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Frage zu den Themenschwerpunkten Abi 2008
 
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Lari



Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 10. März 2008 13:08    Titel: Frage zu den Themenschwerpunkten Abi 2008 Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich schreibe jetzt bald Abi und bin gerade dabei zu lernen.
Wir haben die Themenschwerpunkte bekommen und da steht:

- Deutsche Kriegsziele zwischen 1914-1917
Was gehört da alles mit rein?
Ich habe bis jetzt:
--> Kriegsziele der Alldeutschen
--> Septemberprogramm

Außerdem weiß ich nicht was mit "Wilsons 14 Punkte im Rahmen der unterschiedlichen alliierten Zielsetzungen" gemeint ist. grübelnd
Wäre nett, wenn mir das jemand erläutern könnte.

Vielen Dank schonmal im Vorraus!
lg, Lari
Stahlhammer



Anmeldungsdatum: 10.01.2007
Beiträge: 50
Wohnort: Marsberg im Sauerland (NRW)

BeitragVerfasst am: 10. März 2008 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Also Wilson hat ein Friedensprogramm mit seinen Punkten aufgestellt.
Nachzulesen hier bei >Wikipedia<

Unterscheide zwischen Ost- und Westfront.
Was geschah 1917 in Russland? (betrifft Ostfront)
Wer stieg 1917 zusätzlich auf alliierter Seite in den Krieg gegen Deutschland ein (betrifft westfront).

Die Kriegsziele waren doch klar.
Die Deutschen wollten die französische sowie die britische Armee auf franz. Boden schlagen.

Wobei ich mich bei den Kriegszielen nicht ganz so gut auskenne.

Gruß Stahlhammer

_________________
Lerne aus der Geschichte!
masterduck



Anmeldungsdatum: 29.01.2007
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 10. März 2008 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Das Attentat in Sarajevo auf den österreichischen Thronfolger führte dazu, dass das Bündnissystem zwischen Italien, Deutschland und Österreich-Ungarn, dem so genannte Dreibund, aktiv wurde. Nun wollte Deutschland sich als loyal gegenüber der Habsburgermonarchie beweisen und erklärte der Triple-Entente den Krieg.

Das Deutsche Regime ist mit Sicherheit durch die entgegenwinkenden Vorteile, die ein Sieg dieses Krieges zu Folge hätte, motiviert gewesen. Hier spielen wie bei jedem Krieg militärische, territoriale und auch wirtschaftliche Gesichtspunkte eine Rolle. Genaueres kann ich dazu allerdings nicht beisteuern.
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 10. März 2008 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, masterduck hat's auf den Punkt gebracht - man erhoffte sich wohl eine allgemein bessere Stellung. Das heißt so ungefähr:

1. Koloniezuwachs
2. wirtschaftlicher Gewinn durch das Abhängigmachen verschiedener Regionen (u.a. Niederlande, Belgien, Frankreich)
3. (nach Kriegsbeginn) Schwächung der Weltmacht England
4. Territorialgewinn (u.a. wahrscheinlich in Ostpreußen und Richtung Frankreich)
5. eine Art "endgültiger Sieg" gegen Frankreich (das auch auf deutscher Seite nicht ungefürchtet war)

Schau aber mal bei der dhm nach, die haben glaube ich einen recht guten Artikel darüber und der Artikel in der Wikipedia ist meines Wissens nach auch exzellent, d.h.: du hast Quellenbelege, an denen du nachvollziehen kannst, ob und warum das DR eben jene Ziele hatte!

Zu Wilson: Hierfür solltest du dir die Kriegsziele der anderen alliierten Mächte anschauen und dann natürlich Wilsons 14 Punkte (wie Stalhammer schon sagte). Zum Beispiel versuchte Wilson, keine Demütigungen zu verteilen - nun, wie ist das mit den Zielen Frankreichs zu vereinbaren? Na?
Nicht wirklich, oder?
So ähnlich würde ich vorgehen!

