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Getreidehändler/Rechtsstatus eines metöken
 
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*alice*
Gast





BeitragVerfasst am: 06. Sep 2009 14:05    Titel: Getreidehändler/Rechtsstatus eines metöken Antworten mit Zitat

hallo
ich bräuchte hilfe undzwar sollen wir kritisch zu der aussage, dass die getreidehändler dann am meisten verdienen, wenn sie bei einer für den staat ungünstigen nachricht dfas getreide verkaufen, stellung nehmen. gehen sie bei der stellungnahme sofern möglich auch auf beispiele der gegenwart ein.

ich wüde jetzt schreiben, dass die aussage stimmt, da z.B. in kriegssituationen oftmals vorräte knapp waren und die leute dann gehamstert haben. (mehr fällt mir nicht ein).

und dann sollen wir noch den rechtsstatus eines metöken .
was ist denn damit gemeint?
oberhaenslir



Anmeldungsdatum: 30.11.2008
Beiträge: 428

BeitragVerfasst am: 15. Okt 2009 23:36    Titel: Die Metöken im antiken Athen waren Hintersassen. Antworten mit Zitat

.

"...
Metöken (griech.), die im alten Athen [* 2] ansässigen Fremden oder Schutzverwandten, deren Anzahl zuzeiten sehr bedeutend war (309 v. Chr. 10,000 erwachsene Männer). Sie genossen den Schutz des Gesetzes, bezahlten dafür ein Schutzgeld, von dem jedoch die befreit waren, die als Seesoldaten oder Matrosen Dienste [* 3] thaten, konnten aber kein Grundeigentum erwerben und mußten vor Gericht einen Bürger zum Vertreter haben. Oft wurden, um die Bürgerschaft zu ergänzen und zu vermehren, Metöken in dieselbe aufgenommen, so von Kleisthenes nach seiner Verfassungsreform (509). Da die Metöken, von dem Kriegs- und Staatsdienst frei, ihre ganze Thätigkeit dem Erwerb zuwenden konnten, wurden sie die größte Handels- und Geldmacht in Athen.
..."

.
Talh
Moderator


Anmeldungsdatum: 07.11.2004
Beiträge: 251
Wohnort: Frankfurt a.M.

BeitragVerfasst am: 17. Okt 2009 11:44    Titel: Re: Die Metöken im antiken Athen waren Hintersassen. Antworten mit Zitat

oberhaenslir hat Folgendes geschrieben:
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"...
Metöken (griech.), die im alten Athen [* 2] ansässigen Fremden oder Schutzverwandten, deren Anzahl zuzeiten sehr bedeutend war (309 v. Chr. 10,000 erwachsene Männer). Sie genossen den Schutz des Gesetzes, bezahlten dafür ein Schutzgeld, von dem jedoch die befreit waren, die als Seesoldaten oder Matrosen Dienste [* 3] thaten, konnten aber kein Grundeigentum erwerben und mußten vor Gericht einen Bürger zum Vertreter haben. Oft wurden, um die Bürgerschaft zu ergänzen und zu vermehren, Metöken in dieselbe aufgenommen, so von Kleisthenes nach seiner Verfassungsreform (509). Da die Metöken, von dem Kriegs- und Staatsdienst frei, ihre ganze Thätigkeit dem Erwerb zuwenden konnten, wurden sie die größte Handels- und Geldmacht in Athen.
..."

.


Gib doch bitte noch eine Quelle für das Zitat an, sonst macht das Zitieren wenig Sinn smile
oberhaenslir



Anmeldungsdatum: 30.11.2008
Beiträge: 428

BeitragVerfasst am: 19. März 2010 05:56    Titel: http://www.peter-hug.ch/lexikon/metoeken Antworten mit Zitat

Talh hat Folgendes geschrieben:
oberhaenslir hat Folgendes geschrieben:
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"...
Metöken (griech.), die im alten Athen [* 2] ansässigen Fremden oder Schutzverwandten, deren Anzahl zuzeiten sehr bedeutend war (309 v. Chr. 10,000 erwachsene Männer). Sie genossen den Schutz des Gesetzes, bezahlten dafür ein Schutzgeld, von dem jedoch die befreit waren, die als Seesoldaten oder Matrosen Dienste [* 3] thaten, konnten aber kein Grundeigentum erwerben und mußten vor Gericht einen Bürger zum Vertreter haben. Oft wurden, um die Bürgerschaft zu ergänzen und zu vermehren, Metöken in dieselbe aufgenommen, so von Kleisthenes nach seiner Verfassungsreform (509). Da die Metöken, von dem Kriegs- und Staatsdienst frei, ihre ganze Thätigkeit dem Erwerb zuwenden konnten, wurden sie die größte Handels- und Geldmacht in Athen.
..."

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Gib doch bitte noch eine Quelle für das Zitat an, sonst macht das Zitieren wenig Sinn smile


http://www.peter-hug.ch/lexikon/metoeken

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