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MrSpock

Anmeldungsdatum: 06.04.2006 Beiträge: 43
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Verfasst am: 06. Jun 2006 14:28 Titel: |
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| Zitat: | | großen Einfluss der Kirche massig Wissen verloren gegangen |
Das stimmt so nicht. Das ist das Geschichtsbild des Mittealters, das im 19.Jahrhundert entworfen wurde: die bösen, machtgierigen Kleriker, die "Pfaffen", die jeden Fortschritt massiv bekämpften.
Fakt ist: ohne das Mönchtum des Mittelalters würden wir keine Antiken Quellen mehr haben. Die Mönche wollten Wissen bewahren, sich an den antiken Vorbildern schulen und haben damit einen großen Teil des antiken Wissens für unsere Zeit konserviert.
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dass die Herrscher nicht immer übermächtig und fehlerlos sind (Gang nach Carnossa) |
Ich glaube nicht, dass der Gang nach Canossa einen Bewusstseinswandel ausgelöst hat, der schließlich zu einem selbstbewussteren Bürgertum führte. Der Gang nach Canossa war sicherlich nicht bei vielen Menschen bekannt (an wen richteten sich die Aufzeichnungen dieses Ereignisses? Nur an die Großen des Reiches). Zum anderen war der König im Mittelalter nie von einem vergleichbaren Einfluss wie die absolutistischen Herrscher; sie waren in der Tat eher schwache Herrscher. Mittelalterliche Herrschaft beruhte auf Konsens (auf jeden Fall seit den Ottonen); er konnte sich nicht außerhalb des Kräftedreiecks König, Adel, Klerus bewegen, er musste Adel und Klerus immer in seine Entscheidungen miteinbeziehen. Otto I. hatte zum Anfang seiner Regierungszeit allzuhäufig versucht seinen eigenen Willen durchzusetzen und brachte immer wieder das Reich in eine Krise.
Im Mittelalter gab es häufig aus solchen Gründen Fehden gegen den jeweiligen König (wenn auch nicht gegen das Königtum an sich).
Außerdem ist immer noch umstritten, wer vom Gang nach Canossa schließlich profitierte. Man kann jedenfalls nicht einseitig sagen, dass die Kirche an Macht gewonnen, der König an Macht verloren hatte. Immerhin hatte Heinrich IV. seine Macht durch diesen Unterwerfungsakt (der im Mittelalter ein wichtiger Bestandteil der Konfliktbeendigung war) gewahrt. |
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MI Administrator

Anmeldungsdatum: 01.11.2004 Beiträge: 1710 Wohnort: München
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Verfasst am: 06. Jun 2006 21:39 Titel: |
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dass die Herrscher nicht immer übermächtig und fehlerlos sind (Gang nach Carnossa) |
Ich glaube nicht, dass der Gang nach Canossa einen Bewusstseinswandel ausgelöst hat, der schließlich zu einem selbstbewussteren Bürgertum führte. Der Gang nach Canossa war sicherlich nicht bei vielen Menschen bekannt (an wen richteten sich die Aufzeichnungen dieses Ereignisses? Nur an die Großen des Reiches). |
Interessant. Ich weiß das ja auch nicht sicher, ich bin mir halt nur ziemlich sicher, dass ich das so in irgendeinem Buch über das Hochmittelalter gelesen habe (es ging dabei um das aufkommende kommunale Streben - das Buch ist von einer deutschen Historikerin). Naja, vielleicht hast du Recht.
Gruß
MI _________________ I have seen war, I hate war
Franklin D. Roosevelt |
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Gast Gast
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Verfasst am: 06. Jun 2006 23:18 Titel: |
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Ich wollte eigentlich die Aussage relatys - oben - wonach "durch den Einfluss der Kirche Wissen verlorengegangen" wäre. etwas zurechtrücken:
Bevor es "Kirche" gab, fand zunächsteinmal durch das Toleranzedikt von Mauland der Wandel von der Christenverfolgung zur Duldung der Religion der Christen - bis zur Entstehung der röm.kath. Kirche werden noch ein paar Jahrhunderte ins Land ziehen.
