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HannaR
Anmeldungsdatum: 13.01.2011 Beiträge: 7
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Verfasst am: 13. Jan 2011 17:15 Titel: Kriegsschuldfrage Österreich |
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Wir sind ja nicht die ersten, die sich mit dieser Frage befassen, nech? Ich sage nur Fischer-Kontroverse. Ich habe mich mal gefragt, wie dieses Thema eigentlich in österreich rezipiert wird und habe jetzt so auf die Schnelle beim Durchsuchen von einigen Wikipedia-Artikel dazu keine Hinweise gefunden. Mir scheint, dass die Kriegsschuldfrage Österreich wohl nicht so beschäftigt hat wie die Deutschen. Weiß jemand dazu etwas? |
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Xabotis Moderator

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 319
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Verfasst am: 13. Jan 2011 17:24 Titel: Re: Kriegsschuldfrage Österreich |
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Österreich-Ungarn besß auch im Gegensatz zu Deutschland nicht die alleinige Kriegsschuld und musste daher gar nicht mit den Schwierigkeiten der Deutschen kämpfen
 _________________ Alles ist ein Zugang, um das Zentrum zu suchen.
(Konfuzius) |
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Devin Cant Moderator

Anmeldungsdatum: 01.11.2004 Beiträge: 270
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Verfasst am: 13. Jan 2011 22:04 Titel: Re: Kriegsschuldfrage Österreich |
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| Xabotis hat Folgendes geschrieben: | Weil die Sieger den Vorteil haben, die Bedingungen zu diktieren, wenn Deutschland BEDINGUGSLOS kapituliert  |
Wobei das Deutsche Reich nicht bedingungslos kapituliert hat.
| Xabotis hat Folgendes geschrieben: | | Österreich-Ungarn besß auch im Gegensatz zu Deutschland nicht die alleinige Kriegsschuld und musste daher gar nicht mit den Schwierigkeiten der Deutschen kämpfen |
Versailler Vertrag, Artikel 231 :
„Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.“
Auch Österreich hat in St. Germain seine Kriegsschuld unterschreiben müssen, war aber aufgrund der enormen Gebiets- und Menschenverluste schon genug gestraft und blieb daher von alliierten Provokationen in der Nachkriegszeit, wie sie das Deutsche Reich regelmäßig erleiden musste, relativ geschont. _________________ "Wenn man eine ruhmvolle Tat zu erzählen hat, so braucht man nicht zu sagen, dass sie ruhmvoll gewesen ist. Die einfache Darstellung des Verlaufes enthält das Lob. Nicht dem Erzähler, sondern dem Leser gebührt, die Anerkennung zu spenden." - v. Moltke |
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BetaOri