Gruß
MI

_________________
I have seen war, I hate war
Franklin D. Roosevelt
Kiwi



Anmeldungsdatum: 06.04.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 11. März 2008 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,
ich schreibe auch bald Abi und habe die gleichen Schwerpunkte.
In Bezug auf Wilson haben wir im Unterricht einen Perspektivenwechsel vorgenommen und uns, wie MI schon geschrieben hat, die Ziele der Mächte ( USA, GB, Frankreich, Italien, Russland) angeschaut und diese dann auch in Bezug der Schwierigkeiten der Entstehung des Versailler Vertrags gesetzt.

Ich habe auch noch eine Frage... Mir ist der Themenschwerpunkt
"Großmachtambitionen und vorstellungen der traditionellen Eliten" etwas suspekt. Würdet ihr hierdurnter die Forderungen, dass der Versailler Vertrag rückgängig gemacht werden sollte, fassen? Wen würdet ihr als "Traditionelle Elite" bezeichnen?
lg
Lari



Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 11. März 2008 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Wow...vielen Dank für eure Hilfe!
Also Wilsons 14 Punkte sind mir schon klar, nur dieser Anhang hat mich irritiert. Nun weiß ich ja aber wie das gemeint ist.

@Kiwi
Mhh den Punkt verstehe ich leider auch nicht so recht. Der wäre meine nächste Frage gewesen. Ich hör mich mal ein bisschen um, um meld mich dann falls ich rausfinde was genau gemeint ist.
Es ist auch echt ganz schön viel alles...wie soll man das schaffen?
Imperialismus wird noch der Horror...
naja ich mach nun weiter...

lg, Lari
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 12. März 2008 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Auf welchen Zeitraum bezieht sich das Ganze denn?

Als "traditionelle Elite" würde ich spontan auf den Adel tippen, wenn's um die Machtelite geht und das sollte es wohl...
Wenn ich das dann richtig interpretiere, würde ich sagen es geht (wenn auf Zeit nach Versailles bezogen) wirklich darum, Deutschland wieder zu einer Großmacht zu machen; also bezüglich der Demütigung im VV diese rückgängig zu machen.

Ich mag mich da aber auch gerne irren. Habt ihr sonst irgendwelche Infos darüber?

Gruß
MI

_________________
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Franklin D. Roosevelt
Lari



Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 12. März 2008 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Mi!
Danke für deine Antwort. Thumbs up!
Also das Thema ist ein Unterpunkt von "Zwischen Status quo und Radikalrevisionismus".
Gehört alles zum Themenschwerpunkt "Kontinuität und Diskontinuität deutscher Außenpolitik 1914-1945"

Irgendwie ist mir immernoch nicht klar, wie sich die dt. Kriegziele von 1914 bis 1917 veränderten. grübelnd

Lg, Lari
Gina



Anmeldungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 13. März 2008 18:10    Titel: weitere Anmerkungen Antworten mit Zitat

Hi,

ich hab das hier ganz zufällig gelesen, weil ich auch gerade dabei bin für das Abi in Niedersachsen zu lernen.

Bei dem Punkt "Deutsche Kriegszeiele zwischen 1914 und 1917" hat mir der Wikipediaartikel "Kreigsziele im Erstenweltkrieg" o.ä. sehr geholfen, da wird in aller Ausführlichkeit die Entwicklung von der Vorkriegszeit, Kriegsbeginn über die euphorische Anfangszeit, die "Kriegspsychose" und die Kriegsendzeit eigentlich sehr deutlich. Auch wenn man allgemein sagen kann, dass die Kriegszeiel insgesamt relativ kontinuierlich sind. Dort wird ebenfalls eine interessante These in Bezug zu der Kontinuität zwischen Kriegszielen im Kaiserreich und im Dritten Reich genommen. (Bezug auf den thematischen Schwerpunkt =) )

In Bezug auf die traditionelle Eliten würde ich die Vorgaben auf allgemeine Eliten in Wirtschaft, Politk und Militär, konkret den Altdeustchen Bund und insgesamt auf das Septemberprogramm beziehen, wie zuvor auch schon gesagt wurde.