Die "antiken Kulturen" wurden aber weder durch das Christentum noch später durch die Kirche zerstört ! Wenn relaty meint, daß die christl. Lehre "Wissen", das bereits vorhanden gewesen wäre, unterdrückte, so kommt er wohl dem näher, was er vermutlich sagen wollte - allerdings: Man darf eines nicht verkennen - uns faszinieren zwar die Philosophen der Antike, aber daß sie in pcto "Wissen" ( im Sinne von real vorhandener, erarbeiteteter Beweise von Tatsachen ) den mittelalterl. Europäern so arg voraus gewesen wären, das sehe ich eigentlich nicht so.
Wissen war in aller Regel - bevor das wissenschaftliche Erarbeiten einsetzte ( Aufklärung, Humanismus, Renaissance ... ) - ein Fortschreiben überlieferter Beobachtungen und Entdeckungen und deren nutzbringende Anwendung. Und dies hat sich immer denjenigen Notwendigkeiten (Lebens-Bedingungen) angepasst, die die jew. Lebensräume von Völkern und Kulturen abverlangten.
Die "Kirche" im Mittelalter allgemein zu verfemen, hat viel damit zu tun, daß die "abenteuerlichen Geschichten" - von den Hexem brennenden Pfaffen, von den mit Kreuz und Schwert mordenden "Missionaren" - von den die Menschen folternden und quälenden Inquistatoren - sich in romanartigen Geschichtserzählungen und schliesslich in Film und dramatischem Theater besser "verkaufen" lässt - denn - die wahrhaftigen Geschichtsbücher, die das tatsächliche Wirken der sich entwickelnden Kirche im Zusammenhang mit der Reifung sozialstaatlicher Strukturen berichtet, haben geringe Auflagen - mit ihnen lässt sich nicht ein Bruchteil dessen verdienen, was z.B. ein Däniken oder ein Illig oder ein Deschner mit ihrer Art der "Geschichtsschreibung" umsetzten !
Freilich hat die Kirche in der jeweiligen Zeit ebenso wie andere Macht-Institutionen Einfluss auf die Gesellschaft genommen ! Aber wenn ich heute lesen muß, daß es doch tatsächlich in der USA eine nicht geringe Anzahl von Kirchenanhängern gibt, die die Evolutionslehre gegen die altbiblische Schöpfungsgeschichte eintauschen will, dann muß ich sicherlich den kirchlichen Denken und Lehren des MA zuguten halten, daß "wissenschaftliche Beweise" damals einfach noch im Range hinter den Glaubensbedürfnis der tiefreligösen Bevölkerung zurückstand.
Die großen Religionen sind nuneinmal ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Kulturen und für ein soziales Werte- und Ordnungssystem sehr wichtig. Und - es waren immerhin die Klöster, die Abteien, die Stifte, die königl. "Kapellen", die Träger und Entwickler der Bildung, der Sprache, der Schrift usw. - also die Bildungs- und Verwaltungsorganisationen schlechthin, waren. So daß ich der Überzeugung bin, das positive Wirken der Kirche im Mittelalter überwiegt bei weiten div. Exzesse, die es freilich - sei's unter weltlichen, sei's unter kirchlichen Machtmenschen - auch damals gab .... und, es gibt sie unverändert nocht heute !!! Unsere Nachrichten sind tagtäglich voll davon !
Damit wollte ich im Sinne der christl. Kultur - in der wir nuneinmal leben -
doch auch mal eine Lanze für die Kirche im Mittelalter brechen!
Gruß, Gast |
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MrSpock

Anmeldungsdatum: 06.04.2006 Beiträge: 43
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Verfasst am: 06. Jun 2006 23:59 Titel: |
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| Zitat: | | mit ihnen lässt sich nicht ein Bruchteil dessen verdienen, was z.B. ein Däniken oder ein Illig oder ein Deschner mit ihrer Art der "Geschichtsschreibung" umsetzten ! |
Wobei auch die "seriöse" Wissenschaftler ein sehr verzerrtes Bild des Mittelalters gezeichnet haben. Norbert Elias sah die mittelalterlichen Menschen als eine Art Kinder an, die ohne Zwang alles machten, was ihnen gerade in den Sinn kam: da kommt jemand des Weges, erschlag ich den doch mal.