Anmeldungsdatum: 13.01.2011 Beiträge: 2
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Verfasst am: 14. Jan 2011 00:37 Titel: |
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Hab dazu auch was gefunden - nochmal ne andere Darstellung. (wenn auch durchaus teils sehr gewagt, wie ich finde)
"Kriegsschuld und Kriegsschuldfrage:
Abgesehen von Österreich-Ungarn, verfolgten alle kriegsführenden Staaten schon vor 1914 klar definierte Kriegsziele: Das zaristische Russland wollte seinen Einfluss am Balkan vergrößern; das Deutsche Kaiserreich suchte seinen Einfluss als Welt-Seemacht (gegen England) zu etablieren und besaß ausgeprägte koloniale Interessen; Frankreich ging es nicht nur um Elsass-Lothringen, sondern auch um handfeste Wirtschaftsinteressen in Europa; Italien wiederum wollte Istrien, Dalmatien, Triest, das heutige West-Slowenien bis Laibach und natürlich Tirol bis zum Brenner okkupieren. Die USA, sehr lange klug im Hintergrund agierend, finanzierte den Krieg für die Entente und verfolgten wirtschaftliche Großmachtinteressen. Nur das alte, ehrwürdige Österreich-Ungarn verfolgte kein einziges Kriegsziel, sondern wollte seinen Staat nur verteidigen, retten, bewahren!
Nach 1918 wurde seitens der Sieger festgehalten, dass Deutschland und Österreich die alleinige Kriegsschuld hätten. Eine glatte Geschichtsverfälschung angesichts der Tatsachen - und mit eine Hauptursache für den Aufstieg Hitlers, Mussolinis, Horthys, Stalins für den Zweiten Weltkrieg."
Quelle: http://gebirgskrieg.heimat.eu/5029.htm (aber schon auch recht interessante Darstellung, aber gruselig ... zum Glück sind die Zeiten vorbei)
Vor allem frag` ich mich, was das die 'glatte Geschichtsverfälschung' mit dem Aufstieg von ... ähm .. unaussprechlichen Unmenschen zu tun hatte. Kann das jemand bestätigen?
Zum Abschluss noch was schöneres (von Alpinist Ingomar Pust):
"Es gehört zu der Merkwürdigkeit unserer Zeit, dass Italien dieser Krieg von niemand übel genommen wird. Nicht von der Geschichte, schon gar nicht von Österreich!" Quelle: http://gebirgskrieg.heimat.eu/5029.htm |
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Icke nochmal Gast
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Verfasst am: 14. Jan 2011 14:18 Titel: Re: aber... |
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| Xabotis hat Folgendes geschrieben: | Weil die Sieger den Vorteil haben, die Bedingungen zu diktieren, wenn Deutschland BEDINGUGSLOS kapituliert
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Ja, eben. Da liegt ja das Problem. Das Deutsche Reich hat nicht kapituliert. Die Wehrmacht hat das getan. |
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icke schonwieder Gast
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Verfasst am: 14. Jan 2011 14:22 Titel: |
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oh, ich muss meinen text zuvor revidieren, ich hab die weltkriege verwechselt. ich beschäftige mich grade mit beiden, da hab ich den überblick verloren
(der übersichthalber kann beides gelöscht werden) |
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Xabotis Moderator

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 319
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Verfasst am: 14. Jan 2011 19:18 Titel: |
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@Devin Cant: Deutschland und seine Verbündeten, da liegt der Unterschied, Deutschland steht aleine und hat dammit auch den größten Teil der Schuld zu tragen, als "Anführer"
und warum sagst du, dass das deutsche Reich nicht bedingugslos kapituliert habe? Bin ich irgendwie im falschen Denkmuster gelandet?
@BetaOri: Du hast Recht, der Text ist ziemlich gewagt, vor allem, dass er die Frage der Kriegsschuld, die bis heute nicht geklärt ist, einfach so von Deutschland abschiebt.
Zu deiner Frage: Hitler kam unter anderem an die Macht, weil die Menschen sich einen radikalen Aktivisten wünschten, der handelt, weil:
- sie durch die maßlosen Forderungen rachsüchtig wurden
- ihre eigene Ordnung mit einer so kleinen Millitärtruppe kaum noch zu halten war
- die hohen Reparationskosten ein Ankurbeln der Wirtschaft unmöglich machten
um nur einige Gründe zu nennen
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(Konfuzius) |
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Devin Cant Moderator

Anmeldungsdatum: 01.11.2004 Beiträge: 270
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Verfasst am: 14. Jan 2011 23:39 Titel: |
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| Xabotis hat Folgendes geschrieben: | | @Devin Cant: Deutschland und seine Verbündeten, da liegt der Unterschied, Deutschland steht aleine und hat dammit auch den größten Teil der Schuld zu tragen, als "Anführer" |
Von den übrigen Mittelmächten gab es 1919 auch nicht mehr viel zu holen, zumal einige gar nicht mehr in der Form existierten, in der sie in den Krieg eingetreten waren (Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich).
| Xabotis hat Folgendes geschrieben: | und warum sagst du, dass das deutsche Reich nicht bedingugslos kapituliert habe? Bin ich irgendwie im falschen Denkmuster gelandet? |
Dann nenn mir doch mal Ort und Datum jener bedingungslosen Kapitulation. _________________ "Wenn man eine ruhmvolle Tat zu erzählen hat, so braucht man nicht zu sagen, dass sie ruhmvoll gewesen ist. Die einfache Darstellung des Verlaufes enthält das Lob. Nicht dem Erzähler, sondern dem Leser gebührt, die Anerkennung zu spenden." - v. Moltke |
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Xabotis Moderator