Hat irgendwer weiterhin eine direkte Quelle zu den alliierten Zielsetzungen in Bezug auf Wilsons 14 Punkte?

Mfg Gina
MI
Administrator


Anmeldungsdatum: 01.11.2004
Beiträge: 1710
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 13. März 2008 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, das mit den Kriegszielen hatte ich falsch verstanden (dachte, es ginge nur um die Kriegsziele zu Beginn - nicht um die Entwicklung; hab da wohl was überlesen). Mit dem Hinweis auf Wiki kannst du das aber wirklich gut nachlesen. Ich würde dir raten, das doch einfach einmal nebeneinanderzustellen und dir auch den Abschnitt "Bewertung" gut durchzulesen.

Zu Wilson:
Ich denke, die Verbindungen zwischen Kriegszielen <--> Wilsonprogramm kann man auch selbst ziehen. Ich habe bisher (abgesehen von einigen kostenpflichtigen Referaten, etc.) auch keine Quelle gefunden, die eine Gegenübstellung macht.

Mit dem von Gina genannten Wikipedia-Artikel (der mit vielen Einzelnachweisen die Nachprüfbarkeit doch erhöht - vielleicht sollte man das Ganze noch mit Unterrichtsnotizen abgleichen und eine herkömmliche Enzyklopädie hinzuziehen) erläutert doch gut die Entwicklung der Kriegsziele der verschiedenen Mächte innerhalb des alliierten Bündnisses. Diese dann dem 14-Punkte-Programm gegenüberzustellen sollte eigentlich in tabellarischer Form nicht allzu schwierig sein, oder?
Und dann kann man einfach mal nachschauen, wo es Probleme geben könnte und wo nicht. Da die Pariser Vorortverträge ja so etwas wie einen Kompromiss darstellen, könnte man dann auch dort noch eine Gegenüberstellung machen, um vielleicht auch etwas über die Gewichtung der einzelnen Kriegsziele herauszufinden.

Zum Beispiel: Bei Frankreich steht dann da: Rückgewinnung Elsaß-Lothringens. Dasselbe steht bei den 14 Punkten und die Engländer haben nichts dagegen. Das kommt also auch durch.
Bildung eines Völkerbundes (naja, eigentlich: allgemeine Gesellschaft der Nationen) zur territorialen wie politische Unabhängigkeitssicherung. Frankreich möchte eigentlich gerne eine Loslösung des Rheinlands von Deutschland, zur Schwächung Deutschlands (so ungefähr jedenfalls). Nun ja, das ist ja unvereinbar. Als Kompromiss wird eine Loslösung vom Saarland beschlossen und eine militärfreie Zone im Rheinland geschaffen (keine politische Souveranität).
So nach dem Motto.


Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich mein Abi ohne Geschichte gemacht habe, also mir die Unterrichtsgrundlage fehlt, von der aus ich die Themen wirklcih vernünftig interpretieren kann. Von daher liege ich wohl mit meinem Verständnis des Themas des Öfteren daneben.

Gruß
MI


PS:
Eine kleine Randnotiz: Den gefundenen Kompromiss zwischen Wilsons 14-Punkte-Programm, den britischen Sicherheitswünschen und der französischen Radikalbeschneidungswünschen (sprich den Versailler Vertrag) kommentierend sagte der französische General Ferdinand Foch:
"This is not a peace. It is an armistice for 20 years." - wobei er damit ja wohl ziemlich Recht hatte Augenzwinkern . Er meinte damit allerdings, dass die Maßnahmen gegen Deutschland viel zu gering ausgefallen waren.

