anderen Ländern (außer Frankreich)--> Büdnispolitik (Zweibund, Dreibund, Rückversicherun). Bismarck: "Andere Länder müssen unser bedürfen".

Neuer Kurs
Bündnispolitik:
- Kündigung des Rückversicherungsvertrags
o Auswirkung: Beziehung zwischen Russland und Frankreich verbessert sich.

Weltpolitik:
- Deutschland nimmt bewusst am Imperialismus teil (China, Vorderasien, marokko, Teile Afrikas).
o Forderung für das Reich: "Platz an der Sonne".  Zwist mit F+GB

Flottenbaupolitik:
- Bau der Kriegsflotte ist das persönliche Werk Wilhelms II. und des Admirals Alfred von Tirpitz. Das Flottenprogramm ist ein Programm der imperialistischen Weltpolitik. Mit der zweitstärksten Flotte (nach der englischen) sollte Deutschland in der Lage sein, auf der Nordsee der englischen Flotte entgegenzutreten. Bei einem Kampf sollen der englischen Flotte solche Verluste beigebracht werden, dass seine Machtstellung gefährdet wird. Dieses Risiko soll Großbritannien von einem Seekrieg mit Deutschland abschrecken. Die Flottenfrage belastete das deutsch-englische Verhältnis schwer.


Daraus resultiert zu Beginn des WK I: Verschlechterte machtposition des DR in europa, wegen kolonialpolitischen Ausgleich von F+Gb+R (Triple Entente).
- DR hat nur noch ÖU an seiner Seite, welches durch den Nationalitätenkonflikt innenpolitisch geschwächt ist.
- Julikrise wird vom DR unterschätzt: keinen merklichen Ausbau der kontinentalen Position gegenüber F und R (Zerschlagung der Entente)
- Militärische Mittel/Lage zum Beginn des WK unterschätzt: Schliefenplan versagt.


Meine Hauptfrage: Gab es unter Bismarck überhaupt kolonial Politik, wenn ja in welchen geieten und waren das Schwerpunktsetzungen von Bismarck oder lediglich temporäres Abweichen der kontinentalen Schwerpunktsetzung?

Danke für eure Unterstützung.
Devin Cant
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 05. März 2007 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

GoTo hat Folgendes geschrieben:
Meine Hauptfrage: Gab es unter Bismarck überhaupt kolonial Politik, wenn ja in welchen geieten und waren das Schwerpunktsetzungen von Bismarck oder lediglich temporäres Abweichen der kontinentalen Schwerpunktsetzung?


Unter Bismarck wurden die meisten späteren deutschen Kolonien erworben, bei Wikipedia findest du ein paar Erläuterungen zu dem Thema.

_________________
"Wenn man eine ruhmvolle Tat zu erzählen hat, so braucht man nicht zu sagen, dass sie ruhmvoll gewesen ist. Die einfache Darstellung des Verlaufes enthält das Lob. Nicht dem Erzähler, sondern dem Leser gebührt, die Anerkennung zu spenden." - v. Moltke
Crash



Anmeldungsdatum: 21.11.2006
Beiträge: 26
Wohnort: Neustrelitz

BeitragVerfasst am: 05. März 2007 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

hey,

also eigentlich wollte Bismarck keine Kolonialpolitik betreiben, Wilhelm II schon eher. Ironischer Weise gabs unter Bismarck die größten Kolonialeroberungen als unter Wilhem II. Wie kommt das?

Zu der "bismarck-zeit" zeit der Saturiertheit hatten Kaufmännische Leute Gebiete in afrika erworben (Privat ohne Militär). Diese Kaufleute wollten, da sie Deutsche waren, unter dem schutz des deutschen reiches stehen und Bismarck lenkte ein.
Meiner Meinung nach kann man auch wider das Prinzip der Realpolitik/Schaukelstuhlpolitik sehen. In Deutschland war , wie in den andern Großmacht Ländern, das Kolonialfieber ausgebrochen. Die Deutsche Bevölkerung wollte durch aus Kolonien haben und Bismarck nutze dies aus um einmal mehr von innenpolitischen Problemen abzulenken.


Erwähnenswert wär auch noch das Bismarck ständig darauf bedacht war Spannungen zwischen den Staaten aufrecht zuerhalten, damit diese im Zwist stehen und sich nicht gegen Dtl verbünden können. Außerdemm kann Dtl so als "Ehrlicher" Makler dastehen.

Hoffe ich konnte dir helfen.

Mfg
GoTo
Ehrenmoderator


Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 701

BeitragVerfasst am: 05. März 2007 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Folglich hatte Bismarck die Kolonialpolitik nicht wirklich ausgebaut, sondern lediglich die Bevölkerung unterstützt, bzw. die Unternehmer, die Gebiete in Afrika erworben haben um innenpolitisch mehr Unterstützung zu bekommen.
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