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Verbreitung des Christentums im Mittelalter durch Kaiser Kon
 
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Sandra-Marie



Anmeldungsdatum: 08.02.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 08. Feb 2011 16:48    Titel: Verbreitung des Christentums im Mittelalter durch Kaiser Kon Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Ich habe sozusagen fast dieselbe Frage wie die Person vor mir.
Was ich nicht verstehe ist ,dass wirklich Kaiser Konstatin es war, der das Christentum im Mittelalter Verbreitet hat? Denn was ist denn mit dem Kaiser Chlodwig er hat sich doch mit 3000 Franken taufen lassen. Und das ist doch schon eine Menge Zahl. Aber was hat Kaiser Konstantin gemach damit das Christentum Verbreitet wird. Und wie hat er es Verbreitet?


Meine Ideen:
Ich weiß außerdem, dass Kaiser Konstantin nur aus militärischen Gründen die Taufe ausgeführt hat.
DmitriJakov



Anmeldungsdatum: 15.11.2010
Beiträge: 164

BeitragVerfasst am: 08. Feb 2011 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

Nun zu allererst: Schau Dir mal die Geburts- und Sterbedaten von Konstantin dem Großen und Chlodwig I an:
Konstantin: ca. 272-337
Chlodwig I: 466-511, also geboren 130 Jahre nach Konstantins Tod!

Irgendwie hatte also Kaiser Konstantin einen kleinen Zeitvorteil Augenzwinkern

Aber Du hast insoweit nicht ganz unrecht, da es sich beim weströmischen und oströmischen Reich zu dieser Zeit bereits um einigermassen stark getrennte Kulturgebiete handelte.

So hat Konstantin zwar die Christenverfolgung gestoppt, Religionsfreiheit gestattet und das Christentum zur Staatsreligion gemacht. Eine aktive Christianisierung fand jedoch nicht statt.
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 08. Feb 2011 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

wie ich schon in dem von dir erwähnten vorigen Thread erwähnte, Sandra, war Konstantin der Begründer der offiziellen Katholizität und darin liegt der Knackpunkt, denmn ohne Konstantins wirken wäre Chlodwig niemals der gedanke gekommen, sich taufen zu lassen.

Wink

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(Konfuzius)
borthi



Anmeldungsdatum: 23.09.2008
Beiträge: 71
Wohnort: borth

BeitragVerfasst am: 13. Feb 2011 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,

wie Dimtri schon sagt, hat Konstantin nie eine aktive Verbreitung des Christentums betrieben.

Das brauchte er auch nicht, da immer mehr Bürger im Oströmischen Reich zum Christentum konvertierten.

Vor allem aber waren inzwischen eine vielzahl seiner Legionäre Christen.
Diesen Umstand nutzte er vor einer wichtigen Schlacht gegen seinen Rivalen aus Rom.
So erklärte er seinen Truppen, sie sollen das Christus Monogram (die griechischen Buchstaben "CHI" und "RHO", also ein P und ein x) auf ihre Schilde zeichnen, den dieses habe er am Himmel gesehen und eine Stimme sagte zu ihm: In hoc signo vinces,(In diesem Zeichen siege.)

Nach der gewonnen Schlacht erkannte er dann das Christentum an und machte es wenig später sogar zur Staatsreligion.

Er selber konvertierte erst auf dem Sterbebett zum Christentum und ließ sich Taufen.

Chlodwig ließ sich Taufen, weil ihm das christliche Königtum gefiel und weil ihm versprochen wurde das er nach seinem Tode zusammen mit seinen Nachkommen im Himmel regieren würde.

Das mit ihm 3000 Franken getauft wurden, kann auch Legende sein.
Die Christianisierung im Frankenreich verlief sehr sehr langsam.

soweit erstmal
grüsse borthi Thumbs up!
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 14. Feb 2011 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Möglicherweise soll diese Geschichte einfach nur eine große Verbreitung des Christentums erläutern und die Zahlen sind Symbolisch gemeint.

@borthi: Soweit ich weiß, heißt vinces allerdings "du wirst siegen", der Imperativ wäre "vince".

Wink

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(Konfuzius)
Histrio



Anmeldungsdatum: 11.02.2011
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19. Feb 2011 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Bin neu hier! wollte nur kurz hinzufügen: wenn man unsere Gefilde betrachtet (also Deutschland), dann waren sicher die Merowingerkönige für die Christianisierung wichtiger als die Römer. Vielleicht noch nicht der Chlodwig, aber spätere im 7. Jh. und vor allem die Karolinger im 8. Jh. (Karl der Große und die Sachsen z.B.). Die haben ja doch kräftig missioniert, mit ihren Gesandten, vor allem Bonifatius (wobei da ja auch der Papst immer ein Wörtchen mitzureden hatte).

War denn eigentlich nicht auch schon vor Konstantin der größte Teil der (west-)römischen Bevölkerung christlich?

PS: Ein hervorragender, zufällig entdeckter Link zur Geschichte des Christentums (wen's interessiert): http://geschichtsverein-koengen.de/Christentum2.htm
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 19. Feb 2011 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, es ist zwar ein enormer Zuwachs, bzw. Zulauf zur Christenheit zu verzeichnen, aber eine wirkliche Mehrheit bildeten sie nicht, eher im Gegenteil.

Wink

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(Konfuzius)
oberhaenslir



Anmeldungsdatum: 30.11.2008
Beiträge: 428

BeitragVerfasst am: 25. Feb 2012 23:03    Titel: Kaiser Konstantin gehört zur Antike (Spätantike). Antworten mit Zitat

Kaiser Konstantin gehört zur Antike (Spätantike).
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