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Wie lernt ihr Geschichtsstoff?
 
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HannaR



Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 26. Jan 2011 11:16    Titel: Wie lernt ihr Geschichtsstoff? Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich schreibe demnächst eine Klausur zum Thema Außenpolitik der DDR ab 1971. Dafür gehe ich gerade den Stoff durch und hab mich gefragt, wir ihr beim Geschichte lernen immer so am besten vorgeht. Macht ihr euch irgendwelche tabellen mit daten, oder vielleicht Schemata? Ich funktioniere sehr visuell beim Lernen und mache mir oft Skizzen um die Zusammenhänge zu verdeutlichen. Hat jemand noch andere Tipps?

Und dann würd mich noch interessieren, was ihr so esst. Eigentlich versuche ich nämlich immer, nur leichte und gesunde Sachen zu essen, viel Obst und so. Aber je länger die Lernphase dauert, desto schlimmer wird es. Mein Kaffeekonsum nimmt zu und da ich die ganze Zeit vor dem PC und online bin, komme ich auch in Versuchung, mir einen Lieferdienst zu bestellen (diese ganzen <a>Plattformen</a>, die es da seit neuestem gibt. schrecklich!)
Ich muss wirklich mal lernen, da etwas disziplinierter zu seun, nach so einer dicken Pizza bin ich auch erstmal zu müde zum weiterlernen. Schläfer

Also, würde mich freuen, wenn ihr euren Lernalltag mal mit mir teilen würdet.
Hanna
DmitriJakov



Anmeldungsdatum: 15.11.2010
Beiträge: 164

BeitragVerfasst am: 26. Jan 2011 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zunächst mal: Es gibt den Spruch "voller Bauch studiert nicht gern". Dass man nach einer größeren Mahlzeit müde wird, ist eine ganz normale Reaktion des Körpers. Dem könntest Du entgegenwirken, indem Du öfter isst und dabei kleinere Portionen. Vor Allem Früchte, deren Fruchtzucker das Verdauungssystem kaum beanspruchen.

Kaffee dagegen hilft kaum, da der Körper sich nach ein paar Monaten an die Zufuhr des Koffein gewöhnt und zusätzliche Rezeptoren gebildet hat, die die Anzahl der durch Koffein regelmäßig blockierten Rezeptoren kompensieren.

Zu den Lernmethoden: Diese sind sehr individuell. Es gibt Menschen, die einen Stoff beherrschen, wenn sie ihn einmal gelesen haben. Diese glücklichen "Halbcomputer" sind jedoch sehr selten. Oft hilft es, sich die wichtigsten Dinge aus dem Buch aufzuschreiben, und sich diese Notizen immer wieder durchzulesen, bis es sitzt.

Für andere ist das gesprochene Wort die beste Lernmethode. Falls es durch Deine Schule und Deinen Lehrer erlaubt ist, könntest Du den Unterricht mit einem Diktiergerät aufzeichnen.

Eine weitere Lernmethode ist die Gruppenarbeit, also sich gegenseitig abfragen, und sich eigene Fragen zum Lernstoff ausdenken und in die Runde werfen.
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 26. Jan 2011 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

also, abgesehen von den Hausmittelchen wie Kaffee und Co. die nicht viel bringen ist auch das Essen nicht ausschlaggebend für eine gure Lernleistung, was wichtiger ist, ist die Lernmethode und da ist es am Besten, sich nicht so viele Zahlen zu merken, denn die sind meistens mehr im Weg als dass sie helfen, Hintergünde und Motive mit deren Fogen sind effektiver, denn sie führen automatisch von einer Phase zur nächsten, also versuche, wenn du so visuell lernst, eine Chronik, ähnlich eines stammbaums anzufertigen. Dieser Baum wird dann mit den von dir als wichtig empfundnen Fakten zu füllen, somit hast du schließlich einen Plan und eine Zusammenfassung in einem.

Wink

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(Konfuzius)
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 27. Jan 2011 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Geschichte habe ich noch nie gelernt, da ich generell Auswendiglernen eher meide, wenn's eben geht, daher bin ich vielleicht nicht ganz der Richtige, aber generell:

Generell gilt: Man sollte zunächst versuchen sich ein grobes Grundgerüst zu basteln - da muss man dann auch manchmal pauken. Wenn man dann die Feinheiten lernt, dann erkennt man Zusammenhänge, kann die Sachen leicht mit schon bekanntem verknüpfen und über die "Aha-Erlebnisse" braucht man gar nicht mehr stupide pauken, sondern lernt die Sachen nebenbei.
Für eine Klausur zu Spezialthemen funktioniert das natürlich nur beschränkt - das ist eher so eine generell gute Sache, wie ich finde.

Speziell denke ich ist die Strukturierung (und Zusammenfassung) der Materialien das wichtigste überhaupt, wie DmitriJakov es ja schon ansprach. Wenn du den ganzen Stoff in kürzerer Form (nicht unbedingt sehr viel kürzer, vielleicht ein Viertel) einmal aufgeschrieben hast, dann hast du schon viel gelernt, weil du dir beim Aufschreiben darüber Gedanken machen musstest, was wichtig ist, was zu welchem Thema gehört, etc. Zudem macht dieses Zusammenfassen vielen Menschen sogar Spaß - und das ist immer noch das wichtigste, um gut lernen zu können.
Mir helfen Visualisierungen wie schöne Pfeildiagramme, etc. da auch. Um dem vielleicht noch ein bisschen mehr Struktur zu verleihen kann man sich vielleicht eine feste "Zeitachse" eintragen und zusätzlich - wenn nötig - noch eine "Ortsachse" (z.B. um sich klarzumachen in welchen Landesteilen gerade zu welchem Zeitpunkt was passiert - bei der französischen Revolution ist so etwas hilfreich).
Datentabellen helfen nur sehr wenigen Leuten wirklich, davon würde ich fast abraten.

Ansonsten: Pausen. Es gibt Leute, die 12 Stunden durchlernen können, ich kann das nicht. Es ist besser geworden, aber es gibt einfach Zeitpunkte, wo man sich selbst eingestehen muss, dass es einfach gerade nichts mehr bringt. Ich mache gerne nach einer oder zwei Stunden mal eine Pause (und komme hierher z.B. Augenzwinkern ).

Gruß
MI

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HannaR



Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 01. Feb 2011 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, ihr habt mir gute Anregungen gegeben. Es stimmt, dass Kaffee nach einer Weile kontraprdouktiv wird. Aber er schmeckt auch so gut Augenzwinkern
Ich finde Daten auswendig lernen natürlich auch stupide, aber so ganz geht es ja auch nicht ohne. Und was die Zusammenhänge angeht, arbeite ich auch viel mit zusammenfassungen die ich mir zum noch besseren einprägen dann aufmale, mit Pfeilen etc, wie ihr auch schon meintet. Karteikarten finde ich auch immer ganz hilfreich, damit kann man Daten und Kontext verknüpfen, also so in der Art, dass man als Datum zB den Versailler Verrtag nimmt und dann hinten auf der Karte aufführt welche Konsequenzen er hatte (bei komplexen Sachen muss man die Karten natürlich aufsplitten).

Wünsche euch einen erfolgreichen Tag smile
Hanna
Xabotis
Moderator


Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 01. Feb 2011 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Freut uns, dass wir helfen konnten Augenzwinkern

Wink

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(Konfuzius)
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