_________________
I have seen war, I hate war
Franklin D. Roosevelt
der_jan



Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17. März 2008 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, da ich hier grad etwas über die Themenschwerpunkte gelesen hab wollte ich euch mal fragen wie ihr "das Prinzip des Selbstbestimmungsrechts/Nationalitätenfrage am Beispiel Polens" beurteilt.
Steht ja so auch in den Schwerpunkten, doch wirklich durchgesetzt hat sich die Idee der Selbstbestimmung ja nicht oder? Weil wenn einer Seite ein Abstimmungsergebnis nicht gefiel, akzeptierte sie es einfach nicht (Bsp. Oberschlesien 1921). Und auch die polnische Ostgrenze wurde von Polen und Russland festgesetzt auch wenn sie nur Weißrussland und die Ukraine betrifft. Auch wenn diese Völker damals noch im russischen Staatenbund waren so hätten sie doch nach dem Selbstbestimmungsprinzip und der "Dekalation an die Rechte der russischen Völker" an der entscheidung beteiligt werden müssen, oder sehe ich das falsch?

Wäre nett wenn ich den Punkt mal bewerten würdet.
lootz



Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 17. März 2008 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Das Prinzip des Selbstbestimmungsrechts ist keine Verplichtung, die die Nationen eingegangen sind sondern ist sehr eng mit der Frage von Wilsons 14 Punkte im Rahmen der unterschiedlichen alliierten Zielsetzungen verbunden.
Man muss sich zunächst die Zielsetzungen der Alliierten klar machen:
Frankreich zum Beispiel hatte große wirtschaftliche Probleme, die höchste Todesrate der Alliierten und somit Angst vor einem wiedererstarktem Deutschland. Ihr oberstes Interesse war also eine endgültige Ausschaltung Deutschlands als Großmacht durch hohe Reparationen und Gebietsabtretungen. Daher war für sie das Selbstbestimmungsrecht eher hinderlich, da Deutschland dadurch weitaus weniger Gebiete hätte abtreten müssen, im Gegensatz zu den USA und England, die Deutschland als "Bollwerk gegen den Bolschewismus" möglischt wenig schwächen wollten. Frankreich setzt seine Interessen bei den Friedensverhandlungen, als direktes Nachbarland und Meistgeschädigter allerdings weitestgehend durch, wodurch sich auch das Ergebnis der Oberschlesienfrage erklären lässt.
der_jan



Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17. März 2008 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ja gut versteh ich, aber ist das Recht auf Selbstbestimmung nicht Grundlage des Völkerbundes? Das dachte ich zumindest, das der Völkerbund das gewährleistet.
Weil wenn der VB das Selbstbestimmungsrecht zwar zur Grundlage hat, es aber nicht durchsetzten kann, das wäre die Idee Völkerbund nicht erst mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gescheitert, sondern schon direkt nach der Gründung.
Katzeemilia



Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 18. März 2008 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

zu Großmachtambitionen und -vorstellungen der traditionellen Eliten
würde das hier reichen?->
Übergeordnete / langfristige Ziele der deutschen Außenpolitik
- Revision des Versailler Vertrages
- Deutschland zur (alten) politischen Stärke zurückführen

Ebert-Groener-Bündnis
- Ruhe und Ordnung herstellen (Ebert)
- Bolschewismus bekämpfen, Macht (Groener)

Positiv

Notwendigkeit des Schutzes
Verhinderung von Chaos
Einbindung des Militärs in die neue demokratische Republik

Negativ

Verrat an der Revolution,
Verrat an den Idealen der Anti-militärischen SPD
Bündnis mit den Reaktionären Kräfte des alten Systems

_________________
Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.
Leaflet



Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 18. März 2008 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, habe diese Diskussion eben beim Geschichtelernen (Geschicts LK) gefunden..
Ich wollte mal fragen, ob irgendjemand zufällig eine brauchbare Zeitleiste der Weimarer Republik hat.
Man kann sich die Daten zwar selber zusammensuchen, aber das ist eher sehr mühsam.. daher meine Frage.