Ich finde es überhaupt auch interessant, wie sich das Mittelalterbild überhaupt verändert hat in den letzten 200 Jahren. Der Begriff des "dunklen Mittelalters" gibt es ja auch erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, entstanden in der Gegenbewegung zur deutschen Romantik, die das Mittelalter als goldenes Zeitalter idealisierten.
Die Mittelalterforschung setzt ein, sehr einem nationalen Tonfall verpflichtet, mukiert sich über die Kirche (wieviel hat sich davon bis heute erhalten?), glorifiziert Könige wie Heinrich III., der angeblich bei seiner Krönung die Kirche vor dem Kopf stieß. Dann die Instrumentalisierung im Nationalsozialismus.
Und vor kurzem hat der renomierte Historiker Borgolte ein Buch zur europäischen Mittelaltergeschichte (ein bisher einmaliger Versuch) veröffentlicht. Zur Zeit der Nationalstaaten ein dementsprechend nationales Bild, heute also europäisch. |
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relaty Gast
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Verfasst am: 08. Jun 2006 09:28 Titel: |
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@Gast:
Ich wollte die Kirche jetzt damit nicht angreifen oder für nutzlos erklären. Aber es gibt doch viele Beispiele, wo sie den Fortschritt behindert hat. Lese z.B gerade ein Buch über Galileo Galilei. Der musste seine These widerrufen, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Ist nur ein Beispiel, das mir gerade einfällt.
Und die Hexenverbrennungen halte ich nicht für märchenhafte Geschichten, ich denke da war wirklich was dran.
Schreibe später nochmal weiter, muss jetzt zum Unterricht.
relaty |
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gast Gast
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Verfasst am: 08. Jun 2006 22:14 Titel: |
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@ relaty - es gibt sicherlich viele "Einzelfälle", die Deinen o.g. Aussage bekräftigen - das widerspreche ich Dir sicherlich auch nicht. Und es gibt auch viele bedeutende Personen, die kein gutes Licht auf das von ihnen besetzte Amt und damit letzlich auf "die Kirche" geworfen haben. Das positive Wirken überwiegt jedoch zweifellos in fast allen Belangen.
Das (relativ kurze) Leben - v.a. der "einfachen Menschen" ( Leibeigene, Hörige) war geprägt von Angst. Dagegen war die Religiosität und der Glaube samt der damit verbundenen Hoffnung auf das "folgende Leben im Himmel" das beste Mittel - und - die "gescheiten Leute" ( der höhere Klerus war fast durchwegs adelig und ausschliesslich gebildet) mußten es ja wissen - das was sie da lehrten - also war es auch so. Daß zu den vorhandenen Gründen zur Angst ( Fron- und permanenter Kriegsdienst, kriegerische Auseinandersetzungen des großen und kleinen Adels, Raubzüge - z.B. Hunnen, Ungarn, no-ö Slawen usw., Ernteausfall und Hunger, Krankheit, ) je nach Geschick und "Bedarf" zusätzliche Angst vor Gott und dem Teufel gelehrt wurde, machte das Leben insgesamt unvorstellbar schwer! - Und dennoch waren Religiosität und Glaube ein wichtiger Faktor der Disziplinierung der Menschen ( waren ja die Gesetzbücher jender Zeit noch recht schmal und dünn !!! ) Und nicht zu vergessen, die soziale Aufgabe, die die unzähligen Klöster, Stifte, Abteien leisteten !
Daß die kirchl. Eliten daher für sich in Anspruch nahmen, auch die "Geheimnisse der Naturwissenschaften" zu bestimmen, kann man unter das Motto "wer kann der darf" stellen - und, daß die Kirche ( bzw. alles was sich berechtigt hielt kirchl. Institution zu sein ) es trefflich verstand, sich Macht anzueignen und sie auszuüben, das haben uns Investiturstreit und Inquisition ja gelehrt - wenn schon bis hinauf zu König und Kaiser mit dem Anathem gedroht werden konnte, welchen Respekt also musste demzufolge der Rest der Menschheit vor der Macht des Klerus gehabt haben.
Man sollte auch nicht alles Böse der Kirche anlasten - z.B. die "Missionierung mit dem Schwert" wie sie angebl. nach der Entdeckung Amerikas stattfand. Nun - nicht umsonst hat man z.B. die spanischen Könige "reyos catholicos" genannt - und auch das Morden im Zuge der Kreuzzüge, geht vielfach auf eroberungslüsterne Adelige zurück, die sich ihr eigenes Stück Kuchen holen wollten.