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 319
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Verfasst am: 15. Jan 2011 09:33 Titel: |
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stimmt, aber das macht ja ihre Strafe im Gegensatz zu Deutschland nicht höher
Ort und Datum kann ich dir leider nicht nennen, nur, dass ich aufgrund eines Dokumentarfilmes und einiger Beiträge von Historikern, die ich mal gelesen habe davon ausgegangen bin, dass eine bedingungslose Kapitulation vorherrschte, aber ich entnehme deinen Texten schon, dass du es besser weißt, also spann mich nicht auf die Folter und klär mich auf
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(Konfuzius) |
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DmitriJakov
Anmeldungsdatum: 15.11.2010 Beiträge: 164
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Verfasst am: 15. Jan 2011 13:24 Titel: |
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Ort und Datum wäre Compiègne am 11. November 1918. Nur war dies keine Kapitulation, sondern ein Waffenstillstand.
Was vielleicht wie eine Wortklauberei ausieht, hat jedoch einen signifikanten Unterschied zum Gegenstand: Die Kapitulation beinhaltet auch die Entwaffnung und die Besatzung des besiegten Gegners, also seine Unterwerfung des Militärs unter die Befehlsgewalt des Siegers und auch die politische (=zivile) Unterwerfung. Dies fand nach dem Waffenstillstand von Compiège eben nicht statt.
Erstmals wurde der Begriff "Bedingungslose Kapitulation" im amerikanischen Sezessionskrieg verwendet, nach der die Südstaaten ihre staatliche Identität aufgaben und sich der Union unterwarfen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde auf der Konferenz von Casablanca dieser Begriff wieder verwendet, um damit auszuschliessen, dass ein Waffenstillstand mit einer anderen politischen Führung abgeschlossen werden könnte. Deutschland sollte entwaffnet, besetzt und einer alliierten Militärregierung unterworfen werden.
Dies macht denke ich den Unterschied zwischen dem Ende des Ersten und dem des Zweiten Weltkriegs deutlich. (http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitulation) |
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Xabotis Moderator

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 319
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Verfasst am: 15. Jan 2011 14:33 Titel: |
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gut, dass leuchtet mir ein, den Unterschied der beiden Weltkriege in diesem Bezug kenne ich ja
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(Konfuzius) |
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gfrwak Gast
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Verfasst am: 21. Jan 2011 14:07 Titel: 1. WK |
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Da sieht man doch schon wie die Geschichte verfälscht wird, bedingungslose Kapitulation, war das ne Doku von Guido Knopp. Der bringt nämich nur
einseitige Darstellungen gegen die Deutschen, egal ob 1914-1918 oder
1939-1945. Besonders zuletzt verhähnt er Feldzug Babarossa, weil die
Propaganda sagte der Russe greift an, das hatte dieser wirklich vor und
ganz Europa wäre kommunistisch geworden. Angriff ist die beste
Verteidigung, da hat der Führer ob man ihn mag oder nicht doch den
Franzosen und Westdeutschland den Arsch gerettet.
Fakten zum Nachlesen im Buch Stalins verhinderter Erstschlag und
Eisbrecher.
Zurück zum Ersten Weltkrieg, die deutschte Flotte war im Vergleich zu
England winzig, es gin darum sich zu verteidigen.
Krieg genau kurz vor Fertigstellung der Bagdadbahn an, wer sagt das
ist Zufall, der läuft wie ein Blinder durch die Welt. Die völkerrechtswidrige
Seeblockade ist sowieso der Hammer, da kam niemand vor ein
Tribunal wie alle nach 45 oder Milosevic oder Saddam.
Außerdem gabs damals noch keine Menschenrechte, und daher sind
das Schauprozesse der Sieger gewesen, die Gesetze wurde nach den
begangenen Taten kreirt, gelten als erst ab da. Das ist schon ein
römischer Grundsatz.
Und wer hier als Deutscher bei Versaille von einem Vertrag spricht
der verrät sein eigenes Volk, wie könnt ihr das Vertrag nennen? |
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Xabotis Moderator