Gruß
Marc
der_jan



Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 18. März 2008 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

zu den Großmachtsambitionen muss ich auch noch was tun, aber ich dachte unter diesem Punkt wäre noch etwas anderes zu sehen.
Sicherlich spielt die Revision von Versailles eine große Rolle, aber unter den tarditionellen Eliten würde ich viel mehr die deutlich konservativen Kräfte als Ebert sehen. Zum Beispiel die Mitglieder der ehemaligen OHL waren ja noch immer im Amt, auch wenn die Armee nun auf 100 000 Mann beschränkt war und nicht mehr OHL hieß. und da waren ja auch noch Kronloyale Kräfte die nicht mit der Republik zufrieden waren und die Revison nicht nur auf teritoriale Fragen anwenden wollten, sondern auch auf die politische Ebene (sprich zurück zur Monachie, oder Monarchähnlichem) heben wollten.

Die traditionellen Eliten wären demnach Mitglieder des alten Auswärtigen Amtes und der Staatsbürokratie.

Ganz sicher bin ich mir da aber noch nicht
Katzeemilia



Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 18. März 2008 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

hey marc,
ich habe eine prima zeitleiste über die weimarer republik =)
knapp und präzise =D
wenn du sie haben willst, dann gib mir deine e-mail ich schicke sie dir dann
lg Irene

_________________
Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.
Katzeemilia



Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 18. März 2008 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

was ist unter ,,politischen und sozialen Umbrüchen am beispiel großbritanniens'' zu verstehen bzw. wie ausführlich muss man das bearbeiten? weiß da jemand eine antwort drauf? Big Laugh
_________________
Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.
lootz



Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 19. März 2008 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

nochmal zu dem völkerbund...
seine aufgabe war es eine dauerhafte und int. friedensordnung zu schaffen. problem war nur, dass er kein exekutivorgan hatte und die vertretenden nationen nicht unbedingt bereit waren die nationalen interessen hinter die internationalen zu stellen. in vielen fragen war er also nutzlos
Erdbeer_Lola



Anmeldungsdatum: 19.03.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19. März 2008 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

hey, was lernt ihr zu "strategische und taktische überlegungen der weimarer republik"? *ratlosbin*
der_jan



Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19. März 2008 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

zu den überlegungen der Weimarer Republik hab ich mir einfach die Ausenpolitik angeschaut, und daraus die Strucktur abgeleitet, erst wollte man aus der Isolation ausbrechen (Rapallo) und die Reperationen neu regeln (Ruhrkampf) Danach kam Stresemanns Verständigungspolitik die ähnliche Ziele hat aber halt antstatt durch agressives auftreten eher Rücksicht auf die Frankreichs Ängste nimmt und dann wieder Agressive Außenpolitik der Präsidialkbinette Brüning, von Papen

Hoffe du kannst damit was anfangen
Erdbeer_Lola



Anmeldungsdatum: 19.03.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19. März 2008 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

jup, klingt einleuchtend! thx @ der_jan
Anna87



Anmeldungsdatum: 19.03.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Nds

BeitragVerfasst am: 19. März 2008 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

ich muss sagen, das alles hilft mir hier schon sehr;-)
Nun hab auch ich eine Frage:"Internationales Echo auf Rapallo und Locarno" Was ist da genau mit gemeint?Wie die Amerikaner z.B. drauf reagiert haben?Kann mir da so genau gerad nichts drunter vorstellen...Hoffe mir kann jemanden helfen;-)
der_jan



Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 20. März 2008 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

Mit dem internationalen Echo ist nicht nur die Reaktion der Amerikaner gemeint. sondern vielmehr die Reaktionen in Europa. ich hab mir dazu vorallem die unterschiedlichen Zielsetzungen der Beteiligten angeschaut und dann die Reaktion von den Mächten die nicht beteiligt waren. Rapallo zum Beispiel: Ziel von D und Russ: Ausbruch aus der Isolation durch aufnahme von diplomatischen und konsularischen Besziehungen. Wirtschaftliche Interessen durch Handelsabkommen.

