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MI
BeitragVerfasst am: 07. Mai 2008 16:44    Titel:

Ich habe inzwischen meine Schullaufbahn beendet - aber meine Deutschlehrerin war trotzdem früher recht zufrieden Augenzwinkern .

Wenn's geholfen hat, dann ist's gut.

Gruß
MI
yasmin-flower
BeitragVerfasst am: 03. Mai 2008 15:38    Titel:

ohhh, deine erklärung war wirklich sehr gut!
vielen Dank..dein Deutschlehrer ist bestimmt auch sehr zufrieden mit dir smile
so ungefähr stand es auch in meinem geschichtsbuch, aber du hast es mir viel besser erklärt
vielen dank nochmal MI!
MI
BeitragVerfasst am: 02. Mai 2008 13:56    Titel:

Okay, ich hätte sonst mal darauf hingewiesen, sie zu lesen Augenzwinkern Big Laugh .

Nein, natürlich kann's das nicht gewesen sein. Techniken sind ja immer nur eine Seite der Medaille. Das interessantere ist ja immer die Motivik und die Art und Weise, wie etwas dargestellt wird.
Ich will mal versuchen die Kunst der Renaissance im Bezug auf das Mittelalter zu beschreiben. Ich möchte gerne dazu sagen, dass ich davon "eigentlich" keine Ahnung habe, habe nie bildende Kunst in der Oberstufe gehabt und ich gehe jetzt einfach davon aus, dass die Musik der Renaissance für dich nicht so wichtig ist, oder?
Ich versuche daher meine Gedanken mit Hinweisen auf Bilder und/oder Statuen und architektonische Bauwerke zu belegen...

Religiöse Elemente (Altarbilder, Fresken) überwiegen in der Renaissance noch immer. Das ist nicht weiter verwunderlich, gab die Kirche (insbesonder in Italien) doch einfach auch die meisten Aufträge. Aber WAS wurde gemalt, gehauen, etc.? WIE wurde das gemacht?
Zum ersten wurde mehr Wert auf den Menschen gelegt - und besonders auf dessen Schönheit. Guck dir Michelangelos "David" an - man erkennt deutlich die Proportionsstudien, die Michelangelo zuvor vorgenommen haben muss. Außerdem ist der David nackt - auch in Anlehnung an die Kunst der Antike.
Wahrscheinlich hast du ja gelernt, dass die Renaissance "Wiedergeburt" bedeutet und sich damit auf die Antike bezieht. Natürlich trifft das auch für die Kunst zu: Antike Darstellungsweisen wurden teilweise übernommen, aber insbesondere wurde antike Motivik übernommen. Antike Gottheiten, etc. Natürlich gibt es davon nicht unbedingt allzu viele - immerhin kann man keinen römischen Gott in eine Kirche stellen, dagegen hätten die guten Priester und Bischhöfe etwas Augenzwinkern . Daher hat man meist nur die antiken Darstellungsweisen übernommen (Bildhauerkunst).
In der Malerei wurde ebenfalls mehr Wert auf den Mensch gelegt - die Altarbilder zeigen irdene Hintergründe, die Menschen sind einfach weniger "entrückt", vielleicht in Alltagskleidung gemalt, etc.
Und vor allen Dingen wurde mehr Wert auf Schönheit gelegt. Im Mittelalter drehte sich auch viel um den einfachen Aussagewert, nun um Ästhetik. Die Anordnungen der Figuren sind meist harmonisch, außerden sind es die Menschen selbst, die harmonisch sind und damit schön. Auch die Landschaftsmalerei ist darauf ausgerichtet, besonders schöne Landschaften zu zeigen, vielleicht auch im Sinne eines "Garten von Eden" (wobei Landschaftsmalerei ja im Mittelalter noch eher selten war. Ich erinnere mich da an ein Altarbild, ich glaube das war im Kölner Dom, was keine Landschaft zeigte, sondern einfach einen goldenen Hintergrund, vor dem die Menschen platt gemalt waren. Wenn man sich in dem Zusammenhang z.B. "das jüngste Gericht" von Michelangelo aus der sixtinischen Kapelle anschaut da sind dann schon ganz andere Hintergründe erkennbar. Geometrische Formen und Techniken wurden verwendet um Perspektive in das Bild zu bekommen (schau dir beispielsweise das Fresko "Das letzte Abendmahl" von Leonardo da Vinci an). So etwas gab es im Mittelalter eigentlich noch nicht. Da gab's wie gesagt eher güldene Hintergründe und platte Menschen.
Ein Satz vielleicht noch zur Architektur: Auch hier hast du oft eine Anlehnung an die Antike - schau dir nur die Kuppel vom Petersdom an (die ja von Michelangelo entworfen wurde). Das sind einfache geometrische Formen - ganz im Gegensatz zur Gotik. Im Grunde ist das auch ein naturalistischer Ansatz: Schau dir beispielsweise einmal die schlichten Bauten des Nazis Albert Speer an oder etwas früher, dessen Vorbilder von Etienne-Louis Boullée. Große Kuppeln, natürliche Formen. Alles Ausdrucksweisen des natürlichen, der "reinen" Form.

Zusammenfassend kann man sagen, dass einfach die Renaissance auch in der Kunst den Menschen in den Mittelpunkt rückte - und damit auch die Natur. Es ging nicht darum alltägliches darzustellen, aber man löste sich von der strikten Gottbezogenheit der mittelalterlichen Kunst, die fast ohne die Darstellung der Natur (und damit auch ohne die Darstellung des natürlichen) auskommt. Zusammen mit dem zumindest technisch/darstellerischen Rückbezug auf die Antike bildet die Ästhetik die weiteren Elemente der Renaissance.


Um dir hier noch ein schönes Buch für zwischendurch zu empfehlen, wenn dich das Ganze interessiert: Das Buch "Michelangelo" von Irving Stone ist eine wohl gut recherchierte historische Romanbiographie. Das Buch ist wahrscheinlich nicht in allen Details korrekt, gibt aber einen recht spannenden Einblick in das Leben dieses Mannes und das Leben dieser Zeit! Nebenbei liest es sich noch recht gut (ist halt ein Roman Augenzwinkern ).

Gruß
MI
yasmin-flower
BeitragVerfasst am: 02. Mai 2008 08:56    Titel:

ja ich habe mir auch schon sämltiche seiten durchgelesen, und konnte nur eines dazu sagen, nämlich dass es einfach mehr kunsttechniken udn so gab, toll....das kannst doch nicht gewesen sein , oder?!
MI
BeitragVerfasst am: 01. Mai 2008 15:08    Titel:

Akzeptierst du die Wikipedia als Quelle?
yasmin-flower
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2008 19:33    Titel: Die Renaissance in der Kunst

Hey, liebe leute
wir nehmen gerad die renaissance durch, also humanismus und so.

Nun gitb es die Reniassance inder Kunst..ich habe bis jetzt nur verstanden welche Maler zu dieser Zeit sehr berühmt waren oder was sie gemalt haben zu dieser Zeit.
Was aber genau ist das ausschlagebende in der Kunst..was war wichtig oder was hat sich geändert bzw. verbessert zu dieser Zeit??
Könntet Ihr mir behilflich sein.
und ehrlich gesagtt, wenn ihr mir sagt, das ich selber nochmal darüber nachdenken soll, was die antwort sein könnte ; das nützt nichts , könnte ich selber darüber nachdenkne und forschen, würde ich euch nicht um hilfe bitten.
Vielen Dank im Voraus Augenzwinkern
lg

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