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 319
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Verfasst am: 21. Jan 2011 18:23 Titel: Re: 1. WK |
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ich respektiere deine Meinungen und Ansichten, bitte dich aber, sie in diesem öffentlichen Forum für dich zu behalten und dich auf die Fakten zu beschränken, ob der Prozess gestellt war oder nicht und ob die Akzeptanz des Versailler Vertrages (deren Bedingungen wir, das Land selbst, übrigends bis 1989 erfüllt haben) Vaterlandsverrat ist, soll jedem selbst überlassen werden. es geht hier nicht um politische Richtungen, sondern um Geschichte.
Diese, sowie die starke Mäßigung deines Tonfalls bitte ich dich zu beachten.
Vielen Dank
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(Konfuzius) |
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gfreak Gast
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Verfasst am: 21. Jan 2011 20:20 Titel: |
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Hättest du richtig gelesen, dann wäre dir aufgefallen das ich zahlreiche
Fakten und Quellenangaben geliefert habe. Außerdem gibt es bestimmte
Dinge, das man überhaupt von einem Vertrag sprechen kann und
Versaille gehört nicht dazu, das ist Fakt. Das ist Wissen, keine Meinung.
Mal ne Parabel, ein Gleichnis:
Lieber Xabotis ich halte dir eine Pistole oder was auch immer an den Kopf
und sage wenn du nicht unterschreibst das ich dich vergewaltigen darf, dann
töte ich dich. Du unterschreibst, war das dann ein konformer Vertrag?
Tja, jetzt bin ich wieder einmal aufs neue auf deine Antwort
gespannt und darauf wo ich jetzt meine Meinung gesagt habe. |
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Xabotis Moderator

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 319
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Verfasst am: 21. Jan 2011 20:30 Titel: |
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Ich habe keinesfalls geleugnet, dass du mehrere Quellen und Belege geliefert hast, auch einigen deiner Thesen stimme ich vollkommen zu, doch du hast in deinem Text ebenfalls deine eigene Meinung eingebracht (was nicht falsch ist, wenn man es auch als eigene Meinung ausgibt) und einen sehr provokanten Schreibstil gewählt, den du beibehalten hast, obwohl ich dir keinerlei anlass dazu gab, das war mein einziger Verweis.
Was das Versailler Diktat betrifft (ich bin deiner Meinung, es war ein Diktat), so kann ich nicht einfach behaupten, dass es so war, wenn sich Historiker bis heute nicht darüber einig sind, ob es als Vertrag oder Diktat angesehen werden muss. Fakt ist jedoch nicht die Art, wie der Vertrag aufgebaut war, sondern dass er bestand und Deutschland sich daran halten musste als Kriegsverlierer, ebenso wie in deinem Beispiel der von uns verfasste Vertrag laut damaliger Satzung rechtskräftig gewesen wäre.
Ich kann deine Aufregung verstehen, es kommt in diesem Zeitraum hier im Forum oft zu radikaleren Aussagen, aber ich möchte dich noch einmal freunbdlich bitte, deinen Ton sachlicher und objektiver zu halten.
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(Konfuzius) |
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gfreak Gast
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Verfasst am: 21. Jan 2011 21:17 Titel: Schuldfrage? |
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Das ist ja gut das wir halbwegs in ein paar Punkten übereinstimmen, ich
finde das ich objektiv und sachlich geblieben bin. Auf radikale Sprüche
oder Parolen habe ich gar keine Lust. Dafür gibts hier Administratoren
und Moderatoren die dann eingreifen wenns soweit kommt. Aber das ist
nicht meine Absicht, denn so fördert man nichts.
Parolen und radikale Sprüche sind von mir nicht zu hören.
Man kann mir aber vorwerfen einen sarkastischen, manchmal zynischen
Stil beim Schreiben zu haben.
Und die Schuldfrage kann sowieso nicht eindeutig geklärt werden wenn
man objektiv bleibt. Wobei in letzter Zeit immer mehr anti Entete
ans Licht kommt, auch von Deutschen/Englischen und Amerikanischen
Historikern. Da gibts ne Liste welche Nationen bei wievielen Kriegen
beteiligt war, England und Frankreich ganz weit vorn, wo Deutschland und
Preußen ist hab ich mir nicht gemerkt.
Das ist eben das Problem des Imperialismus, gibts auch nen
gleichnamiges Spiel. |
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Xabotis Moderator