Reaktion aus dem Ausland: F. steht Rapallo feindlich gegenüber da D nun unabhängiger geworden ist, Angst vor Teilung Polens.
Handelt mit Ruhrbesetzung
Anna87



Anmeldungsdatum: 19.03.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Nds

BeitragVerfasst am: 20. März 2008 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

danke für die Info:-)
Erdbeer_Lola



Anmeldungsdatum: 19.03.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 30. März 2008 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Frage zum Themenschwerpunkt 2: Weiß jemand, was mit " Politik zwischen Vernichtungskrieg und Ansiedlung am Beispiel der Goten"
gemeint ist.
Also Goten usw ist klar, aber welcher "Vernichtungskrieg" ist hier gemeint?

Mhh,,, danke schonma :-)
M1ro



Anmeldungsdatum: 05.04.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 05. Apr 2008 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,
also ich schreibe am 21.4. mein Abi in Geschichte und ich bin mir noch bei einigen Punkten recht unsicher:
1. Versailler Vertrag und das Prinzip des Selbstbestimmungsrechts/ Nationalitätenfrage am Beispiel Polen
2. Zwischen Kollaboration und Widerstand am Beispiel Frankreichs

zu 1)
wie hier ja bereits angesprochen, dreht es sich dabei ja vorallem um die Gebietsabtretungen in Polen (Westpreußen) und die damit verbundene Volksabstimmung. Ich hab das jetzt so verstanden, dass die Bevölkerung in Westpreußen zu 60% gegen einen Anschluss an Polen war, dass sich jedoch die Alliierten über dieses Ergebniss hinwegsetzten und somit das Selbstbestimmungsrecht, welches ja Grundlage des Völkerbundes war, missachtet haben. (ich hoffe der Satz ist verständlich Zunge raus)
Lernt ihr in diesem Zusammenhang auch die Minderheitenschutzverträge?

zu 2)
Damit dürfte ja die Vichy-Regierung gemeint sein. Dazu habe ich bereits gerlernt:
- 1940 wurden die französichen Truppen vernichtent geschlagen und die Regierung forderte die Soldaten auf den Widerstand abzubrechen
- Ein Waffenstillstand wurde unterzeichnet, dieser hatte die Teilung Frankreichs zur Folge
- Nord- und Westteil unterstand einer deutschen Militärverwaltung
- der Südteil blieb unbesetzt --> Vichy-Regierung
- Vichy-Regierung war grundsätzlich für alle Gebiete Frankreichs zuständig, allerdings wurde das besetzte Gebiet von einem deutschen Verwaltungsstab kontrolliert
- So war es Deutschland möglich, mit einem geringen verwaltungmäßigen Aufwand Kreigsnotwendige Lieferungen aus Frankreich zu garanteiren
- Französische Firmen bekamen zunehmend Aufträge der deutschen Kreigswirtschaft. Das hatte zur Folge, dass die französische Wirtschaftskraft fast vollständig auf die Bedürfnisse des deutschen Reiches ausgerichtet war
- Die Kosten der Besatzung wurden von Frankreich eingefordert

So das sind meine Notizen.
Habe ich elementar Wichtiges vergessen oder grobe Fehler eingebaut?

MfG
M1ro
TcHamP
Mod Materialien


Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 152
Wohnort: Eisingen

BeitragVerfasst am: 06. Apr 2008 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht helfen dir diese Zeitleisten weiter:
http://www.lsg.musin.de/Geschichte/Material/Bilder/wei_rep_fotos.htm
http://www.bhvftp.com/www/schule-total.de/index.php?option=com_content&task=view&id=234&Itemid=48

Gruß,
TcHamP

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