Wie ich schon mehrfach sagte - das positive Wirken der Kirche überwiegt bei Weitem.
Die Geschichtsschreibung ist permanenten Änderungen unterworfen. Man hat in der Forschung längst des Boden des Fasses "Mittelalter" noch nicht erreicht. - Das Buch von Prof. Michale Borgolte (Berlin), ist nur eines aus einer 10-bändigen Reihe "Handbuch der Geschichte Europas". Prof. Borgolte hat davon Band 3 unter dem Titel "Europa entdeckt seine Vielfalt 1050-1250" geschrieben - die anderen 9 Bände sind von je einem anderen
Spezialisten - alle mehr als empfehlenswert !! ( rel. teuer deshalb, weil die Auflage doch rel. klein ist - Verlage ( hier UTB ) können bei solchen Büchern nicht das Risko von enormen Auflagen eingehen ! Es sind dies ja eigentlich auch eher Lehrbücher als zur Unterhaltung oder Volksaufklärung gedacht!
Für Mittelalter-Interessierte würde ich eher z.B. ein neueres Buch von Prof. Hagen Keller empfehlen - "Deutschland im Imperium der Salier und Staufer 1024-1250" - es trägt den anspruchsvollen Titel " Zwischen regionaler Begrenzung und universalem Horiziont". H. Keller vermittelt in diesem Buch in hervorragender Weise die moderne Sicht des Hochmittelalters , denn - man stelle sich vor, auch damals wurde schon "richtig Politik gemacht" .... die Schauermärchen spielen dabei kaum eine Rolle.
Damit Schluß für heute - Gruß Gast |
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Gast
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Verfasst am: 09. Jun 2006 00:52 Titel: |
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Ich meinte das Buch von Borgolte:
BORGOLTE, MICHAEL: Christen, Juden, Muselmanen. Die Erben der Antike und der Aufstieg des Abendlandes 300 bis 1400 n. Chr. Siedler Geschichte Europas, Band 2. Sieder Verlag, München 2006
Ist gerade eben veröffentlich worden. Kostet 74 €, man ist schon auf ne Unibibliothek angewiesen.
Interessant: "die Menschen" haben schon vor Kolumbus im Mittelalter gewusst, dass die Erde keine Scheibe ist. Hatte aber sonst noch keine Zeit, ins Buch zu schauen. Wurde aber sehr intensiv auch in der Tagespresse (bzw. wird) besprochen. 3 Bände insgesamt: Europa in der Neuzeit, Europa im Mittelalter und das noch nicht geschriebene Europa in der Antike.
Und das ist ein neuer Ansatz. Sonst werden immer Nationalgeschichten geschrieben. Hier werden dagegen Entwicklungen in ganz Europa untersucht und zusammengestellt.
Einen guten Überblick liefert die Reihe "Geschichte kompakt". Auf wenigen Seiten kurz und übersichtlich eine Epoche abgehandelt, auf dem aktuellsten Stand der Forschung ohne auf die verschiedenen Forschungskontroversen einzugehen. Hab bisher von Ludger Körntgen den Band "Ottonen und Salier" gelesen: soweit ich das beurteilen kann, sehr gut dargestellt. Die wichtigsten Begriffe werden aus dem Fließtext herausgehoben und geklärt, kurze Kapitel, einfache Sprache und eine recht umfangreiche Auswahlbiographie. |
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MrSpock

Anmeldungsdatum: 06.04.2006 Beiträge: 43
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Verfasst am: 09. Jun 2006 00:54 Titel: |
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Nachtrag: Geschichte kompakt kostet um die 15 €, bei einigen amazon-privatverkäufern auch billiger. |
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relaty Gast
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Verfasst am: 11. Jun 2006 10:19 Titel: |
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Also gut bleiben wir bei dem Abschluss, dass die Kirche dann doch mehr Positives als Negatives geleistet hat (nachprüfen lässt es sich eh nicht mehr )
Ob das Mittelalter nun Fort- oder Rückschritt war, darüber können wir wohl noch ewig diskutieren.
Werde mal demnächst eure Buchtipps durcharbeiten!
relaty |
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