Anmeldungsdatum: 29.12.2010 Beiträge: 319
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Verfasst am: 21. Jan 2011 21:50 Titel: Re: Schuldfrage? |
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Freut mich, dass wir übereinkommen.
Es ist egal von welcher Nation wir reden, sie haben sich alle nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wenn wir von den südwestafrikanern, den Natives und den Juden absehen.
 _________________ Alles ist ein Zugang, um das Zentrum zu suchen.
(Konfuzius) |
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Faexi Gast
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Verfasst am: 04. Mai 2011 21:34 Titel: Deutschland hatte keine Pflicht |
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Deutschland hatte keinen Vertrag mit ÖU, der es verpflichtet hätte, Serbien oder Russland anzugreifen.
Deutschland hatte ein Verteidigungsbündnis mit ÖU, hätte also bei einem Angriffskrieg vertraglich nicht helfen müssen.
Deutschland hat ÖU dazu gedrängt den Krieg zu beginnen und das möglichst bald nach dem Attentat, da Deutsche Generäle die Chancen auf einen Sieg höher einschätzten, wenn sie angriffen bevor die russische Mobilmachung voll in Gang wäre.
Deutschland wollte also den Präventivschlag gegen Russland und gegen Frankreich.
Wie schon erwähnt provozierte die wachsende deutsche Flotte die Briten.
Beim Frankreich-Feldzug durchquerte das deutsche Militär das neutrale Belgien -> Kriegseintritt FR + GB
ÖU + D greifen Serbien an, Russland fühlt sich als Beschützernation der Balkanvölker -> Kriegseintritt RUS |
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Gran Gast
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Verfasst am: 09. Jan 2012 18:58 Titel: |
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Ich muss sagen das ist ein gutes Argument Faexi. Ich wußte bisher nicht dass der Dreierbund nur ein Verteidigungsbündnis war. Kann man eigentlich irgendwo nachlesen dass Wilhelm ÖU zum Krieg gedrängt hatte? Ich konnte bisher nichts dazu nachlesen. |
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MI Administrator

Anmeldungsdatum: 01.11.2004 Beiträge: 1710 Wohnort: München
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Verfasst am: 10. Jan 2012 19:42 Titel: |
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Gedrängt hat Deutschland nach allem was ich weiß nicht. Aber eingeladen. Man hat Österreich ja versichert, dass man sie unterstützen würde. In jedem Fall.
Das ist natürlich ein Blankoscheck und kann als Einladung zum Krieg verstanden werden. Zudem wusste Österreich, dass die deutsche Führung einem solchen Krieg nicht abgeneigt war.
Gruß
MI _________________ I have seen war, I hate war
Franklin D. Roosevelt |
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chris1994 Gast
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Verfasst am: 24. Apr 2012 08:17 Titel: |
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ganz ehrlich die frage ist sehr umstritten, wer schuld hat. ich denke alle länder haben dazu beigertagen. am meisten ist aber das deutsch-österreichische bündnis schuld. |
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Sherlock Holmes

Anmeldungsdatum: 22.04.2012 Beiträge: 101
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Verfasst am: 27. Apr 2012 22:17 Titel: |
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Alle europäischen Großmächte Schuld am Ersten Weltkrieg. Denn dieser brach Aufgrund mehrer Ereignisse, die vom Handeln der europäischen Großmächte ausgingen, aus.
Also relativ gleichwertig... |
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Karl der Treckerschrauber Gast
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Verfasst am: 09. Jul 2012 13:41 Titel: |
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kann mir einer sagen wer den ersten weltkrieg angefangen hat? |
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